Pulsar Telos LRF XQ35 Wärmebild-Monokular auf der Pirsch
Pulsar Telos XQ35 Wärmebild-Monokular Preisspanne: 1.699,00 € bis 2.099,00 €
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Pulsar Axion XG30 Compact Wärmebild-Monokular

(2 Kundenrezensionen)

1.399,00 €

Das Pulsar Axion XG30 Compact bringt einen 640×480 Sensor in ein Gehäuse von 310 Gramm. Damit bekommen Sie die Auflösung eines mittelgroßen Handgeräts in einem Format, das in die Jackentasche passt. Das 30-mm-Objektiv liefert 25,6 Meter Sichtfeld auf 100 Meter bei 1300 Metern Erkennungsreichweite.

  • 640×480 Sensor, 12 µm Pixelabstand, System-NETD unter 25 mK
  • F30 / 1.2 Objektiv, Sichtfeld 25,6 m auf 100 m, Erkennung bis 1300 m
  • 310 g mit Akku, 144 × 41 × 69 mm, passt in die Jackentasche
  • 7 Stunden Laufzeit, wechselbarer APS 3 Akku, 64 GB, IPX7
Beschreibung

640 × 480 im Taschenformat

Das ist der Punkt, der dieses Modell innerhalb der Axion Reihe interessant macht.

Das Axion XQ19 Compact wiegt mit 300 Gramm kaum weniger, arbeitet aber mit einem 384×288-Sensor. Das XG30 verdoppelt die Pixelzahl bei praktisch gleichem Gewicht und gleicher Bauform.

Praktisch heißt das mehr Detail beim Ansprechen. Wo das XQ19 auf 200 Metern eine Kontur zeigt, liefert das XG30 erkennbare Merkmale. Die Erkennungsreichweite steigt von 750 auf 1300 Meter. Für die sichere Ansprache von Wildart und Stück bleiben davon realistisch 300 bis 400 Meter.

Das Sichtfeld beträgt 14,6 mal 9,2 Grad, also 25,6 Meter auf 100 Meter. Das ist enger als die 34,7 Meter des XQ19, aber immer noch weit genug, um im Gehen zügig abzusuchen. Die Grundvergrößerung liegt bei 2-fach, digital bis 16-fach.

Der NETD-Wert, bei dem das kleinere Modell führt

Ein Punkt, den man vor dem Kauf wissen sollte.

Pulsar gibt für das XG30 unter 40 mK für den Sensor und unter 25 mK für das System an. Das ist der schwächste Systemwert der Axion Compact Reihe. Das XQ19 erreicht unter 18 mK, das XQ30 Pro Compact und das XG35 Compact jeweils unter 20 mK.

Der Grund liegt in der Kombination aus 12 µm Pixelabstand und der F1.2 Blende. Kleinere Pixel sammeln weniger Strahlung, und eine Blendenzahl von 1.2 lässt weniger Infrarotstrahlung durch als die F1.0 des XG35. Wofür die Zahl im Revier steht, führt der Beitrag zum NETD-Wert aus.

Für die Praxis heißt das: Bei gutem Kontrast auf kalten Böden sehen Sie mit dem XG30 mehr Detail als mit dem XQ19. Bei Nässe, Dunst oder warmem Sommerboden kann das kleinere Modell trotz halber Auflösung das sauberere Bild liefern. Wer beides will, also Auflösung und Empfindlichkeit, greift zum XG35 Compact und zahlt dafür 40 Gramm mehr Gewicht sowie ein engeres Sichtfeld. Die Entscheidung hängt damit weniger am Budget als daran, ob Sie überwiegend bei klarem Frost oder bei Nässe unterwegs sind, und das weiß niemand besser als Sie selbst.

Was die Compact Reihe grundsätzlich nicht bietet

Zwei Punkte gelten für alle vier Modelle der Reihe.

Ohne Laserentfernungsmesser. Eine Messung im Handgerät setzt ein Telos mit LRF voraus oder das Oryx LRF XG35, das mit 1500 Metern am weitesten reicht. Bei Pirschdistanzen fällt das weniger ins Gewicht als bei den größeren Geräten, weil Sie die Entfernung zu bekannten Punkten im Revier ohnehin kennen.

Keine Aufrüstbarkeit. Der von Pulsar beworbene Hardware-Upgrade-Weg mit Sensor- und Objektivtausch betrifft ausschließlich die Telos Reihe.

Dargestellt wird auf einem AMOLED-Display mit 640 × 400 Pixeln, in der gesamten Compact Reihe identisch.

Akku, Robustheit und Einordnung

Der APS 3 Akku mit 3200 mAh ist wechselbar und trägt 7 Stunden bei 22 Grad. Das XQ19 kommt mit seinem kleineren Sensor auf 8 Stunden. Bei Frost sinkt die Kapazität wie bei jeder Lithium-Zelle. Aufnahmen speichert das Gerät auf 64 GB internem Speicher, viermal so viel wie das XQ30 Pro Compact mit seinen 16 GB. Für Videoaufzeichnungen aus dem Revier ist das ein spürbarer Unterschied, weil Sie seltener übertragen und löschen müssen.

Die Schutzart ist IPX7, also Schutz gegen kurzes Untertauchen ohne ausgewiesenen Staubschutz. Innerhalb der Pulsar Handgeräte erreicht nur das Oryx IP67 und damit zusätzlich geprüften Staubschutz. Für den Einsatz im Regen und bei Schnee spielt der Unterschied keine Rolle, erst auf trockenen Feldwegen im Hochsommer oder bei staubigen Erntenächten wird er relevant.

Mit 310 Gramm und Maßen von 144 × 41 × 69 Millimetern bleibt das XG30 ein echtes Taschengerät. Ein Telos XQ35 wiegt mit 570 Gramm fast das Doppelte, bietet dafür aber die Laseroption und mehr Reichweite. Wer beidäugig beobachten möchte, findet die Alternativen unter Wärmebildferngläser, muss dort allerdings mit rund einem Kilogramm rechnen.

Die drei Schwestermodelle zeigt die Serienübersicht Pulsar Axion. Sämtliche Handgeräte listet die Kategorie Wärmebild-Monokulare, das übrige Sortiment der Pulsar Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 640 × 480
Pixelabstand 12 µm
NETD Sensor unter 40 mK, System unter 25 mK
Objektiv F30 / 1.2
Grundvergrößerung 2-fach
Digitalzoom bis 16-fach
Sichtfeld 14,6° × 9,2° / 25,6 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1300 m
Display AMOLED, 640 × 400
Entfernungsmesser Keiner
Akku APS 3 Li-Ion, 3200 mAh, wechselbar
Laufzeit 7 h bei 22 °C
Schutzart IPX7
Interner Speicher 64 GB
Gewicht mit Akku 0,31 kg
Maße 144 × 41 × 69 mm

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Axion XG30 und XQ19 Compact?

Der Sensor. Das XG30 hat 640×480 Bildpunkte und erreicht 1300 Meter Reichweite, das XQ19 hat 384×288 und 750 Meter. Dafür zeigt das XQ19 mit 34,7 gegen 25,6 Meter ein weiteres Sichtfeld und hat mit unter 18 mK den besseren NETD-Wert. Gewicht und Bauform sind nahezu gleich.

Warum hat das XG30 den schwächsten NETD-Wert der Reihe?

Wegen der Kombination aus 12 µm Pixelabstand und F1.2 Blende. Kleinere Pixel sammeln weniger Strahlung pro Bildpunkt, und die Blendenzahl 1.2 lässt weniger durch als die F1.0 des XG35 Compact. Der Vorteil des XG30 liegt in der Auflösung, nicht in der Empfindlichkeit.

Hat das Axion XG30 Compact einen Laserentfernungsmesser?

Nein, und das gilt für die gesamte Compact Reihe. Gemessen wird bei Pulsar nur in der Telos Reihe mit LRF sowie im Oryx LRF XG35, das mit 1500 Metern am weitesten reicht.

Wie weit kann ich mit dem XG30 Wild sicher ansprechen?

Realistisch auf 300 bis 400 Meter, abhängig von Witterung und Hintergrund. Die angegebene Erkennungsreichweite von 1300 Metern beschreibt nur, ab wann eine Wärmequelle im Bild auffällt.

Lohnt sich der Aufpreis zum XG35 Compact?

Wenn Sie über größere Distanzen arbeiten oder bei schlechten Bedingungen unterwegs sind, ja. Das XG35 hat dieselbe Sensorauflösung, aber die lichtstärkere F1.0 Optik, daraus folgen 1750 statt 1300 Meter Reichweite und ein System-NETD von unter 20 statt unter 25 mK. Es wiegt dafür 40 Gramm mehr.


Rezensionen (2)

2 Rezensionen für Pulsar Axion XG30 Compact Wärmebild-Monokular

  1. Deutsch

    CH –

    Does what it says but I doubt the durability for daily use while hunting. A lot of money for something I am not sure will hold up. We will see.

  2. Deutsch

    Nebojsa Petrovic –

    Svaka preporuka za dalju kupovinu. Sve je proslo u najboljem redu. Svaki dogovor ispostovan! I salje cu kupovati u ovoj prodavnici.

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