Liemke Keiler-25.1 Wärmebild-Monokular

2.300,00 €

Das Liemke Keiler-25.1 ist das kleinste und leichteste Handgerät des Programms: 445 Gramm bei 147 Millimetern Baulänge, dazu bis zu zehn Stunden Laufzeit mit Bajonett-Wechselakku. Der Sensor misst 384 × 288 bei 12 Mikrometern, das Objektiv 25 Millimeter bei f/1.0. Nach dem Einschalten ist das Gerät in fünf Sekunden einsatzbereit.

  • 445 g, 147 mm Baulänge, jackentaschenfähig
  • Bis 10 Stunden, Bajonettakku BP-K, Ladung in 3 Stunden
  • In 5 Sekunden einsatzbereit, Nahfokus ab 1 Meter
  • Lieferung in ganz Europa in 48 bis 72 Stunden

2 vorrätig

Beschreibung

Das Gerät, das Sie tatsächlich dabeihaben

Technische Daten entscheiden, was ein Gerät kann. Gewicht und Baugröße entscheiden, ob Sie es mitnehmen. Mit 445 Gramm einschließlich Akku und 147 Millimetern Länge ist das Keiler-25.1 das kompakteste Liemke-Handgerät und passt in eine Jackentasche, ohne dort zu stören.

Zum Vergleich innerhalb des Programms: Das Keiler-1 wiegt 465 Gramm bei 158 Millimetern, das Keiler-2 510 Gramm bei 163 Millimetern, das ältere Challenger 35 unter 510 Gramm bei 190 Millimetern. Die Abstände wirken klein, machen aber den Unterschied zwischen einem Gerät am Riemen und einem in der Tasche.

Zwei weitere Werte zahlen auf dasselbe Konto ein. Die Laufzeit von bis zu zehn Stunden ist die längste im Liemke-Programm, und der Akku vom Typ BP-K sitzt in einer Bajonettfassung, lässt sich also mit einer Vierteldrehung tauschen. Vollgeladen ist er per USB-C in etwa drei Stunden; das Zubehörteil CHARGER-K arbeitet zusätzlich als Powerbank.

Die Startzeit von fünf Sekunden ist ein Merkmal, das kein Händler erwähnt und das im Revier häufiger zählt als jede Reichweitenangabe. Wenn im Bestand etwas bricht, haben Sie fünf Sekunden später ein Bild. Geräte, die eine halbe Minute zum Hochfahren brauchen, zeigen Ihnen die Stelle, an der vorher etwas stand.

Was 25 Millimeter leisten und was nicht

Das Objektiv mit 25 Millimetern Brennweite sitzt vor einem Sensor mit 384 × 288 Bildpunkten bei 12 Mikrometern Abstand. Daraus folgt ein Sichtfeld von 10,5 mal 8 Grad, also 18,5 mal 13,9 Meter auf 100 Meter, bei 2,4-facher Grundvergrößerung.

Der Winkel je Bildpunkt beträgt 0,48 Milliradiant, und Liemke weist diesen Wert ausnahmsweise selbst aus, was unter deutschen Herstellern selten ist. Auf 150 Metern deckt ein Bildpunkt damit 7,2 Zentimeter ab, ein Rehkörper von rund 70 Zentimetern also etwa zehn Punkte in der Breite.

Daraus folgt eine Ansprechgrenze von etwa 120 bis 200 Metern, abhängig von Witterung und Freistand. Die Herstellerangabe von 1.250 Metern bezieht sich auf das Entdecken einer Wärmequelle als Fleck im Bild, nicht auf das Beurteilen eines Stücks.

Dieses Gerät ist damit klar zugeordnet: Es ist ein Suchgerät für kurze bis mittlere Entfernungen, kein Fernglas für das Feldrevier. Im Wald, auf Drückjagdständen und bei der Kontrolle von Kirrungen spielt es seine Stärken aus. Wer regelmäßig jenseits von 250 Metern ansprechen muss, braucht ein 640er Gerät mit längerer Brennweite.

Der Nahfokus ab einem Meter ist dabei ein praktischer Zusatz, über den ebenfalls nirgends geschrieben wird. Er erlaubt es, auf kurze Distanz zu arbeiten, etwa beim Absuchen eines Anschusses oder beim Prüfen von Bodenstellen, wo Geräte mit Fernfokus nur Unschärfe zeigen.

Bildqualität, Ausstattung und Recht

Die Rauschkennzahl liegt bei 40 Millikelvin, also zwischen dem älteren Challenger 35 mit unter 35 und den großen Keiler-Modellen mit 50. Spürbar wird dieser Wert bei knappem Kontrast, etwa auf nassem Boden oder in schwülen Nächten; bei Frost sehen alle drei Generationen ähnlich gut aus. Was der Wert bedeutet, erklärt unser Beitrag zum NETD-Wert.

Die Blende f/1.0 gehört zum lichtstärksten dieser Klasse und holt einen Teil des NETD-Abstands im Betrieb wieder ein, weil der Blendenwert quadratisch in die Signalstärke eingeht.

An Bildfunktionen stehen fünf Farbmodi bereit: Weißglut, Schwarzglut, Extra Dark, Rotglut und Regenbogen. Extra Dark ist dabei der nützlichste und am wenigsten bekannte: Er dunkelt den Hintergrund ab, sodass Wärmequellen deutlich hervortreten, was auf unruhigem Untergrund hilft. Dazu kommen 32 Gigabyte Speicher, WLAN mit Liemke App für Übertragung und Aufnahme, ein OLED-Display mit 1024 × 768 Punkten und IP67, nach Herstellerangabe 30 Minuten in einem Meter Wassertiefe. Ein Lasermodul ist nicht verbaut.

Rechtlich unbedenklich. Als Handgerät ohne Absehen und ohne Montagevorrichtung für eine Waffe ist das Keiler-25.1 von der Verbotsnorm der Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 des Waffengesetzes nicht erfasst; Kauf, Besitz und Mitnahme sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz ohne Erlaubnis möglich. Weil kein Infrarotstrahler verbaut ist, bleibt auch das Verbot künstlicher Lichtquellen nach § 19 BJagdG außer Betracht. Mehr in unserer Rechtsübersicht Wärmebildtechnik.

Im Programm: Die vollständige Reihe steht in den Liemke Wärmebildmonokularen und im Liemke Markenbereich. Vergleichbar kompakt aus anderen Häusern sind das Nocpix Lumi L19 und das ThermTec Cyclops 315 Pro; weitere Handgeräte in den ThermTec Monokularen, den Nocpix Monokularen sowie bei HIKMICRO und Pulsar.

Technische Daten

Merkmal Wert
Bauart Handgerät, kein Absehen, keine Waffenmontage
Sensor 384 × 288, 12 µm, VOx
NETD 40 mK
Bildrate 50 Hz
Objektiv 25 mm, Blende f/1.0
Sichtfeld 10,5° × 8°, 18,5 × 13,9 m auf 100 m
Grundvergrößerung 2,4-fach
Winkel je Bildpunkt 0,48 mrad, Herstellerangabe
Nahfokus ab 1 m
Entdeckung bis 1.250 m
Ansprechgrenze, abgeleitet 120 bis 200 m, siehe Abschnitt 8
Display OLED, 1024 × 768
Farbmodi fünf: Weißglut, Schwarzglut, Extra Dark, Rotglut, Regenbogen
Startzeit 5 Sekunden
Akku BP-K Li-Ion, Bajonettfassung, wechselbar
Laufzeit bis 10 h
Ladung USB-C, voll in etwa 3 h
Interner Speicher 32 GB
Funk WLAN, Liemke App
Schutzart IP67, 30 min in 1 m Tiefe
Gewicht 445 g mit Akku
Maße 147 × 72 × 47 mm

Herstellerangaben: Liemke Keiler Serie


Häufige Fragen

Für welche Entfernungen ist das Keiler-25.1 gemacht?

Für kurze bis mittlere, also etwa 120 bis 200 Meter beim Ansprechen. Bei 0,48 Milliradiant je Bildpunkt belegt ein Rehkörper auf 150 Meter noch rund zehn Punkte, was für Haltung und Umriss reicht. Im Wald, auf Drückjagdständen und beim Kontrollieren von Kirrungen ist das völlig ausreichend. Wer regelmäßig jenseits von 250 Metern beurteilen muss, braucht ein Gerät mit 640er Sensor und längerer Brennweite. Die Herstellerangabe von 1.250 Metern bezieht sich allein auf das Entdecken einer Wärmequelle.

Wie kompakt ist das Gerät wirklich?

Mit 445 Gramm einschließlich Akku und Maßen von 147 mal 72 mal 47 Millimetern ist es das kleinste und leichteste Liemke-Handgerät. Es passt in eine Jackentasche, ohne dort zu drücken, und ist damit das Gerät der Reihe, das man eher mitnimmt als liegen lässt. Zum Vergleich: Das Keiler-1 wiegt 465 Gramm bei 158 Millimetern Länge, das ältere Challenger 35 bringt bei 190 Millimetern unter 510 Gramm auf die Waage.

Was bringt die Startzeit von fünf Sekunden?

Sie entscheidet darüber, ob Sie ein Geräusch noch einem Bild zuordnen können. Wenn im Bestand etwas bricht, haben Sie mit diesem Gerät fünf Sekunden später ein Wärmebild; bei Geräten, die zwanzig oder dreißig Sekunden hochfahren, sehen Sie die Stelle, an der etwas gestanden hat. Dieser Wert steht in kaum einer Produktbeschreibung, obwohl er im Revier häufiger zählt als die beworbene Entdeckungsreichweite.

Wie lange hält der Akku und wie wird er geladen?

Bis zu zehn Stunden pro Ladung, der längste Wert im Liemke-Handgeräteprogramm. Der Akku vom Typ BP-K sitzt in einer Bajonettfassung und lässt sich mit einer Vierteldrehung tauschen, auch mit Handschuhen. Geladen wird per USB-C, voll ist er in etwa drei Stunden; das Zubehörteil CHARGER-K dient zusätzlich als Powerbank. Rechnen Sie bei Frost mit kürzeren Laufzeiten und legen Sie für mehrtägige Ansätze einen zweiten Akku bei.

Brauche ich für das Keiler-25.1 eine Erlaubnis?

Nein. Das Gerät besitzt kein Absehen und keine Vorrichtung, um es an einer Waffe zu befestigen; damit fällt es nicht unter das waffenrechtliche Verbot für Nachtsichtvorsätze. Kauf, Besitz und Mitnahme sind in Deutschland, Österreich und der Schweiz ohne Erlaubnis möglich. Da kein Infrarotstrahler verbaut ist, bleibt auch die Frage nach künstlichen Lichtquellen bei der Jagdausübung außen vor. Diese Einordnung ist allgemein gehalten und stellt keinen Rechtsrat dar.

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