Pulsar Telos Wärmebild-Monokulare

Die Telos Reihe umfasst fünf Handgeräte mit demselben Gehäuse, demselben LPS 7i Akku und derselben Bedienung. Sie unterscheiden sich im Sensor und damit in Blickwinkel und Reichweite: vom leichten XQ35 für den Wald bis zum XT50 mit 1280 × 1024 Sensor und 2300 Metern Erkennungsreichweite. Vier der fünf Modelle bekommen Sie wahlweise mit eingebautem Laserentfernungsmesser.

  • Alle Modelle mit und ohne Laser lieferbar, Versand am selben Tag bei Zahlungseingang bis 14 Uhr.
  • Firmware-Update vor Versand, damit Sie mit der aktuellen Bildverarbeitung starten.
  • 14 Tage Rückgabe, auch nach der ersten Nacht im Revier.

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Pulsar Telos LRF XG50 Wärmebild-Monokular auf dem Ansitz
pulsar telos lrf xg50
Preisspanne: 2.599,00 € bis 2.899,00 €
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Pulsar Telos LRF XL50 Wärmebild-Monokular bei der Revierkontrolle
pulsar telos lrf xl50
Preisspanne: 4.199,00 € bis 4.449,00 €
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Pulsar Telos LRF XQ35 Wärmebild-Monokular auf der Pirsch
Preisspanne: 1.699,00 € bis 2.099,00 €
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Fünf Telos, sortiert nach Blickwinkel statt nach Preis

Gehäuse, Akku, Display-Auflösung der kleineren Modelle, Speicher und Bedienlogik sind über die Reihe hinweg identisch. Was sich ändert, ist der Sensor, und daraus folgen Blickwinkel, Vergrößerung und Reichweite.

XQ35 XP50 XG50 XL50 XT50
Sensor 384 × 288 640 × 480 640 × 480 1024 × 768 1280 × 1024
Pixelabstand 17 µm 17 µm 12 µm 12 µm 12 µm
NETD System unter 18 mK unter 15 mK unter 20 mK unter 20 mK unter 20 mK
Objektiv F35 / 1.0 F50 / 1.0 F50 / 1.0 F50 / 1.0 F50 / 1.0
Grundvergrößerung 3-fach 2,5-fach 3,5-fach 2,5-fach 2-fach
Sichtfeld auf 100 m 18,7 m 21,8 m 15,4 m 24,6 m 30,7 m
Erkennungsreichweite 1300 m 1800 m 2300 m 2300 m 2300 m
Laufzeit 8,5 h 8,5 h 8,5 h 7 h 8 h
Speicher 64 GB 64 GB 64 GB 64 GB 128 GB
Gewicht ohne Laser 0,57 kg 0,67 kg 0,67 kg 0,68 kg 0,73 kg

Das Flaggschiff führt nicht in jeder Zeile

Zwei Werte in der Tabelle laufen der Preisliste zuwider.

Der beste Wärmebildwert der Reihe steht beim XP50, nicht beim XT50. Unter 15 statt unter 20 Millikelvin, und das bei einem Gerät mit deutlich kleinerem Sensor. Verantwortlich ist der Pixelabstand von 17 Mikrometern: größere Bildpunkte, mehr eingefangene Strahlung, weniger Verstärkung, weniger Rauschen. Das XQ35 folgt aus demselben Grund mit unter 18 mK auf Platz zwei. Beide 17-µm-Geräte lassen die drei 12-µm-Modelle hinter sich. Wie diese Zahl im Revier wirkt, steht im Beitrag zum NETD-Wert.

Das XT50 hat das weiteste Sichtfeld, obwohl es die stärkste Auflösung trägt. 30,7 Meter auf 100 Meter gegenüber 15,4 Metern beim XG50. Der Grund liegt in der Grundvergrößerung: Das XT50 startet bei zweifach, das XG50 bei 3,5-fach. Wer ein Flaggschiff automatisch als Fernglasersatz für lange Distanzen einordnet, liegt hier falsch herum.

Praktisch heißt das: Suchen Sie nasse Novembernächte mit schwachen Signaturen ab, nehmen Sie das XP50. Fahren Sie große Flächen schnell ab, das XT50. Sprechen Sie einzelne Stücke auf 400 Metern an, das XG50.

Mit oder ohne Laserentfernungsmesser

XQ35, XP50, XG50 und XL50 gibt es in beiden Ausführungen. Das XT50 führt Pulsar ausschließlich als LRF-Version.

Der eingebaute Laser misst bis 1000 Meter auf einen Meter genau. Er lohnt sich, wenn Sie über wechselnde Distanzen schießen, in unbekanntem Revier ansitzen oder Nachsuchen begleiten. Bei festen Ansitz mit eingemessenen Marken bringt er wenig.

Was die Laserversion zusätzlich mitbringt, geht über die Messfunktion hinaus: Sie ist rund 50 Gramm schwerer und 28 Millimeter höher. Der Lasermodul sitzt oben auf dem Gehäuse. Wer die Maße für eine Tasche oder ein Brustgeschirr plant, sollte mit den Werten der Laserversion rechnen, nicht mit denen des Grundgeräts. Die Laufzeit bleibt in beiden Ausführungen gleich.

Was alle fünf Modelle teilen

LPS 7i Akku mit 6400 mAh, wechselbar, sieben bis 8,5 Stunden bei 22 Grad. Ein Zweitakku deckt zwei Nächte ohne Steckdose.

Zoom Boost, eine Telos-Eigenheit. Über den regulären Digitalzoom hinaus schaltet das Gerät eine weitere Stufe zu, beim XL50 bis 30-fach. Das Bild wird dabei nicht schärfer, sondern nur größer, hilft aber beim Einschätzen von Geweih und Gehörn.

Bildrate 50 Hz und Betriebstemperatur von minus 25 bis plus 40 Grad über die ganze Reihe.

Schutzart IPX7, also dicht gegen kurzes Untertauchen, ohne Staubschutzangabe.

Kleinere und leichtere Handgeräte finden Sie in der Axion Reihe, alle Monokulare gesammelt unter Wärmebild-Monokulare. Wer beidäugig beobachten will, findet die Alternativen unter Wärmebildferngläser. Das gesamte Sortiment steht im Pulsar Markenbereich.

Häufige Fragen zur Telos Reihe

Welches Pulsar Telos soll ich nehmen?

Für Wald und kurze Distanzen das XQ35, das leichteste der Reihe. Für schwache Signaturen bei Nässe das XP50 mit unter 15 mK. Für weite Flächen das XT50 mit 30,7 Metern Sichtfeld. Für gezieltes Ansprechen auf Distanz das XG50 mit 3,5-facher Grundvergrößerung.

Warum hat das teuerste Telos nicht den besten NETD-Wert?

Weil das XT50 mit 12 Mikrometer großen Bildpunkten arbeitet und das XP50 mit 17. Größere Bildpunkte fangen mehr Wärmestrahlung ein und rauschen dadurch schwächer. Das XT50 gewinnt dafür bei Auflösung, Sichtfeld und Speicher.

Lohnt sich die Telos Version mit Laserentfernungsmesser?

Bei wechselnden Schussdistanzen, fremdem Revier und Nachsuchen ja. Bei festen Ansitzen mit bekannten Entfernungen selten. Rechnen Sie 50 Gramm Mehrgewicht und 28 Millimeter mehr Bauhöhe ein, die Laufzeit bleibt gleich.

Was ist Zoom Boost beim Telos?

Eine zusätzliche Digitalzoomstufe über den normalen Bereich hinaus, je nach Modell bis 20-, 24-, 28- oder 30-fach. Sie vergrößert den Bildausschnitt weiter, ohne neue Details hinzuzufügen, und hilft beim Ansprechen auf Distanz.