HIKMICRO HABROK 4K Multispektral-Ferngläser
Die HABROK 4K Serie vereint drei Beobachtungswege in einem beidäugigen Gehäuse: einen Wärmebildkanal für völlige Dunkelheit, einen optischen 4K Kanal mit 3840 × 2160 Pixeln für Dämmerung und Restlicht sowie einen Laser-Entfernungsmesser bis 1000 Meter. Damit decken Sie einen vollständigen Ansitz mit einem Gerät ab, statt zwischen Fernglas und Wärmebildkamera zu wechseln. Die Modelle unterscheiden sich im Wärmebildsensor (256 × 192 oder 640 × 512) und in der IR-Wellenlänge (850 oder 940 Nanometer). Optischer Kanal, Laser, Display und Laufzeit von über 8 Stunden sind bei allen gleich. Unten finden Sie den Modellvergleich und eine Entscheidungshilfe.
Über 8 Stunden Laufzeit: deckt einen vollständigen Nachtansitz ab, deutlich mehr als vergleichbare Monokulare
Beidäugig beobachten: ermüdungsfrei über Stunden, mit Stativgewinde für lange Beobachtungen
Versand innerhalb von 24 Stunden für lagernde Modelle, Lieferung nach DE, AT und CH
Welches HABROK 4K passt zu Ihrer Jagd?
Die Entscheidung hat zwei Ebenen, und die zweite überrascht die meisten Käufer.
Ebene eins: Wie stark soll der Wärmebildkanal sein? Das HQ35L nutzt einen 640×512 Sensor mit NETD unter 20 mK und erkennt bis 1800 Meter. Die HE25 Modelle nutzen 256 × 192 Pixel mit 35 mK und erreichen 1200 Meter. Der Unterschied zeigt sich weniger in der Maximalreichweite als in der Ansprache: Mit dem HQ35L sprechen Sie realistisch 300 bis 400 Meter an, mit den HE25 Modellen bis 120 bis 180 Meter. Bei flachen Temperaturunterschieden, also nach warmen Tagen und bei Nieselregen, ist der Abstand noch deutlicher.
Ebene zwei: 850 oder 940 Nanometer beim IR-Aufheller? Diese Frage hat nichts mit Bildqualität zu tun, sondern mit Sichtbarkeit. Ein 850 nm Aufheller erzeugt an der Gerätefront ein schwaches rotes Glimmen, das Menschen bei genauem Hinsehen erkennen und manche Wildarten wahrnehmen. Bei 940 nm entfällt das praktisch vollständig, dafür sinkt die Ausleuchtung von 400 auf 350 Meter. In Revieren mit Publikumsverkehr oder bei sehr vorsichtigem Wild ist die 940 nm Variante die richtige Wahl.
Der optische 4K Kanal ist bei allen Modellen identisch: 3840 × 2160 Pixel hinter 60 mm Optik, Vergrößerung 5,5-fach bis 22,0-fach. Ebenso Laser, Display und Laufzeit. Sie kaufen also im Wesentlichen einen Wärmebildsensor und eine IR-Wellenlänge, der Rest ist gleich.
Modellvergleich
| Modell | Wärmebildsensor | NETD | Thermal-Objektiv | Reichweite | IR-Aufheller | Gewicht |
|---|---|---|---|---|---|---|
| HQ35L | 640 × 512 | unter 20 mK | 35 mm | 1800 m | kein IR | 798 g |
| HE25L | 256 × 192 | 35 mK | 25 mm | 1200 m | 850 nm, 400 m | 795 g |
| HE25LN | 256 × 192 | 35 mK | 25 mm | 1200 m | 940 nm, 350 m | 795 g |
Bei allen Modellen gleich: optischer Kanal 3840 × 2160 Pixel mit 60 mm Optik, Vergrößerung optisch 5,5-fach bis 22,0-fach, Laser-Entfernungsmesser bis 1000 Meter mit ±1 m, Display 0,49 Zoll OLED mit 1920 × 1080 Pixeln, Laufzeit über 8 Stunden, Schutzart IP67, Stativgewinde.
Empfehlungen nach Einsatzzweck
- Beste Wahl für weite Reviere: HQ35L. Der 640×512 Sensor ist der einzige in der Serie, mit dem Sie jenseits von 200 Metern zuverlässig ansprechen.
- Beste Wahl für unauffällige Beobachtung: HE25LN. Der 940 nm Aufheller verrät Ihren Standort nicht.
- Bester Einstieg: HE25L. Vollständiger optischer Teil und Laser, Abstriche nur beim Wärmebildsensor.
Wenn HABROK 4K nicht reicht
Brauchen Sie mehr thermische Reichweite, führt der Weg zur HABROK PRO Serie mit 640 × 512 oder 1280×1024 Sensoren, NETD unter 15 mK und bis zu 3100 Metern Erkennungsreichweite. Die neuere Generation finden Sie unter HABROK 4K 2.0.
Wer statt eines Fernglases ein leichteres Handgerät sucht, wird in der LYNX 3.0 Serie fündig, etwa beim LYNX LQ35L 3.0 mit demselben 640×512 Sensor und Laser bei 410 Gramm. Für Geräte an der Waffe sehen Sie sich die THUNDER 3.0 Vorsatzgeräte an. Eine Gesamtübersicht bieten die Kategorie Multispektrum-Fernglas sowie der HIKMICRO Markenbereich.
Häufige Fragen
Was bedeutet Multispektral bei der HABROK 4K Serie?
Multispektral bedeutet, dass das Gerät mehrere Spektralbereiche getrennt erfasst und darstellt. Die HABROK 4K Ferngläser kombinieren einen Wärmebildkanal, der Temperaturunterschiede sichtbar macht, mit einem optischen 4K Kanal, der sichtbares Licht nutzt. Sie wechseln per Tastendruck zwischen beiden. In der Praxis suchen Sie thermisch, weil Wärme auch hinter Bewuchs sichtbar bleibt, und sprechen optisch an, weil nur dort Farbe und Zeichnung erkennbar sind.
Welcher Unterschied besteht zwischen 850 nm und 940 nm IR-Aufhellern?
Der 850 nm Aufheller leuchtet bis 400 Meter, erzeugt aber an der Gerätefront ein schwaches rotes Glimmen, das für Menschen bei genauem Hinsehen sichtbar ist. Der 940 nm Aufheller ist für das menschliche Auge praktisch unsichtbar, leuchtet dafür nur bis 350 Meter, weil Bildsensoren längere Wellenlängen schlechter aufnehmen. Die Bildqualität selbst unterscheidet sich nicht.
Funktioniert die HABROK 4K Serie in völliger Dunkelheit?
Ja, über den Wärmebildkanal. Dieser arbeitet unabhängig von Licht, weil er Temperaturunterschiede und nicht reflektiertes Licht erfasst. Der optische 4K Kanal benötigt dagegen Restlicht oder den zugeschalteten IR-Aufheller. In völliger Dunkelheit ohne IR sehen Sie über den optischen Kanal nichts, über den thermischen Kanal dagegen Wild bis zur jeweiligen Modellreichweite.
Wie lange halten die Akkus der HABROK 4K Ferngläser?
Alle Modelle der Serie erreichen über 8 Stunden Laufzeit und decken damit einen vollständigen Nachtansitz ab. Das liegt deutlich über typischen Wärmebild-Monokularen, die meist bei 5 bis 6 Stunden liegen, und ergibt sich aus dem größeren Gehäusevolumen. Dauerhaft aktiver IR-Aufheller und häufige Lasermessungen senken den Wert, bei Frost sinkt die Kapazität zusätzlich.
Kann man die HABROK 4K Ferngläser auf ein Stativ setzen?
Ja, alle Modelle haben ein Stativgewinde. Bei rund 795 bis 798 Gramm und Vergrößerungen bis 22-fach lohnt sich das für längere Beobachtung erheblich, weil freihändig jede Handbewegung im Bild sichtbar wird. Für kürzere Kontrollen genügt eine Abstützung auf der Kanzelbrüstung oder die Nutzung des Trageriemens.
Wie weit kann man mit einem HABROK 4K Fernglas ansprechen?
Das hängt vom Wärmebildsensor ab. Mit dem HQ35L und seinem 640×512 Sensor sprechen Sie realistisch bis 300 bis 400 Meter an, mit den HE25 Modellen und ihrem 256×192 Sensor bis 120 bis 180 Meter. Die angegebenen Erkennungsreichweiten von 1800 beziehungsweise 1200 Metern beschreiben lediglich, ab wann Sie eine Wärmequelle überhaupt wahrnehmen.
Sind die HABROK 4K Ferngläser wasserdicht?
Alle Modelle erfüllen die Schutzart IP67 und sind damit staubdicht sowie gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt. Dauerregen, Nebel und Schnee sind im Revierbetrieb unkritisch. Beschlagene Frontlinsen beim Wechsel aus einem warmen Fahrzeug in kalte Luft sind Kondensation und kein Defekt, einige Minuten Akklimatisierung lösen das.
Was unterscheidet HABROK 4K von HABROK PRO?
Die PRO Serie ist die stärkere Baureihe. Sie nutzt 640×512 oder 1280×1024 Wärmebildsensoren mit NETD unter 15 mK, größere Objektive von 50 oder 60 mm und erreicht Erkennungsreichweiten bis 3100 Meter bei Laufzeiten bis 10,5 Stunden. Die HABROK 4K Serie ist leichter, günstiger und für kürzere bis mittlere Distanzen ausgelegt. Der optische 4K Kanal und der Laser bis 1000 Meter sind in beiden Serien vorhanden.
Multispektrum-Fernglas
HABROK 4K
HABROK PRO
THUNDER 4.0
THUNDER 3.0
STELLAR 4.0
LUMI
LUMI-LRF
ACE
ACE 2-Serie
ACE RM serie
BOLT-Serie
Pulsar Merger LRF Series
Pulsar Symbion series
Pulsar Axion series
Pulsar Krypton 2 Series
Pulsar Telos series
Pulsar Thermion 2 LRF Series
Pulsar Thermion 2 Series
CYCLONE SERIE
CYCLOPS 3.0 SERIE
CYCLOPS-D SERIE
WILD PRO SERIE
WILD-D SERIE
ThermTec ARES 2.0 Serie
ThermTec ORYX-Serie
ThermTec VIDAR 2.0 Serie
HUNT LRF-SERIE
HUNT PRO-SERIE
HUNT-SERIE
ThermTec-Ferngläser
LIEMKE Wärmebildmonokular
VORMONTIERTE GERÄTE
Flir-Marinekamera
FLIR-Handgerät





