Pulsar Krypton 2 Wärmebild-Vorsatzgeräte

Die Krypton 2 Serie besteht aus zwei Geräten, die vor das Objektiv Ihres vorhandenen Zielfernrohrs gesetzt werden: dem FXG50 mit 640 × 480 Sensor für das Feld und dem FXQ35 mit weiterem Sichtfeld für den Wald. Beide behalten ihr gewohntes Absehen und ihre Nullstellung. Welches zu Ihrem Revier passt, entscheidet die Brennweite, nicht der Preis. Den Vergleich finden Sie unter dem Produktgrid.

  • Adapterberatung inklusive. Nennen Sie uns Hersteller und Modell Ihrer Tagoptik, wir nennen Ihnen den passenden Adapter.
  • Beide Geräte lagernd und geprüft, Versand am selben Tag bei Zahlungseingang bis 14 Uhr.
  • 14 Tage Rückgabe, auch nach der ersten Montage an der Waffe.
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FXG50 oder FXQ35: Die Entscheidung fällt über das Revier.

Beide Geräte teilen Gehäusekonzept, Akku, Display, Rückstoßfestigkeit und die Zahl der Einschießprofile. Sie unterscheiden sich in Sensor, Brennweite und Pixelabstand, und daraus folgt alles Weitere.

Krypton 2 FXQ35 Krypton 2 FXG50
Sensor 384 × 288 640 × 480
Pixelabstand 17 µm 12 µm
NETD System unter 20 mK unter 20 mK
Objektiv F35 / 1.0 F50 / 1.0
Sichtfeld auf 100 m 18,7 m 15,4 m
Erkennungsreichweite 1300 m 2300 m
Klickwert 21 mm auf 100 m 15 mm auf 100 m
Gewicht mit Akku 440 g 460 g

Das FXQ35 gewinnt im Wald. Drei Meter mehr Sichtfeld auf 100 Meter klingen wenig, sind im Bestand aber der Unterschied zwischen einem gefundenen und einem übersehenen Stück. Der breitere Ausschnitt hält auch das Randgeschehen im Bild, sodass Sie die Waffe seltener nachführen müssen. Die geringere Reichweite stört nicht, weil Sie im Wald ohnehin unter 150 Metern schießen.

Das FXG50 gewinnt auf dem Feld. 2300 statt 1300 Meter Erkennungsreichweite und der höher auflösende Sensor zahlen sich aus, sobald Sie über größere Distanzen ansprechen. Das engere Sichtfeld fällt dort kaum ins Gewicht, weil Sie gezielt beobachten statt breit zu suchen.

Wer zwischen beidem wechselt, fährt mit dem FXQ35 meist besser. Das engere Sichtfeld eines 50ers kostet im Bestand mehr, als die Mehrreichweite auf der Fläche einbringt, solange die Schussdistanzen unter 150 Metern bleiben.

Ein Detail, das im Datenblatt untergeht: Der Pixelabstand unterscheidet sich innerhalb der Serie. Das FXQ35 arbeitet mit 17 µm, das FXG50 mit 12 µm. Umfangreichere Pixel sammeln mehr Strahlung pro Bildpunkt, kleinere liefern mehr Auflösung auf gleicher Fläche. Es ist ein Tausch, keine Rangfolge, und beide Geräte erreichen denselben System-NETD von unter 20 mK. Was der NETD-Wert praktisch bedeutet, erklären wir gesondert.

Was beide Geräte gemeinsam haben

Drei Einschießprofile, benannt A, B und C. Sie decken damit drei Waffen ab, vorausgesetzt, jede trägt ihren eigenen Adapter. Zum Vergleich speichert die HIKMICRO THUNDER 3.0 Serie fünf Profile.

Wechselbarer IPS 7 Akku mit 6400 mAh und bis zu 11 Stunden Laufzeit bei 22 Grad. Ein geladener Ersatz in der Innentasche bleibt betriebswarm und deckt auch lange Winternächte ab.

Rückstoßfest bis 6000 Joule für gezogene Läufe, Kaliber 12 bei glatten Röhren. Die Schutzart ist IPX7, also Dichtheit gegen kurzes Untertauchen ohne ausgewiesenen Staubschutz.

AMOLED-Display mit 1920 × 1080 Pixeln und 16 GB internem Speicher.

Monokular-Betrieb als Option. Mit dem separat erhältlichen Adapter Pulsar 3×20 B wird aus dem Vorsatzgerät ein Handgerät mit dreifacher Vergrößerung. Der Adapter gehört nicht zum Standardlieferumfang. Wer überwiegend beobachten will, ist mit einem Wärmebild-Monokular besser bedient.

Die Adapterfrage entscheidet über die Präzision.

Ein Vorsatzgerät ist nur so genau wie seine Verbindung zur Tagoptik. Maßgeblich ist der Außendurchmesser Ihres Objektivs, nicht die Vergrößerung und nicht der Objektivdurchmesser aus dem Produktnamen.

Sitzt der Adapter nicht spielfrei, landet die Kugel nach jedem Abnehmen woanders, und daran ändert auch die sauberste Kalibrierung nichts. Schreiben Sie uns Fabrikat und Typenbezeichnung Ihrer Tagoptik, wir suchen den passenden Ring heraus.

Zwei weitere Punkte: Die Tagoptik sollte beim Einsatz mit Vorsatzgerät auf zwei- bis sechsfacher Vergrößerung laufen, so empfiehlt es Pulsar. Drehen Sie höher, vergrößern Sie das Pixelraster mit, und das Bild wird grob statt detaillierter. Und Sie brauchen Aufbauhöhe, weil das Gerät nach unten baut.

Den vollständigen Ablauf nach der Montage beschreibt unsere Anleitung zum Einschießen von Vorsatzgeräten. Alle Alternativen beider Marken finden Sie unter Wärmebild-Vorsatzgeräte.

Häufige Fragen zur Krypton 2 Serie

Welches Krypton 2 passt zu meinem Revier?

Für Wald, Kirrung und Schussdistanzen unter 150 Metern das FXQ35 mit 18,7 Metern Sichtfeld. Für offene Feldflächen und größere Distanzen das FXG50 mit 640 × 480 Sensor und 2300 Metern Reichweite. Wer zwischen beidem wechselt, ist mit dem FXQ35 meist besser bedient.

Warum haben die beiden Modelle unterschiedliche Pixelabstände?

Weil Pulsar unterschiedliche Sensoren verbaut. Das FXQ35 nutzt 17 µm, das FXG50 12 µm. Größere Pixel sammeln mehr Strahlung pro Bildpunkt, kleinere liefern höhere Auflösung. Beide Geräte erreichen trotzdem denselben System-NETD von unter 20 mK.

Ist das Krypton 2 ein Vorsatzgerät oder ein Monokular?

Ab Werk ein Vorsatzgerät mit einfacher Vergrößerung. Mit dem separat erhältlichen Adapter Pulsar 3×20 B lässt es sich in ein Handgerät mit dreifacher Vergrößerung umbauen. Pulsar führt die Serie ausschließlich unter Wärmebild-Vorsatzgeräte.

Wie viele Waffen kann ich mit einem Krypton 2 führen?

Drei, entsprechend den Einschießprofilen A, B und C. Jede Waffe benötigt dazu ihren eigenen Adapter. Nach dem Umbau wählen Sie im Menü das hinterlegte Profil, und die gespeicherte Korrektur steht sofort wieder.

Was bedeutet der unterschiedliche Klickwert?

Er gibt an, um wie viel sich das Bild pro Korrekturschritt verschiebt. Das FXG50 korrigiert in Schritten von 15 Millimetern auf 100 Meter, das FXQ35 in solchen von 21 Millimetern. Die gröbere Abstufung beim FXQ35 folgt aus der kürzeren Brennweite und dem weiteren Sichtfeld.