Pulsar Merger Wärmebild-Ferngläser

Die Merger Reihe bietet vier beidäugige Geräte, die Sie bei langem Beobachten deutlich weniger ermüden als ein Monokular. Sie reicht vom leichten LRF XP35 mit dem weitesten Sichtfeld der Reihe bis zum LRF XT50 mit 1280×1024 Sensor. Das Merger Duo NXP50 ergänzt einen Farbkanal mit Infrarotstrahler. Alle messen Entfernungen, drei davon per Laser.

  • Alle vier Modelle geprüft ab Lager, Versand am selben Tag bei Zahlungseingang bis 14 Uhr.
  • Nachfolgeberatung für das eingestellte Merger LRF XP50 auf Anfrage.
  • 14 Tage Rückgabe, auch nach dem ersten Einsatz im Revier.

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Vier Merger, drei mit Laser, einer mit Farbkanal

Alle vier teilen die Fernglasbauform, das Akkukonzept aus einem wechselbaren und einem fest verbauten Akku, USB-C-Ladung und Schutzart IPX7. Getrennt werden sie durch Sensor, Brennweite und die Art der Entfernungsmessung.

LRF XP35 LRF XL50 LRF XT50 Duo NXP50
Sensor 640 × 480 1024 × 768 1280 × 1024 640 × 480
Pixelabstand 17 µm 12 µm 12 µm 17 µm
NETD System unter 18 mK unter 20 mK unter 20 mK unter 18 mK
Objektiv F35 / 1.0 F50 / 1.0 F50 / 1.0 F50 / 1.0
Sichtfeld auf 100 m 31,3 m 24,6 m 30,7 m 21,8 m
Erkennungsreichweite 1350 m 2300 m 2300 m 1800 m
Entfernungsmessung Laser 1000 m Laser 1000 m Laser 1500 m stadiametrisch
Zweiter Bildkanal Keiner Keiner Keiner Full HD Farbe
Laufzeit 9 h 7 h 6 h rund 7 h
Speicher 16 GB 64 GB 64 GB 64 GB
Gewicht 0,83 kg 0,95 kg 0,95 kg 1,2 kg

Das kleinste Merger gewinnt vier von fünf Zeilen.

Das LRF XP35 führt bei Sichtfeld, NETD, Laufzeit und Gewicht die ganze Reihe an, obwohl es das kleinste Gerät ist. 31,3 Meter Blickfeld auf 100 Meter, unter 18 Millikelvin, neun Stunden Laufzeit und 830 Gramm.

Zwei Ursachen greifen ineinander. Der 17 µm Pixelabstand liefert die bessere Rauschleistung, wie schon in der Telos Reihe. Und der kleinere Sensor bedeutet weniger Rechenlast, was sich unmittelbar in Laufzeit übersetzt: neun Stunden gegenüber sechs beim XT50 mit demselben Akkukonzept. Was der NETD-Wert praktisch bedeutet, erklären wir im Beitrag dazu.

Verloren geht dem XP35 nur die Reichweite: 1350 gegenüber 2300 Metern, weil es ein 35er Objektiv trägt statt eines 50ers. Dazu kommt der kleinere Speicher von 16 GB, der für ein paar Stunden Video reicht, nicht für eine ganze Saison.

Wer also über Feldflächen jenseits 300 Metern ansprechen will, braucht ein 50er Gerät. Wer im Wald und am Waldrand beobachtet, bekommt mit dem XP35 das angenehmere Fernglas und trägt 120 Gramm weniger.

Was das Merger Duo NXP50 anders macht

Das Duo führt neben dem Wärmebild einen Full-HD-Farbkanal mit eigenem F50/1.4 Objektiv und einen 940-nm-Infrarotstrahler mit einstellbarem Leuchtfleck mit. Damit sehen Sie bei völliger Dunkelheit ein Schwarzweißbild mit echten Konturen statt nur einer Wärmesignatur, was das Ansprechen erleichtert.

Ein Punkt, den Händlerbeschreibungen regelmäßig übergehen: Das Duo hat keinen Laserentfernungsmesser. Es misst stadiametrisch, also über den Vergleich der Wildkörpergröße mit eingeblendeten Marken. Das genügt für grobe Einschätzungen und nicht für den Schuss auf unbekannte Distanz. Wer beides will, Farbkanal und Laser, findet das in der Symbion Reihe.

Das 940-nm-Licht ist für Wild praktisch unsichtbar, im Gegensatz zu 850-nm-Strahlern, deren Vorderseite schwach rot glimmt. Das Duo wiegt mit 1,2 Kilogramm allerdings am meisten in der Reihe.

Wenn Sie einen Merger LRF XP50 suchen

Dieses Gerät wird nicht mehr gebaut, die Nachfrage danach ist die stärkste aller Merger-Suchbegriffe. Einen exakten Nachfolger gibt es nicht, deshalb hier die ehrliche Aufteilung:

Sensor und Bildcharakter treffen Sie am nächsten mit dem LRF XP35: derselbe 640×480 Sensor, derselbe 17 µm Pixelabstand, derselbe NETD. Anders ist die Brennweite, 35 statt 50 Millimeter, also mehr Sichtfeld und weniger Reichweite.

Reichweite und Objektiv treffen Sie am nächsten mit dem LRF XL50: dieselben 50 Millimeter, dieselben 2300 Meter. Anders ist der Sensor, 1024 × 768 bei 12 µm, also feinere Auflösung bei etwas schwächerem NETD.

Pulsar selbst veröffentlicht keine Nachfolgertabelle. Die Zuordnung oben ist unsere, gebildet aus Sensordaten und Objektiv.

Was alle vier mitbringen

Zwei Akkus pro Gerät, ein wechselbarer APS3 mit 3200 mAh und ein fest verbauter mit 4000 mAh. Der feste Akku überbrückt den Wechsel im Betrieb.

Laden über USB-C, beim Duo wahlweise mit 5 oder 9 Volt.

Betriebstemperatur bis plus 50 Grad bei den drei LRF-Modellen, deutlich mehr als bei den Monokularen der Marke.

Die Alternativen mit Doppelkanal finden Sie unter Wärmebildferngläser, einäugige Geräte derselben Sensorklasse in der Telos Reihe, das gesamte Sortiment im Pulsar Markenbereich.

Häufige Fragen zur Merger Reihe

Welches Pulsar Merger ist der richtige?

Für Wald und Waldrand das LRF XP35: weitestes Sichtfeld, herausragendster NETD, neun Stunden Laufzeit, leichtestes Gehäuse. Für offene Flächen das LRF XL50 oder XT50 mit 2300 Metern Reichweite. Für zusätzliches Farbbild das Duo NXP50.

Was ersetzt das Pulsar Merger LRF XP50?

Es gibt keinen direkten Nachfolger. Beim Sensor kommt das LRF XP35 am nächsten, bei Objektiv und Reichweite das LRF XL50. Welches passt, hängt davon ab, ob Ihnen das Sichtfeld oder die Reichweite wichtiger war.

Hat das Merger Duo NXP50 einen Laserentfernungsmesser?

Nein. Das Duo misst stadiametrisch über eingeblendete Marken, nicht per Laser. Die drei LRF-Modelle messen per Laser, das XT50 bis 1500 Meter, XL50 und XP35 bis 1000 Meter.

Warum hält der kleinste Merger am längsten durch?

Weil sein 640×480 Sensor weniger Bildpunkte auslesen und verrechnen muss als der 1280×1024 des XT50. Bei gleichem Akkukonzept ergibt das neun statt sechs Stunden Laufzeit.