HIKMICRO LYNX LQ35 3.0 Wärmebild-Monokular

1.400,00 €

Die HIKMICRO LYNX LQ35 3.0 ist das Spitzenmodell der Serie ohne Entfernungsmesser. Der 640 × 512-Sensor liefert viermal so viele Bildpunkte wie die 320×240 Modelle und macht aus dem 35 mm Objektiv ein Gerät mit weitem Sichtfeld statt einem engen Fernrohr. Auf 100 Meter überblicken Sie 21,9 Meter und erkennen Wärmequellen bis 1800 Meter.

  • 640×512 VOx Sensor, 12 μm Pixelabstand, NETD unter 15 mK
  • 35 mm F1.0 Objektiv mit Fokusring, Erkennung bis 1800 m
  • Sichtfeld 21,9 m auf 100 m trotz langer Brennweite
  • Full-HD AMOLED Display, wechselbarer 18650 Akku, IP67
Beschreibung

Wärmebild-Monokular mit 640 × 512 Sensor für Reichweite ohne Tunnelblick

Die LQ35 3.0 löst den Zielkonflikt, der die gesamte übrige Serie prägt. Bei den 384×288 Modellen gilt: Mehr Brennweite bedeutet mehr Reichweite, aber weniger Sichtfeld. Die LH35 kommt auf 1800 Meter, zeigt dafür nur 13,1 Meter Breite auf 100 Meter. Absuchen wird damit mühsam.

Der 640×512 Sensor hebt diesen Kompromiss auf. Die größere Sensorfläche fängt bei identischer 35 mm Optik ein deutlich breiteres Bildfeld ein. Das Ergebnis sind 21,9 Meter auf 100 Meter, also mehr als bei der LH25 mit ihrem kürzeren 25 mm Objektiv, bei gleichzeitig voller 1800 Meter Reichweite. Sie suchen so schnell ab wie mit einem Mittelklassegerät und sprechen so weit an wie mit einem Langstreckengerät.

In der Praxis ist das der Unterschied zwischen einem Gerät für eine Jagdart und einem Gerät für das ganze Revier. Sie stehen am Feldrand, schwenken einmal über die Fläche und haben den Überblick. Dann zoomen Sie auf das Stück in 400 Metern und haben genug Pixel auf dem Ziel, um anzusprechen. Mit einem 384er Sensor müssten Sie dafür das Gerät wechseln.

Was vier Mal mehr Pixel auf dem Ziel bedeuten

Der entscheidende Wert bei der Ansprache ist nicht die Reichweite, sondern wie viele Sensorpixel auf das Stück fallen. Ein Reh auf 400 Metern belegt bei 640×512 die vierfache Pixelzahl gegenüber einem 320×240 Sensor mit gleicher Optik. Genau daran hängt, ob Sie eine Wärmequelle sehen oder eine Wildart erkennen.

Der NETD Wert unter 15 mK arbeitet in dieselbe Richtung. Er beschreibt den kleinsten Temperaturunterschied, den der Sensor noch trennt. Auf weite Distanz dämpft die Luftsäule zwischen Ihnen und dem Ziel die Temperaturunterschiede. Dunst über abgeernteten Feldern, Thermik an warmen Abenden und hohe Luftfeuchtigkeit verschlucken Kontrast. Ein niedriger NETD Wert hält das Stück sichtbar, wo schwächere Sensoren nur noch eine graue Fläche liefern.

Die Vergrößerung beginnt bei 1,9-fach und reicht digital bis 15,2-fach. Diese niedrige Grundvergrößerung wirkt auf dem Datenblatt schwach, ist aber Folge des großen Sensors und in der Praxis ein Vorteil: Sie haben Reserve zum Hineinzoomen, ohne dass das Bild sofort auseinanderfällt. Zoom Pro rechnet Kanten in den mittleren Stufen nach, und weil mehr echte Sensordaten zugrunde liegen, bleibt das Bild länger brauchbar als bei kleineren Sensoren.

Das 0,49 Zoll AMOLED Display zeigt 1920×1080 Pixel. Bei einem 640×512 Sensor ist diese Displayauflösung notwendig, sonst gingen die gewonnenen Details an der Anzeige wieder verloren. Das shutterlose HSIS System arbeitet ohne mechanischen Verschluss, es gibt also kein Kalibrierklicken und kein kurzes Einfrieren des Bildes.

Fokusring, Stromversorgung und Einsatz im Revier

Der Fokusring ist bei 35 mm Brennweite notwendig, nicht optional. Die Schärfentiefe reicht nicht aus, um nahe und weite Ziele gleichzeitig scharf abzubilden. Stellen Sie den Ring vor dem Ansitz auf Ihre Haupt-Beobachtungsentfernung ein und korrigieren Sie beim Wechsel auf deutlich andere Distanzen. Der Ring lässt sich mit Handschuhen bedienen.

Die Stromversorgung läuft über eine wechselbare 18650 Zelle mit rund 5 Stunden Laufzeit bei 25 °C. Der Tausch dauert Sekunden und funktioniert im Dunkeln. Im Winter sinkt die Kapazität wie bei allen Lithium-Zellen, daher Ersatzzelle körpernah in einer Innentasche tragen.

Das Gehäuse erfüllt IP67 und arbeitet von -30 °C bis 45 °C. Mit 169,6 Millimetern Länge und rund 355 Gramm liegt die LQ35 im Bereich der LH35. Für längere Beobachtung auf hoher Vergrößerung stützen Sie das Gerät ab, an der Kanzelbrüstung oder am Zielstock. Das bringt mehr Bildruhe als jede Softwarekorrektur.

Aufnahmen speichert die LQ35 auf 64 GB intern und überträgt sie per WLAN an die HIKMICRO Sight App. Für Wildschadensdokumentation und Nachsuchenprotokolle ist das direkt vom Ansitz aus nutzbar. Einen Laser-Entfernungsmesser hat die LQ35 nicht. Wenn Sie exakte Distanzen brauchen, ist die LQ35L 3.0 das passende Modell.

Technische Daten

Merkmal Technischer Wert
Sensortyp VOx ungekühlt
Sensorauflösung 640 × 512 Pixel
Pixelabstand 12 µm
NETD unter 15 mK (25 °C)
Spektralbereich 8 bis 14 μm
Objektiv 35 mm, F1.0
Fokus Fokusring, manuell
Sichtfeld 12,5° × 7,5° (21,9 m × 13,2 m auf 100 m)
Vergrößerung 1,9-fach bis 15,2-fach (8-fach digital)
Erkennungsreichweite bis 1800 m
Bildwiederholrate 50 Hz
Display 0,49 Zoll AMOLED, 1920 × 1080 Pixel
Dioptrienausgleich -5 dpt bis +3 dpt
Bildverarbeitung Image Pro 3.0, Zoom Pro, HSIS shutterlos
Speicher 64 GB EMMC intern
Konnektivität WLAN, HIKMICRO Sight App
Akku 1 × 18650 Li-Ion, wechselbar
Laufzeit ca. 5 h bei 25 °C
Schutzart IP67
Betriebstemperatur –30 °C bis 45 °C
Abmessungen 169,6 × 53,6 × 49,5 mm
Gewicht ca. 355 g inkl. Akku

Vor Veröffentlichung prüfen: Herstellerangaben zum Gewicht schwanken je nach Quelle zwischen 354,5 g und 365 g. Wert aus dem Lieferanten-Datenblatt übernehmen.


Häufige Fragen

Was unterscheidet die LYNX LQ35 3.0 von der LH35 3.0?

Der Sensor. Die LQ35 3.0 nutzt 640×512 Pixel, die LH35 3.0 nur 384×288, beide mit 35 mm Objektiv. Dadurch hat die LQ35 mit 21,9 Metern auf 100 Meter ein deutlich weiteres Sichtfeld als die LH35 mit 13,1 Metern, bei identischer Reichweite von 1800 Metern. Auf ein Stück in 400 Metern fallen bei der LQ35 rund viermal so viele Sensorpixel, was die Ansprache erheblich erleichtert.

Lohnt sich ein 640×512 Sensor gegenüber 384×288?

Ja, wenn Sie regelmäßig über 250 Meter ansprechen müssen oder große Flächen absuchen. Der größere Sensor liefert mehr Pixel auf dem Ziel und gleichzeitig ein weiteres Sichtfeld bei gleicher Brennweite. In dichtem Wald auf kurze Distanz ist der Unterschied dagegen kaum spürbar, dort reicht ein 384×288 Modell aus.

Hat die LYNX LQ35 3.0 einen Entfernungsmesser?

Nein, die LQ35 3.0 hat keinen Laser-Entfernungsmesser. Sie ist die Variante ohne LRF. Wenn Sie Entfernungen exakt messen wollen, ist die LQ35L 3.0 das passende Modell, die denselben 640×512 Sensor und dieselbe Optik mit einem Laser-Entfernungsmesser bis 1000 Meter kombiniert.

Wie weit kann man mit der LYNX LQ35 3.0 sicher ansprechen?

Die Erkennungsreichweite liegt bei 1800 Metern, die sichere Ansprache von Wildart und Stück gelingt realistisch bis 400 bis 500 Meter. Der Unterschied zwischen Erkennung und Ansprache ist wichtig: auf 1800 Meter sehen Sie, dass dort eine Wärmequelle ist, nicht was es ist. Dunst, Thermik und hohe Luftfeuchtigkeit verkürzen beide Werte.

Warum hat die LQ35 3.0 nur 1,9-fache Grundvergrößerung?

Die niedrige Grundvergrößerung ist eine Folge des großen 640×512 Sensors, nicht ein Schwachpunkt. Ein größerer Sensor erfasst bei gleicher Brennweite ein breiteres Bildfeld, was die rechnerische Vergrößerung senkt und das Sichtfeld erhöht. In der Praxis haben Sie dadurch mehr Reserve zum Hineinzoomen, und das Bild bleibt länger brauchbar als bei kleinen Sensoren mit hoher Grundvergrößerung.

Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für die LYNX 3.0?

HIKMICRO stellt die deutsche Bedienungsanleitung für die LYNX 3.0 Serie als PDF im Download Center der Herstellerseite bereit. Sie deckt alle Modelle der Serie ab, einschließlich LQ35 und LQ35L. Eine gedruckte Kurzanleitung liegt jedem Gerät bei. Bei Fragen zur Erstinbetriebnahme erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

Rezensionen (0)

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Nur Bewertungen in Deutsch anzeigen (0)

Schreibe die erste Rezension für „HIKMICRO LYNX LQ35 3.0 Wärmebild-Monokular“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Shipping and Delivery

MAECENAS IACULIS

Vestibulum curae torquent diam diam commodo parturient penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse parturient a.Parturient in parturient scelerisque nibh lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendrerit et pharetra fames nunc natoque dui.

ADIPISCING CONVALLIS BULUM

  • Vestibulum penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse.
  • Abitur parturient praesent lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendre.
  • Diam parturient dictumst parturient scelerisque nibh lectus.

Scelerisque adipiscing bibendum sem vestibulum et in a a a purus lectus faucibus lobortis tincidunt purus lectus nisl class eros.Condimentum a et ullamcorper dictumst mus et tristique elementum nam inceptos hac parturient scelerisque vestibulum amet elit ut volutpat.