Pulsar Telos LRF XL50 Wärmebild-Monokular bei der Revierkontrolle
Pulsar Telos XL50 Wärmebild-Monokular Preisspanne: 4.199,00 € bis 4.449,00 €
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Pulsar Telos LRF XQ35 Wärmebild-Monokular auf der Pirsch
Pulsar Telos XQ35 Wärmebild-Monokular Preisspanne: 1.699,00 € bis 2.099,00 €

Pulsar Telos XG50 Wärmebild-Monokular

Preisspanne: 2.599,00 € bis 2.899,00 €

Das Pulsar Telos XG50 ist das Distanzgerät der Reihe: 2300 Meter Erkennungsreichweite bei einer Grundvergrößerung von 3,5-fach, der höchsten unter den Telos Modellen. Dafür fällt das Sichtfeld mit 15,4 Metern auf 100 Meter am engsten aus. Ein Gerät fürs offene Feld, nicht für den Bestand.

  • 640×480 Sensor, 12 µm Pixelabstand, System-NETD unter 20 mK
  • F50 / 1.0 Objektiv, Grundvergrößerung 3,5-fach, Erkennung bis 2300 m
  • Wahlweise mit Laser bis 1000 m, ±1 m Genauigkeit
  • 8,5 Stunden Laufzeit, wechselbarer LPS 7i Akku, 64 GB, IPX7
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Beschreibung

Reichweite und Vergrößerung statt Übersicht

Das XG50 verfolgt innerhalb der Telos Reihe eine klare Linie, und sie ist nicht für jedes Revier die richtige.

Die Grundvergrößerung von 3,5-fach ist die höchste der Reihe. Das XL50 beginnt bei 2,5-fach, das XT50 sogar erst bei 2-fach. Das Bild steht hier also von Anfang an näher heran, digital lässt sich bis 14-fach und mit Zoom Boost bis 28-fach vergrößern.

Der Preis ist das engste Sichtfeld der Reihe: 8,8 mal 6,6 Grad, also 15,4 Meter auf 100 Meter. Zum Vergleich kommt das XL50 auf 24,6 Meter und das XT50 auf 30,7 Meter, bei gleicher Brennweite. Der Unterschied entsteht durch die kleinere Sensorfläche.

Wo das passt: auf dem Feld, am Raps, überall dort, wo Sie über ausgedehntere Distanzen gezielt beobachten und ansprechen. Die Erkennungsreichweite von 2300 Metern entspricht der des Flaggschiffs. Für die sichere Ansprache bleiben davon realistisch 450 bis 600 Meter.

Wo es nicht passt: im Wald und an der Kirrung. Dort suchen Sie mit 15,4 Metern Sichtfeld spürbar länger, und Wild, das seitlich austritt, fällt leicht aus dem Bild. Für solche Reviere ist das Telos XQ35 mit 18,7 Metern oder ein Wärmebildfernglas die bessere Wahl.

Sensor, NETD und Display

Der 640×480 Sensor arbeitet mit 12 µm Pixelabstand bei 50 Hz. Pulsar gibt unter 40 mK für den Sensor und unter 20 mK für das System an.

Bemerkenswert im Vergleich innerhalb der Reihe: Das Telos XP50 nutzt denselben 640×480 Sensor, aber mit 17 µm Pixelabstand, und erreicht damit unter 15 mK. Größere Pixel sammeln mehr Strahlung pro Bildpunkt. Dafür ist die Sensorfläche des XP50 ausgedehnter, weshalb es mit 21,8 Metern ein weiteres Sichtfeld zeigt, aber nur 1800 statt 2300 Meter Reichweite erreicht.

Zwei Geräte mit identischer Pixelzahl, die sich gegensätzlich verhalten. Was der NETD-Wert dabei praktisch beschreibt, erklären wir gesondert. Dargestellt wird auf einem AMOLED-Display mit 1024 × 768 Pixeln.

Mit oder ohne Laserentfernungsmesser

An Sensor, Objektiv, Sichtfeld, Display, Akku, Laufzeit, Schutzart und Speicher ändert die Wahl nichts.

Telos XG50 Telos LRF XG50
Laserentfernungsmesser Nein bis 1000 m, ±1 m, 905 nm
Gewicht mit Akku 0,67 kg 0,72 kg
Maße 238 × 72 × 62 mm 238 × 72 × 90 mm
Laufzeit 8,5 h 8,5 h

Die LRF-Version baut 28 Millimeter höher und wiegt 50 Gramm mehr, die Laufzeit bleibt unverändert. Der Aufbau sitzt oben auf dem Gehäuse, die Bedienung darunter bleibt identisch, sodass sich beide Ausführungen im Dunkeln gleich anfühlen.

Bei einem Gerät, das ausdrücklich für große Distanzen gebaut ist, spricht viel für die Laserversion. Auf 400 Metern über einer Fläche fehlen im Wärmebild alle Anhaltspunkte zur Entfernungsschätzung, und genau dort entscheidet ein gemessener Wert darüber, ob ein Schuss vertretbar ist. Wer noch weiter messen will, findet im Oryx LRF XG35 1500 Meter.

Akku, Aufrüstbarkeit und Einordnung

Der LPS 7i Akku mit 6400 mAh ist wechselbar und trägt 8,5 Stunden bei 22 Grad, den besten Wert der Reihe zusammen mit XP50 und XQ35. Der Ladeanschluss ist USB-C, für Aufnahmen stehen 64 GB interner Speicher bereit.

Telos ist die einzige Pulsar Reihe mit beworbenem Aufrüstweg: Laserentfernungsmesser nachrüsten, Sensortausch, Objektivtausch. Das ist ein Serviceeingriff, und Pulsar veröffentlicht weder Preise noch Verfügbarkeiten.

Mit 670 beziehungsweise 720 Gramm liegt das XG50 im Mittelfeld. Die Schutzart ist IPX7. Wer leichter unterwegs sein will, findet in der Axion Compact Reihe Geräte ab 300 Gramm, allerdings ohne Laser und mit geringerer Reichweite.

In der Serienübersicht Pulsar Telos stehen alle fünf Seiten der Reihe nebeneinander. Die Kategorie Wärmebild-Monokulare führt zusätzlich Axion und Oryx. Das vollständige Sortiment finden Sie im Pulsar Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 640 × 480
Pixelabstand 12 µm
NETD Sensor unter 40 mK, System unter 20 mK
Bildrate 50 Hz
Objektiv F50 / 1.0
Grundvergrößerung 3,5-fach, höchste der Reihe
Digitalzoom bis 14-fach, mit Zoom Boost bis 28-fach
Sichtfeld 8,8° × 6,6° / 15,4 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 2300 m
Display AMOLED, 1024 × 768
Entfernungsmesser LRF-Variante: bis 1000 m, ±1 m, 905 nm
Akku LPS 7i Li-Ion, 6400 mAh, wechselbar
Laufzeit 8,5 h bei 22 °C, beide Varianten
Schutzart IPX7
Interner Speicher 64 GB
Betriebstemperatur −25 bis +40 °C
Gewicht mit Akku 0,67 kg ohne Laser, 0,72 kg mit Laser
Maße 238 × 72 × 62 mm ohne Laser, 238 × 72 × 90 mm mit Laser

Häufige Fragen

Für welches Revier eignet sich das Telos XG50?

Für offenes Feld und größere Distanzen. Die hohe Grundvergrößerung von 3,5-fach und die Reichweite von 2300 Metern passen dorthin, wo Sie gezielt über weite Flächen beobachten. Im Wald ist das enge Sichtfeld von 15,4 Metern auf 100 Meter ein Nachteil.

Was ist der Unterschied zwischen Telos XG50 und XP50?

Beide haben 640×480 Bildpunkte, aber unterschiedliche Sensoren. Das XG50 nutzt 12 µm Pixelabstand, erreicht 2300 Meter Reichweite und 15,4 Meter Sichtfeld. Das XP50 nutzt 17 µm, erreicht den besseren NETD-Wert von unter 15 mK und 21,8 Meter Sichtfeld, dafür nur 1800 Meter Reichweite.

Warum hat das XG50 das engste Sichtfeld der Reihe?

Weil die Sensorfläche am kleinsten ist. 640 Pixel zu je 12 µm ergeben eine Sensorbreite von 7,7 Millimetern, und ein schmaler Sensor bildet hinter derselben 50-mm-Brennweite weniger Winkel ab. Im Gegenzug steht das Bild von Anfang an näher heran.

Verkürzt der Laserentfernungsmesser die Laufzeit?

Nein. Pulsar gibt für beide Ausführungen 8,5 Stunden bei 22 Grad an. Der Laser kostet 50 Gramm Gewicht und 28 Millimeter Bauhöhe.

Wie weit kann ich mit dem XG50 Wild sicher ansprechen?

Realistisch auf 450 bis 600 Meter, abhängig von Witterung und Hintergrund. Die hohe Grundvergrößerung hilft dabei, die angegebene Erkennungsreichweite von 2300 Metern beschreibt dagegen nur, ab wann eine Wärmequelle auffällt.

Zusätzliche Informationen
ModelPulsar telos LRF XG50, Pulsar telos XG50
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