HIKMICRO ALPEX 4K Lite A40E Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr

649,00 €

Das HIKMICRO ALPEX 4K Lite A40E wiegt 450 Gramm und damit weniger als die Hälfte des A50E. Es behält denselben 3840×2160 Sensor, verzichtet auf Reichweite und nutzt ein kürzeres 40 mm Objektiv mit weiterem Sichtfeld. Für Drückjagdbüchsen und alle Waffen, bei denen Führigkeit zählt, ist das die sinnvollere Wahl.

  • Nur 450 g, weniger als die Hälfte der 50 mm Modelle
  • 3840×2160 Sensor (4K UHD), 40 mm F2.0 Objektiv
  • Sichtfeld 18,7 m auf 100 m, deutlich weiter als beim A50E
  • 7,5 Stunden Laufzeit, rückstoßfest bis 1000 g, IP67

2 vorrätig

Beschreibung

Warum 450 Gramm den Unterschied machen

Ein Zielfernrohr sitzt hoch über der Laufachse und weit vorn. Jedes Gramm dort wirkt doppelt: Es erhöht das Gesamtgewicht und verschiebt den Schwerpunkt nach oben und vorn. Genau deshalb ist der Unterschied zwischen dem 1080 Gramm schweren A50E und diesem Gerät mit 450 Gramm so viel frappierender, als die reine Zahl vermuten lässt.

Auf der Drückjagd, wo Sie die Waffe frei führen und schnell nachziehen müssen, entscheidet das über Brauchbarkeit. Eine Büchse mit 1080 Gramm Optik zieht nach vorn und kommt langsam in den Anschlag. Mit 450 Gramm bleibt die Waffe das, was sie vorher war.

Der Preis dafür ist Reichweite. Das 40 mm Objektiv erreicht 800 statt 1000 Meter Erkennung bei Tag, und die Blende ist mit F2.0 fest statt verstellbar. In der Praxis ist Letzteres der spürbare Verzicht: Sie können tagsüber nicht abblenden, um Schärfentiefe zu gewinnen.

Dafür bekommen Sie ein weiteres Sichtfeld. 18,7 Meter auf 100 Meter gegenüber 15,3 Metern beim A50E, weil die kürzere Brennweite mehr Bildfeld erfasst. Für bewegtes Wild ist das ein echter Vorteil.

Sensor, Vergrößerung und Bildrate

Beim Sensor spart das Lite Modell nicht: 3840 × 2160 Pixel in 4K UHD, identisch zu den großen Modellen. Die Vergrößerung reicht von 3,5-fach bis 20,5-fach über stufenlosen Zoom, mit einer Grundvergrößerung von 5,8-fach.

Eine Besonderheit, die auf dem Datenblatt leicht untergeht: Die Bildrate liegt bei 50 Hz in 4K und bei 100 Hz in 1080p. Wenn Sie auf der Drückjagd bewegtes Wild verfolgen, ist die höhere Bildrate in 1080p das flüssigere Bild wert, auch wenn die Auflösung sinkt. Probieren Sie beide Modi aus, bevor Sie sich festlegen.

Das 0,49 Zoll OLED Display zeigt 1920 × 1080 Pixel und bietet fünf Anzeigemodi: Tag, Nacht, Automatik, Grün und Gelb. Die Grün- und Gelbdarstellung empfinden viele Nutzer bei längerer Beobachtung als angenehmer für das Auge als reines Schwarzweiß.

Einen IR-Aufheller hat das Gerät nicht eingebaut, er ist als Zubehör erhältlich. Ohne Restlicht und ohne Aufheller liefert der Sensor kein verwertbares Bild. Für das Auffinden von Wild, besonders hinter Bewuchs, brauchen Sie ohnehin ein thermisches Gerät wie aus der LYNX 3.0 Serie.

Montage, Einschießen und Ausdauer

Montiert wird auf einem 30 mm Mittelrohr wie bei einem klassischen Zielfernrohr, ohne Adapter. Das Zeroing erledigen Sie digital im Menü, ein Klick bewegt den Treffpunkt um einen Zentimeter auf 100 Meter. Mit 1000 g bei 0,4 Millisekunden ist das Gerät für die gängigen Jagdkaliber freigegeben.

Zur Praxis auf der Drückjagd noch ein Gedanke zum Gewicht: Entscheidend ist nicht nur, wie schwer die Optik ist, sondern wo das Gewicht sitzt. Ein Zielfernrohr lastet oberhalb der Laufachse, also genau dort, wo es beim schnellen Nachziehen am meisten Trägheit erzeugt. Deshalb fühlt sich der Unterschied zwischen 450 und 1080 Gramm an der Waffe größer an, als die Differenz auf der Waage vermuten lässt. Wer beide Geräte einmal nacheinander angeschlagen hat, braucht dafür keine weitere Begründung.

Die Laufzeit liegt bei 7,5 Stunden, also 3,5 Stunden unter den 50 mm Modellen. Das Gerät kombiniert einen internen Akku mit einer externen wechselbaren 18650 Zelle, geladen wird der interne Akku über USB-C. Für einen Abendansitz reicht die Kapazität komfortabel, für eine durchgehende Winternacht sollten Sie eine Ersatzzelle mitführen.

Wer die Waffe im Wechsel bei Tag und Nacht führt, profitiert hier besonders: Anders als bei einem Vorsatzgerät bleibt am ALPEX nichts abzunehmen oder anzusetzen. Sie schalten den Anzeigemodus um und jagen weiter.

Das Gehäuse misst 280,7 × 86,1 × 57,3 Millimeter, erfüllt IP67 und arbeitet von -30 °C bis 55 °C. Wer zusätzlich Entfernungen messen will, findet das im A40EL bei 474 Gramm. Die Serie im Überblick steht unter ALPEX 4K Lite, alle digitalen Geräte unter Tag- und Nachtsichtgeräte und das Gesamtsortiment im HIKMICRO Markenbereich. Für Wärmebild an der Waffe sehen Sie sich die THUNDER 3.0 Vorsatzgeräte an.

Technische Daten

Merkmal Technischer Wert
Gerätetyp Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr
Sensor 3840 × 2160 Pixel (4K UHD)
Objektiv 40 mm, F2.0
Sichtfeld 10,7° × 6,1° (18,7 m × 10,1 m auf 100 m)
Vergrößerung 3,5-fach bis 20,5-fach (Grundvergrößerung 5,8-fach)
Erkennungsreichweite 800 m bei Tag
Bildwiederholrate 50 Hz in 4K, 100 Hz in 1080p
Display 0,49 Zoll OLED, 1920 × 1080 Pixel
Anzeigemodi Tag, Nacht, Automatik, Grün, Gelb
Laser-Entfernungsmesser nicht vorhanden
Klickwert 1 cm auf 100 m
Rückstoßfestigkeit 1000 g / 0,4 ms
Mittelrohr 30 mm
Akku interner Akku plus externe 18650 Zelle
Laufzeit 7,5 Stunden (25 °C, Hotspot aus)
Schutzart IP67
Betriebstemperatur -30 °C bis 55 °C
Abmessungen 280,7 × 86,1 × 57,3 mm
Gewicht 450 g ohne externen Akku

Häufige Fragen

Was unterscheidet das ALPEX 4K Lite vom normalen ALPEX 4K?

Vor allem Gewicht und Objektiv. Das Lite A40E wiegt 450 Gramm gegenüber 1080 Gramm beim A50E und nutzt ein 40 mm Objektiv mit fester F2.0 Blende statt 50 mm mit verstellbarer F1.2 bis F2.5. Daraus folgen 800 statt 1000 Meter Erkennungsreichweite, aber ein weiteres Sichtfeld von 18,7 anstelle von 15,3 Metern auf 100 Meter. Der 4K Sensor ist bei beiden identisch.

Für welche Waffe eignet sich das ALPEX 4K Lite A40E?

Für alle Waffen, bei denen Führigkeit zählt, insbesondere Drückjagdbüchsen. Ein Zielfernrohr sitzt hoch und weit vorne, weshalb sich Gewicht dort überproportional auf die Handhabung auswirkt. Mit 450 Gramm bleibt die Waffe schnell im Anschlag. Auf einer schweren Ansitzbüchse spielt der Unterschied zum A50E dagegen eine geringere Rolle.

Warum hat das A40E zwei Bildraten?

Der Sensor liefert 50 Hz in voller 4K Auflösung und 100 Hz in 1080p. In 4K sehen Sie mehr Details, in 1080p läuft das Bild flüssiger. Für stehendes Wild und die Ansprache ist 4K die bessere Wahl, für bewegtes Wild auf der Drückjagd das flüssigere 1080p Bild. Probieren Sie beide Modi aus, bevor Sie sich festlegen.

Braucht das ALPEX 4K Lite einen IR-Aufheller?

In stockdunkler Nacht ja. Das Gerät hat keinen eingebauten IR-Aufheller, er ist als Zubehör erhältlich. Bei Restlicht durch Mond oder in der Dämmerung arbeitet der Sensor ohne Zusatzbeleuchtung. Beachten Sie bei der Verwendung eines Aufhellers die Regelungen Ihres Bundeslandes zu künstlichen Lichtquellen bei der Jagd.

Ist ein digitales Nachtsicht-Zielfernrohr in Deutschland erlaubt?

Die Rechtslage hat sich 2020 geändert und unterscheidet zwischen Waffenrecht und Jagdrecht. Die Verwendung bei der Jagd ist Ländersache und unterscheidet sich je nach Bundesland, häufig beschränkt auf bestimmte Wildarten. Wir geben hierzu bewusst keine verbindliche Auskunft: Maßgeblich sind das Landesjagdgesetz Ihres Bundeslandes und die gültigen Verordnungen. Klären Sie das vor dem Einsatz mit Ihrer unteren Jagdbehörde oder Ihrem Landesjagdverband.

Wie lange hält der Akku des A40E?

7,5 Stunden bei 25 °C mit ausgeschaltetem Hotspot. Das ist weniger als die 11 Stunden der 50 mm Modelle, reicht aber für einen vollständigen Abendansitz. Das Gerät kombiniert einen internen Akku mit einer wechselbaren externen 18650 Zelle. Für durchgehende Winternächte empfiehlt sich eine geladene Ersatzzelle.

Wie wird das ALPEX 4K Lite montiert und eingeschossen?

Die Montage erfolgt auf einem 30 mm Mittelrohr wie bei einem klassischen Zielfernrohr, ohne Adapter und ohne Spezialmontage. Eingeschossen wird digital über das Menü, ein Klick entspricht einem Zentimeter auf 100 Meter. Die Einstellung bleibt gespeichert, und die Rückstoßfestigkeit von 1000 g bei 0,4 Millisekunden deckt gängige Jagdkaliber ab.

Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für das ALPEX 4K Lite?

HIKMICRO stellt die deutsche Bedienungsanleitung für die ALPEX 4K Lite Serie als PDF im Download Center der Herstellerseite bereit. Sie deckt A40E und A40EL gemeinsam ab. Eine gedruckte Kurzanleitung liegt jedem Gerät bei. Bei Fragen zu den Anzeigemodi oder zum Einschießen erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

Rezensionen (0)

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Nur Bewertungen in Deutsch anzeigen (0)

Schreibe die erste Rezension für „HIKMICRO ALPEX 4K Lite A40E Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Shipping and Delivery

MAECENAS IACULIS

Vestibulum curae torquent diam diam commodo parturient penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse parturient a.Parturient in parturient scelerisque nibh lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendrerit et pharetra fames nunc natoque dui.

ADIPISCING CONVALLIS BULUM

  • Vestibulum penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse.
  • Abitur parturient praesent lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendre.
  • Diam parturient dictumst parturient scelerisque nibh lectus.

Scelerisque adipiscing bibendum sem vestibulum et in a a a purus lectus faucibus lobortis tincidunt purus lectus nisl class eros.Condimentum a et ullamcorper dictumst mus et tristique elementum nam inceptos hac parturient scelerisque vestibulum amet elit ut volutpat.