Nocpix Vista H35 Wärmebild-Monokular

2.099,00 €

Das Nocpix Vista H35 ist mit 600 Gramm und 184 Millimetern das leichteste Gerät der Vista-Serie. Es verbindet das breite Bild der 35 mm Optik mit 5,5 Stunden Laufzeit je Akku, mehr als jedes Modell mit Laser. Sensor, Display und Bildqualität entsprechen der übrigen Serie.

  • 640×512 Sensor, 12 µm Pixelabstand, NETD unter 15 mK
  • 35 mm Objektiv, Blende 0,9, 22 × 18 m Sichtfeld auf 100 m
  • 600 g und 184 mm, leichtestes Modell der Serie
  • 5,5 Stunden je Akku, zwei Wechselakkus im Lieferumfang
  • Versand innerhalb der EU in 48 bis 72 Stunden

2 vorrätig

Beschreibung

 

Das leichteste Vista und warum Gewicht bei Handgeräten zählt

Ein Wärmebild-Monokular tragen Sie stundenlang und heben es dutzendfach ans Auge. Sechshundert Gramm klingen nach nichts, bis Sie um zwei Uhr morgens zum vierzigsten Mal ansetzen.

Das H35 ist das leichteste und kürzeste Gerät der Vista Serie: 600 Gramm mit Akku, 184 × 61 × 71 Millimeter. Zum Vergleich wiegt das Vista H50R 650 Gramm bei 194 Millimetern Länge. Zwei Bauteile fehlen hier, und beide sitzen vorn: das längere Objektiv und das Lasermodul. Das Gerät liegt dadurch ruhiger in der Hand und wirkt nicht kopflastig, was bei den 50er-Modellen mit Laser gelegentlich angemerkt wird.

Für die Jackentasche ist es trotzdem kein Taschengerät. Wer wirklich klein bauen will, greift zur Lumi Serie, die unter 385 Gramm bleibt, dafür aber auf 50 Hz Bildrate, das kleinere Display und einen höheren NETD-Wert zurückgeht.

Breites Bild und lange Laufzeit in einem Gerät

Diese Kombination gibt es innerhalb der Vista Serie nur hier, und sie wird im Handel nirgends herausgestellt.

Das Bild ist breit. 22 Meter auf 100 Meter, wie beim Vista H35R und deutlich mehr als die 15 Meter der 50er Modelle. Im Bestand heißt das: Wild, das seitlich wechselt, bleibt im Ausschnitt, und Bitte schwenken Sie weniger.

Die Laufzeit ist lang. 5,5 Stunden je Akku bei 22 Grad, eine ganze Stunde mehr als bei jedem Vista mit Laserentfernungsmesser. Das Lasermodul zieht Strom, auch bei gelegentlicher Nutzung. Zwei IBP-7 Akkus mit je 4400 mAh liegen bei, daraus ergeben sich rund elf Stunden Feldzeit gegenüber neun bei den Laserversionen.

Was fehlt, ist die Messung. Wer Entfernungen braucht, nimmt das H35R. Wer von bekannten Ansitzen jagt, braucht sie nicht, und für Wald und Kirrung gilt das häufiger als auf offener Fläche, weil die Distanzen dort ohnehin kurz und vertraut sind.

Die Erkennungsreichweite beträgt 1800 Meter, gemessen an einem Ziel von 1,7 × 0,5 Metern bei 99 Prozent Erkennungswahrscheinlichkeit. Das ist die Distanz, auf der das Gerät eine Wärmequelle registriert, nicht die, auf der Sie ansprechen. Für den Waldeinsatz ist der Wert reichlich bemessen.

Bildkette, Robustheit und Pflege

An der Bildqualität ist nichts gespart. Der 640×512 Sensor mit 12 µm Pixelabstand ist derselbe wie in den drei Schwestermodellen, der NETD-Wert liegt unter 15 mK und ist über die ganze Serie identisch. Nocpix gibt ihn als einzelne Zahl an, ohne ihn als Sensor- oder Systemwert zu kennzeichnen, was den Vergleich mit anderen Marken erschwert. Die Einordnung dazu steht in unserem Beitrag zum NETD-Wert.

Das 35 mm Objektiv mit Blende 0,9 ist lichtstärker als die F1,0- und F1.2 Optiken, die in dieser Preisklasse üblich sind. Weil die Blendenzahl quadratisch in die Signalmenge eingeht, wirkt dieser scheinbar kleine Unterschied deutlich, vor allem bei Nebel und bei geringem Temperaturunterschied zwischen Wild und Umgebung.

Dazu kommen 60 Hz Bildrate und ein AMOLED-Display mit 2560 × 2560 Bildpunkten. Die hohe Displayauflösung ist der Grund, warum das Bild beim Zoomen nicht grob wird, und sie unterscheidet die Vista Serie von günstigeren Baureihen.

Das Gehäuse trägt IP67, ist also vollständig staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen geschützt, und arbeitet von minus 20 bis plus 50 Grad. Geladen wird über USB-C, im Gerät oder extern. Aufnahmen landen auf 64 GB internem Speicher und gehen per WLAN in die Nocpix App.

Für die Pflege reicht ein Mikrofasertuch auf der Frontlinse. Nach feuchten Nächten lassen Sie das Gerät offen trocknen, statt es im geschlossenen Koffer zu verstauen. Der Augenabstand von 25 Millimetern reicht für Brillenträger, der Dioptrienausgleich läuft von minus vier bis plus sechs.

Zwei Okulare statt einem bietet die Quest Serie, und wer den Laser doch braucht, greift zum Vista H35R oder zur Lumi LRF Serie. Das Sortiment der Marke ist unter Nocpix Wärmebild-Monokulare gebündelt, der Gesamtbestand im Nocpix Markenbereich. Aus dem Wettbewerb ist das Pulsar Axion XQ19 Compact die leichtere Alternative, mit kleinerem Sensor und ohne Laser.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor 640 × 512
Pixelabstand 12 µm
NETD unter 15 mK, von Nocpix nicht als Sensor- oder Systemwert gekennzeichnet
Bildrate 60 Hz
Objektiv 35 mm, Blende 0,9
Grundvergrößerung 3-fach
Sichtfeld 12,5° × 10,0°, 22 × 18 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1800 m, Ziel 1,7 × 0,5 m, Erkennungswahrscheinlichkeit 99 %
Display AMOLED, 2560 × 2560
Augenabstand 25 mm
Austrittspupille 8 mm
Dioptrienausgleich −4 bis +6 dpt
Entfernungsmesser Keiner, siehe Vista H35R
Akku 2 × IBP-7 Li-Ion, je 4400 mAh, wechselbar, im Lieferumfang
Laufzeit 5,5 h je Akku bei 22 °C
Laden USB-C
Schutzart IP67
Interner Speicher 64 GB
Aufnahme Foto und Video mit Mikrofon
Drahtlos WLAN, Nocpix App
Betriebstemperatur −20 bis +50 °C
Gewicht 600 g mit Akku, leichtestes der Serie
Maße 184 × 61 × 71 mm

5. Häufige Fragen

Welches ist das leichteste Nocpix Vista?

Das Vista H35 mit 600 Gramm inklusive Akku und 184 Millimetern Baulänge. Es folgen das H50 mit 630 Gramm, das H35R mit 640, das H50R mit 650 und das S50R mit 690 Gramm. Die Unterschiede kommen von der Objektivlänge und vom Lasermodul, die beide vorn im Gehäuse sitzen.

Wie lange hält das Vista H35 mit einem Akku?

5,5 Stunden bei 22 Grad, und das ist der höchste Wert der Vista Serie gemeinsam mit dem H50. Modelle mit Laserentfernungsmesser erreichen 4,5 Stunden. Zwei Akkus liegen bei, daraus ergeben sich rund elf Stunden Feldzeit. Kälte drückt die Kapazität von Lithium-Ionen-Zellen, im Winter fällt die Laufzeit also niedriger aus.

Was ist der Unterschied zwischen Vista H35 und H35R?

Der Laserentfernungsmesser. Das H35R misst bis 1200 Meter, das H35 nicht. Dafür wiegt das H35 40 Gramm weniger, baut kürzer und läuft eine Stunde länger. Sensor, Objektiv, Sichtfeld, Display und Reichweite sind bei beiden gleich.

Ist das Vista H35 ein akzeptables Einstiegsgerät?

Als Einstieg in die Vista Serie ja, aber nicht als günstigstes Wärmebildgerät überhaupt. Es bringt die volle Bildkette der Serie mit, also 640×512 Sensor, F0.9 Optik, 60 Hz und das hochauflösende Display. Wer preislich tiefer einsteigen will, sollte die Lumi Serie ansehen, die kleiner baut und bei Sensor, Bildrate und Display Abstriche macht.

Eignet sich das Vista H35 für die Waldjagd?

Ja, besonders gut. Das 35 mm Objektiv zeigt 22 Meter Breite auf 100 Meter, und im Bestand ist dieser breite Ausschnitt wichtiger als Reichweite. Die dreifache Grundvergrößerung passt zu kurzen Distanzen, und das geringe Gewicht macht sich beim wiederholten Ansetzen bemerkbar.

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