HIKMICRO ALPEX PRO A50P Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr

849,00 €

Das HIKMICRO ALPEX PRO A50P ist das Spitzenmodell der digitalen Zielfernrohre und dabei leichter als die einfacheren ALPEX 4K Modelle. Der 12 Megapixel Sensor mit 4512 × 2512 Pixeln erreicht 1500 Meter Erkennungsreichweite bei Tag, das Gehäuse besteht aus Magnesiumlegierung, und der Klickwert liegt mit 0,66 Zentimetern auf 100 Meter deutlich feiner als üblich.

  • 4512×2512 Sensor (12 MP), Erkennung bis 1500 m bei Tag
  • Nur 852 g, leichter als das ALPEX 4K A50E mit 1080 g
  • 0,6 Zoll AMOLED Display, Klickwert 0,66 cm auf 100 m
  • Magnesiumgehäuse, 5 Waffenprofile, IP67

3 vorrätig

Beschreibung

Mehr Leistung bei weniger Gewicht

Normalerweise wiegt das stärkere Gerät mehr. Beim ALPEX PRO ist es umgekehrt: 852 Gramm gegenüber 1080 Gramm beim ALPEX 4K A50E, obwohl der Sensor mehr auflöst, die Reichweite höher liegt und das Display größer ist.

Verantwortlich dafür ist das Gehäuse aus Magnesiumlegierung. Magnesium ist deutlich leichter als die sonst üblichen Aluminiumlegierungen bei vergleichbarer Steifigkeit. Für ein Bauteil, das hoch über der Laufachse sitzt und bei jedem Schuss Beschleunigungen von bis zu 1000 g aushalten muss, ist das ein sinnvoller Materialeinsatz.

Praktisch heißt das: Sie bekommen die höchste Leistung der Baureihe, ohne die Waffe kopflastig zu machen. Wer bisher zwischen Bildqualität und Führigkeit wählen musste, hat diesen Konflikt hier nicht.

Was 12 Megapixel gegenüber 4K bringen

Der Sensor löst mit 4512 × 2512 Pixeln auf und liefert damit rund 47 Prozent mehr Bildpunkte als die 3840×2160 der ALPEX 4K Modelle. Bei einem digitalen Zielfernrohr zählt das doppelt, weil die Vergrößerung rein digital erzeugt wird: Je mehr echte Sensordaten vorliegen, desto länger bleibt das Bild beim Hineinzoomen brauchbar.

Die Vergrößerung reicht von 4,0-fach bis 24,0-fach bei sechsfachem Zoom und lässt sich in Schritten von 0,1-fach einstellen. Diese feine Abstufung klingt nach einem Detail, ist aber im Feld nützlich: Sie können die Vergrößerung exakt an die Situation anpassen, statt in groben Stufen zu springen.

Die Erkennungsreichweite bei Tag beträgt 1500 Meter gegenüber 1000 Metern bei den ALPEX 4K Modellen. Das Sichtfeld liegt mit 12,6 Metern auf 100 Meter enger, was der längeren Grundvergrößerung geschuldet ist.

Das Display misst 0,6 Zoll gegenüber 0,49 Zoll bei den übrigen Modellen und nutzt AMOLED statt OLED. Ein größeres Display bedeutet ein größeres Sehfeld für das Auge und weniger Tunnelblick. Der Augenabstand von 55 Millimetern ist großzügig, die Dioptrienverstellung reicht von -5 bis +3.

Klickwert, Fokus und Praxisdetails

Zwei Werte unterscheiden das A50P von den einfacheren Modellen deutlicher, als das Datenblatt vermuten lässt.

Der Klickwert liegt bei 0,66 Zentimetern auf 100 Meter statt einem Zentimeter. Sie korrigieren also feiner, was beim Einschießen auf weite Distanz den Unterschied zwischen einer sauberen und einer knapp danebenliegenden Gruppe ausmacht. Fünf Waffenprofile lassen sich speichern, sodass Sie das Gerät zwischen mehreren Waffen wechseln können.

Der minimale Fokusabstand beträgt drei Meter statt zehn. Für das Einschießen auf kurzer Bahn und für Kontrollen im Nahbereich ist das ein praktischer Gewinn, den die ALPEX 4K Modelle nicht bieten.

Die Stromversorgung läuft über zwei interne Akkus plus eine externe 18650 Zelle. Die Laufzeit liegt bei 7 Stunden, also deutlich unter den 11 Stunden der ALPEX 4K Modelle. Der größere Sensor und das größere Display kosten Energie. Für einen Abendansitz reicht es, für durchgehende Winternächte führen Sie eine Ersatzzelle mit.

Montiert wird auf einem 30 mm Mittelrohr ohne Adapter. Das Gehäuse erfüllt IP67 und arbeitet von –30 °C bis 55 °C. Aufnahmen landen auf 64 GB internem Speicher, wobei eine rückstoßaktivierte Aufnahme den Schuss automatisch dokumentiert.

Zum Bildaufbau noch ein Wort: Die Nachtmodi stehen in Schwarzweiß, Grün und Gelb zur Verfügung, dazu eine Automatik, die selbst umschaltet. Viele Nutzer kommen mit Grün bei langer Beobachtung besser zurecht als mit Schwarzweiß, weil das Auge weniger schnell ermüdet. Probieren Sie die Modi einmal in Ruhe durch, statt bei der Werkseinstellung zu bleiben.

Wie alle digitalen Geräte braucht auch das A50P Restlicht. Wild hinter Bewuchs bleibt unsichtbar, weil Licht nicht durch Zweige dringt. Zum Auffinden gehört ein thermisches Gerät dazu, etwa aus der LYNX 3.0 Serie, oder ein THUNDER 3.0 Vorsatzgerät für den thermischen Schuss. Wer zusätzlich Entfernungen messen will, findet das im A50PL. Beide Modelle der Baureihe finden Sie in der Kategorie ALPEX PRO. Sämtliche digitalen Geräte stehen unter Tag- und Nachtsichtgeräte, das komplette Programm im HIKMICRO Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Technischer Wert
Gerätetyp Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr
Sensor 4512 × 2512 Pixel (12 MP) CMOS
Objektiv 50 mm, F1.8
Sichtfeld 7,2° × 4,0° (12,6 m × 7,0 m auf 100 m)
Vergrößerung 4,0-fach bis 24,0-fach, Schritte von 0,1-fach
Erkennungsreichweite 1500 m bei Tag
Minimaler Fokusabstand 3 m
Display 0,6 Zoll AMOLED, 1920 × 1080 Pixel
Bildmodi Tag, Nacht (S/W, Grün, Gelb), Automatik
Austrittspupille 8 mm
Augenabstand 55 mm
Dioptrienausgleich –5 dpt bis +3 dpt
Laser-Entfernungsmesser nicht vorhanden
Klickwert 0,66 cm auf 100 m
Waffenprofile 5 speicherbar
Rückstoßfestigkeit 1000 g / 0,4 ms
Mittelrohr 30 mm
Akku 2 interne Akkus plus externe 18650 Zelle
Laufzeit 7 Stunden (25 °C, Hotspot aus)
Speicher 64 GB EMMC intern
Gehäuse Magnesiumlegierung
Schutzart IP67
Betriebstemperatur – 30 °C bis 55 °C
Abmessungen 442,8 × 69,5 × 90,5 mm
Gewicht 852 g inkl. externem Akku

Häufige Fragen

Was unterscheidet das ALPEX PRO vom ALPEX 4K?

Sensor, Display, Gehäuse und Reichweite. Das PRO nutzt einen 12 Megapixel Sensor mit 4512 × 2512 Pixeln statt 3840 × 2160, ein 0,6 Zoll AMOLED statt 0,49 Zoll OLED und erreicht 1500 statt 1000 Meter. Dazu kommen ein feinerer Klickwert von 0,66 statt 1 Zentimeter, ein minimaler Fokusabstand von 3 statt 10 Metern und ein Magnesiumgehäuse. Trotzdem wiegt es mit 852 Gramm weniger als das A50E mit 1080 Gramm.

Warum ist das stärkere ALPEX PRO leichter als das ALPEX 4K?

Wegen des Gehäusematerials. Das PRO nutzt eine Magnesiumlegierung, die bei vergleichbarer Steifigkeit deutlich leichter ist als die sonst üblichen Aluminiumlegierungen. Für ein Bauteil, das hoch über der Laufachse sitzt und Beschleunigungen bis 1000 g aushalten muss, ist das der sinnvollere Werkstoff. Sie bekommen dadurch höhere Leistung, ohne die Waffe kopflastig zu machen.

Was bringt der feinere Klickwert von 0,66 Zentimetern?

Sie korrigieren beim Einschießen in kleineren Schritten. Bei einem Klickwert von einem Zentimeter springen Sie pro Klick um einen vollen Zentimeter auf 100 Meter, bei 0,66 Zentimetern treffen Sie den gewünschten Punkt genauer. Auf 100 Meter ist der Unterschied gering, auf 200 oder 300 Meter summiert er sich und entscheidet darüber, ob die Gruppe sauber sitzt oder knapp daneben.

Wie viele Waffenprofile speichert das ALPEX PRO A50P?

Fünf. Wenn Sie das Gerät zwischen mehreren Waffen wechseln, legen Sie pro Waffe ein Profil mit der jeweiligen Einschusskorrektur an und wählen es im Menü aus. Ein erneutes Einschießen beim Wechsel entfällt dadurch. Die ALPEX 4K Modelle bieten diese Funktion in dieser Form nicht.

Ist ein digitales Nachtsicht-Zielfernrohr in Deutschland erlaubt?

Die Rechtslage hat sich 2020 geändert und unterscheidet zwischen Waffenrecht und Jagdrecht. Das Waffenrecht regelt Besitz und Erwerb, das Jagdrecht die Verwendung bei der Jagd, und Letzteres ist Ländersache. Die Regelungen unterscheiden sich daher je nach Bundesland und betreffen häufig nur bestimmte Wildarten. Wir geben hierzu bewusst keine verbindliche Auskunft: Maßgeblich sind das Landesjagdgesetz Ihres Bundeslandes und die jeweils gültigen Verordnungen. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer unteren Jagdbehörde oder Ihrem Landesjagdverband nach, bevor Sie das Gerät jagdlich einsetzen.

Wie lange hält der Akku des ALPEX PRO A50P?

7 Stunden bei 25 °C mit ausgeschaltetem Hotspot. Das ist deutlich weniger als die 11 Stunden der ALPEX 4K Modelle, was der größere Sensor und das größere Display kosten. Die Stromversorgung kombiniert zwei interne Akkus mit einer externen 18650 Zelle. Für einen Abendansitz reicht die Kapazität, für durchgehende Winternächte empfiehlt sich eine geladene Ersatzzelle.

Was ist die rückstoßaktivierte Aufnahme?

Das Gerät startet die Videoaufnahme automatisch, sobald es den Rückstoß des Schusses registriert. Sie müssen also nicht vorher daran denken, die Aufnahme zu starten. Für die Dokumentation von Nachsuchen und für die eigene Auswertung des Schusses ist das praktisch, weil genau der Moment festgehalten wird, der im Nachhinein interessiert. Gespeichert wird auf 64 GB internem Speicher.

Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für das ALPEX PRO?

HIKMICRO stellt die deutsche Bedienungsanleitung für die ALPEX PRO Serie als PDF im Download Center der Herstellerseite bereit. Sie deckt A50P und A50PL gemeinsam ab. Eine gedruckte Kurzanleitung liegt jedem Gerät bei. Bei Fragen zum Anlegen der Waffenprofile oder zu den Bildmodi erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

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