HIKMICRO LYNX LH19 3.0 Wärmebild-Monokular
989,00 €
Die HIKMICRO LYNX LH19 3.0 kombiniert einen 384×288 Sensor mit einem 19 mm Objektiv und liefert damit das breiteste Sichtfeld aller Modelle der LYNX 3.0 Serie mit dieser Sensorgröße. Auf 100 Meter überblicken Sie 24,2 Meter Breite, was das Absuchen von Flächen und das Mitverfolgen von Wild in Bewegung deutlich erleichtert. Die Temperaturauflösung unter 15 mK zeigt Wild bis 900 Meter.
- 384×288 VOx Sensor, 12 μm Pixelabstand, NETD unter 15 mK
- 19 mm F1.0 Objektiv mit Fokusring, Erkennung bis 900 m
- 0,49 Zoll AMOLED Display mit 1920×1080 Pixel Auflösung
- Sichtfeld 24,2 m auf 100 m, wechselbarer 18650 Akku, IP67
Wärmebild-Monokular mit großem Sichtfeld für Bewegungsjagd und Ansitz
Die LH19 3.0 ist das Modell für alle, die Fläche überblicken müssen. Mit 13,8 Grad horizontalem Sichtfeld sehen Sie auf 100 Meter eine Breite von 24,2 Metern. Zum Vergleich: Die LH35 mit 35 mm Objektiv zeigt auf derselben Distanz nur 13,1 Meter. In der Praxis heißt das, Sie finden Wild auf einer Wiese oder an einer Dickung schneller und müssen das Gerät seltener schwenken.
Dieser Vorteil zählt besonders bei der Bewegungsjagd und beim Absuchen vor dem Abbaumen. Wenn mehrere Stücke in Bewegung sind, behalten Sie die Gruppe im Bild, statt einzelne Tiere nachführen zu müssen. Auch bei der Nachsuche hilft das weite Bild, weil Sie eine Deckung in wenigen Schwenks abdecken.
Der Preis dafür ist Vergrößerung. Die LH19 startet bei 1,9-facher Vergrößerung und reicht digital bis 15,2-fach. Für die Ansprache auf weite Distanz ist eine längere Brennweite besser geeignet. Bis etwa 250 Meter sprechen Sie die LH19 zuverlässig an, darüber wird es je nach Wildart und Witterung schwieriger.
Anders als die kleineren LE und LH15 Modelle arbeitet die LH19 mit einem Fokusring. Sie stellen die Entfernung manuell scharf. Das kostet im ersten Moment eine Handbewegung, bringt aber sichtbar mehr Detail, weil das Bild auf die tatsächliche Distanz optimiert wird statt auf einen festen Kompromiss.
Sensor, NETD und Full-HD Display
Der 384×288 Sensor mit 12 μm Pixelabstand liefert rund 44 Prozent mehr Bildpunkte als der 320×240 Sensor der LH15. Wichtiger ist der NETD Wert von unter 15 mK. Er beschreibt den kleinsten Temperaturunterschied, den das Gerät noch auflöst. Bei 15 mK trennen Sie Wild auch dann vom Hintergrund, wenn der Boden nach einem warmen Tag noch Wärme abstrahlt oder Nieselregen die Kontraste flach macht. Genau diese Bedingungen sind in Mitteleuropa im Herbst die Regel, nicht die Ausnahme.
Das Display ist der zweite große Unterschied zu den Einstiegsmodellen. Die LH19 zeigt 1920×1080 Pixel auf 0,49 Zoll, also Full HD statt der 1024×768 Pixel der kleineren Geräte. Sie sehen dadurch tatsächlich die Details, die der Sensor liefert, statt sie durch ein zu grobes Display zu verlieren. AMOLED sorgt für tiefe Schwarzwerte, was nachts angenehmer zu betrachten ist und Ihre Dunkeladaption weniger stört.
Die Bildverarbeitung übernehmen Image Pro 3.0 und Zoom Pro. Beide reduzieren Rauschen und schärfen Kanten, vor allem in den digitalen Zoomstufen. Das shutterlose HSIS System verzichtet auf den mechanischen Verschluss, den klassische Wärmebildgeräte zum Kalibrieren brauchen. Es gibt also kein Klicken und kein kurzes Einfrieren des Bildes, was auf kurze Distanz einen echten Unterschied macht.
Fokusring, Stromversorgung und Einsatz bei Frost
Der Fokusring liegt gut erreichbar am Objektiv und lässt sich auch mit Handschuhen bedienen. Gewöhnen Sie sich an, ihn vor dem Ansitz auf Ihre typische Schussentfernung voreinzustellen. Dann ist das Bild sofort brauchbar, und Sie korrigieren nur noch bei deutlich abweichenden Distanzen.
Die Stromversorgung läuft über einen wechselbaren 18650 Akku. Ein voller Akku bringt rund 5 Stunden bei 25 °C und etwa 4,5 Stunden bei -20 °C. Der Wechsel dauert Sekunden und funktioniert auch im Dunkeln, weil die Zelle nur in einer Richtung passt. Für lange Winteransitze nehmen Sie eine Ersatzzelle mit und tragen sie in einer Innentasche, denn kalte Lithium-Zellen geben weniger Kapazität ab.
Das Gehäuse ist nach IP67 geschützt und verträgt Staub, Regen und kurzes Untertauchen. Der Betriebsbereich von -30 °C bis 45 °C deckt jede Bedingung ab, die in DACH vorkommt. Mit 331 Gramm inklusive Akku ist die LH19 etwas schwerer als die LH15, bleibt aber gut tragbar.
Aufnahmen landen auf 64 GB internem Speicher und lassen sich per WLAN an die HIKMICRO Sight App übertragen. Für Wildschadensdokumentation und Nachsuchenprotokolle ist das praktisch, weil Sie Material direkt vom Ansitz weitergeben können.
Technische Daten
| Merkmal | Technischer Wert |
|---|---|
| Sensortyp | VOx ungekühlt |
| Sensorauflösung | 384 × 288 Pixel |
| Pixelabstand | 12 µm |
| NETD | unter 15 mK (25 °C, F# = 1,0) |
| Objektiv | 19 mm, F1.0 |
| Fokus | Fokusring, manuell |
| Sichtfeld | 13,8° × 8,4° (24,2 m × 14,7 m auf 100 m) |
| Vergrößerung | 1,9-fach bis 15,2-fach (8-fach digital) |
| Erkennungsreichweite | bis 900 m |
| Bildwiederholrate | 50 Hz |
| Display | 0,49 Zoll AMOLED, 1920 × 1080 Pixel |
| Dioptrienausgleich | -5 dpt bis +3 dpt |
| Bildverarbeitung | Image Pro 3.0, Zoom Pro, HSIS shutterlos |
| Speicher | 64 GB EMMC intern |
| Konnektivität | WLAN, HIKMICRO Sight App |
| Akku | 1 × 18650 Li-Ion, wechselbar |
| Laufzeit | ca. 5 h bei 25 °C, ca. 4,5 h bei –20 °C |
| Schutzart | IP67 |
| Betriebstemperatur | –30 °C bis 45 °C |
| Abmessungen | 158,4 × 53,6 × 49,5 mm |
| Gewicht | 331 g inkl. Akku |
Häufige Fragen
Wie groß ist das Sichtfeld der LYNX LH19 3.0?
Die LYNX LH19 3.0 zeigt auf 100 Meter Entfernung ein Sichtfeld von 24,2 Metern Breite und 14,7 Metern Höhe, was 13,8 mal 8,4 Grad entspricht. Das ist das weiteste Sichtfeld aller LYNX 3.0 Modelle mit 384×288 Sensor. Zum Vergleich liegt die LH25 bei 18,4 Metern und die LH35 bei 13,1 Metern auf dieselbe Distanz. Ein weites Sichtfeld verkürzt die Zeit, die Sie zum Absuchen einer Fläche brauchen.
LYNX LH19 3.0 oder LH25 3.0: Welches Modell passt besser?
Die LH19 3.0 hat das weitere Sichtfeld und findet Wild schneller, die LH25 3.0 hat mehr Vergrößerung und reicht mit 1200 statt 900 Metern weiter. Beide nutzen denselben 384×288 Sensor mit NETD unter 15 mK und dasselbe Full-HD Display. Für Wald, Dickung und Bewegungsjagd nehmen Sie die LH19. Für Feldrand, größere Schneisen und Ansitz auf weitere Distanz ist die LH25 die passendere Wahl.
Hat die LYNX LH19 3.0 einen Fokusring?
Ja, die LYNX LH19 3.0 hat einen manuellen Fokusring am Objektiv. Anders als die Fixfokus-Modelle LE10, LE15 und LH15 stellen Sie hier die Entfernung selbst scharf. Das bringt mehr Detail auf der tatsächlichen Beobachtungsdistanz. Der Ring lässt sich mit Handschuhen bedienen, und es lohnt sich, ihn vor dem Ansitz auf die erwartete Entfernung voreinzustellen.
Wie lange hält der Akku der LYNX LH19 3.0 im Winter?
Der 18650 Akku hält rund 5 Stunden bei 25 °C und etwa 4,5 Stunden bei -20 °C. Lithium-Zellen verlieren bei Frost Kapazität, daher fällt die Laufzeit im Winter spürbar geringer aus als im Datenblatt für Raumtemperatur. Nehmen Sie für lange Winteransitze eine geladene Ersatzzelle mit und tragen Sie diese körpernah in einer Innentasche. Der Wechsel dauert wenige Sekunden und funktioniert auch im Dunkeln.
Kann ich die LYNX LH19 3.0 mit Brille verwenden?
Ja. Die LYNX LH19 3.0 hat einen Dioptrienausgleich von -5 bis +3 Dioptrien am Okular. Damit gleichen Sie Ihre Sehstärke aus und können das Gerät ohne Brille nutzen. Wenn Sie die Brille aufbehalten möchten, funktioniert das ebenfalls, allerdings verkleinert sich das einsehbare Bildfeld durch den größeren Augenabstand.
Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für die LYNX 3.0?
HIKMICRO stellt die deutsche Bedienungsanleitung für die gesamte LYNX 3.0 Serie als PDF im Download Center der Herstellerseite bereit. Die Anleitung deckt LE10, LE15, LH15, LH19, LH25 und LH35 gemeinsam ab. Jedem Gerät liegt zusätzlich eine gedruckte Kurzanleitung bei. Bei Fragen zur Erstinbetriebnahme erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
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