ThermTec Cyclops 670D Wärmebild-Monokular mit Doppelobjektiv
3.599,00 €
Das ThermTec Cyclops 670D ist das reichweitenstärkste Handgerät, das ThermTec je gebaut hat: 3500 Meter über das 70 mm Objektiv. Dazu ein zweites Objektiv mit 35 Millimetern und Blende 0,9, umschaltbar am Gerät. Auslaufmodell, solange der Vorrat reicht.
Zwei echte Objektive, 35 mm bei F0,9 und 70 mm bei F1,0
3500 m Entdeckungsreichweite, 1750 m Ansprechen auf Personengröße
640 × 512 Sensor, 12 µm, NETD 25 mK bei 300 K
Digitalzoom bis 6-fach, mehr als jedes aktuelle ThermTec Handgerät
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Das 70 mm Objektiv, und warum keine aktuelle Serie dort hinkommt
Mit 70 Millimetern Brennweite trägt dieses Gerät die längste Optik, die ThermTec je in ein Handgerät gesetzt hat. Daraus folgen 3500 Meter Entdeckungsreichweite, und zum Einordnen lohnt der Vergleich mit dem aktuellen Programm: Die stärksten heutigen Handgeräte der Marke erreichen 2600 Meter über 50 mm. Das 670D liegt rund 35 Prozent darüber.
Dazu kommt ein zweites Objektiv mit 35 Millimetern bei Blende 0,9, und das ist die lichtstärkste Optik der gesamten Cyclops-D Serie. Alle übrigen Objektive dieser Baureihe arbeiten mit F1.0. Weil die Blendenzahl im Quadrat in die Signalmenge eingeht, sammelt das 35er rund 23 Prozent mehr Wärmestrahlung als die 25er und 20er Weitwinkel der Schwestermodelle.
Umgeschaltet wird mechanisch über einen Drehwähler, nicht digital. Jedes Objektiv wirft ein eigenes Bild auf den vollen Sensor, sodass Ihnen in beiden Stellungen die komplette Auflösung zur Verfügung steht. Das unterscheidet eine echte Doppeloptik von einem Digitalzoom, der dieselben Bildpunkte nur größer rechnet.
Die Sichtfelder: 12,5 mal 10,0 Grad im Weitwinkel, auf 100 Meter also 21,9 mal 17,6 Meter, und 6,3 mal 5,0 Grad im Tele, also 11,0 mal 8,8 Meter. Beide Angaben haben wir nachgerechnet, und beide nutzen die volle Sensorfläche ohne Beschnitt. Die Grundvergrößerung beträgt 2,0-fach und 4,0-fach, mit dem stufenlosen Digitalzoom bis sechsfach also maximal 24-fach.
Was dieses Gerät kann, das die Nachfolger nicht können
Ein Auslaufmodell ist nicht automatisch das schlechtere Gerät. Drei Punkte sprechen für das 670D, und sie sind alle nachprüfbar.
Der Digitalzoom reicht bis 6-fach. Die aktuelle Wild D Serie endet bei 4-fach. Auf einem 640er Sensor ist der höhere Zoom beim genauen Hinsehen auf ein bereits gefundenes Stück nützlich, auch wenn er keine neuen Bildpunkte erzeugt.
Die Reichweite ist unerreicht. Kein aktuelles ThermTec Handgerät trägt ein 70 mm Objektiv.
Zwölf Stunden aus einer Ladung. Der fest verbaute Stromspeicher aus zwei Zellen liefert nach Herstellerangabe über zwölf Stunden, im deutschen Praxistest wurden rund zehn gemessen. Die Nachfolger laufen acht bis zehn Stunden je Wechselzelle.
Dem stehen zwei Nachteile gegenüber, die wir ebenso deutlich nennen.
Der Akku lässt sich nicht wechseln. Er ist fest verbaut. Ist er leer, laden Sie über USB-C oder arbeiten Sie mit einer Powerbank weiter. Nach einigen Jahren ist ein Tausch nur in der Werkstatt möglich. Für lange Ansitze ohne Ladegelegenheit ist das der entscheidende Punkt gegen dieses Gerät.
Der NETD-Wert liegt bei 25 mK, bei den Nachfolgern unter 18. Das ist die Fähigkeit, kleine Temperaturunterschiede zu trennen, und sie zeigt sich bei Nieselregen, Nebel und geringem Kontrast zwischen Wild und Untergrund.
Ausstattung, Gewicht und Einordnung
Das 670D ist das größte und schwerste Gerät der Serie: 780 Gramm bei 228 mal 83 mal 83 Millimetern, während die vier übrigen Modelle 550 bis 600 Gramm bei 200 mal 66 mal 62 Millimetern wiegen. Das längere Objektiv braucht diesen Platz.
Die übrige Ausstattung teilt es mit der Serie: AMOLED-Display mit 1024 × 768 Punkten auf 0,39 Zoll, 40 Millimeter Augenabstand und damit auch für Brillenträger geeignet, Austrittspupille 6 Millimeter, Dioptrienausgleich von minus fünf bis plus fünf, 50 Hz Bildrate, Spektralbereich 8 bis 14 Mikrometer, 32 Gigabyte interner Speicher, WLAN mit App-Steuerung und GPS, IP67, freigegeben von minus 20 bis plus 50 Grad. Dazu sechs Farbpaletten, die Bildmodi WDR, Objektbetonung und Zielkontur, sieben Absehen, Bild-im-Bild, Wärmespurverfolgung, Hotspot-Markierung, elektronische Bildstabilisierung und ein 1/4-Zoll-Stativgewinde. Über USB-C laufen Laden, Datenübertragung und ein analoger Videoausgang.
Einen Laserentfernungsmesser hat kein Modell der Cyclops-D Serie. Wenn Sie messen wollen, tragen die Cyclops 3.0 Serie und die Wild Pro Reihe einen Laser bis 1000 Meter.
Im Programm ordnet sich das Gerät so ein: Die Cyclops-D Serie umfasst fünf Modelle, die beiden anderen mit großem Sensor sind das Cyclops 650D und das Cyclops 640D. Als aktuelle Doppeloptik steht das Wild 650D bereit. Sämtliche Handgeräte listet ThermTec Wärmebild-Monokulare, das Gesamtprogramm der ThermTec Bereich. Reichweitenstarke Geräte anderer Marken sind das Nocpix Vista H50R und die Handgeräte von HIKMICRO. Zum NETD-Wert erscheint ein eigener Beitrag.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Sensor | 640 × 512, VOx ungekühlt |
| Pixelabstand | 12 µm |
| NETD | 25 mK bei 300 K, siehe Abschnitt 8 |
| Bildrate | 50 Hz |
| Spektralbereich | 8 bis 14 µm |
| Objektive | 35 mm bei F0,9 und 70 mm bei F1,0, umschaltbar |
| Grundvergrößerung | 2,0-fach und 4,0-fach |
| Digitalzoom | stufenlos 1- bis 6-fach, gesamt bis 24-fach |
| Sichtfeld Weitwinkel | 12,5° × 10,0°, 21,9 × 17,6 m auf 100 m, nachgerechnet |
| Sichtfeld Tele | 6,3° × 5,0°, 11,0 × 8,8 m auf 100 m, nachgerechnet |
| Entdeckungsreichweite | 3500 m |
| Ansprechen Personengröße | 1750 m |
| Display | AMOLED, 0,39 Zoll, 1024×768 |
| Augenabstand | 40 mm |
| Austrittspupille | 6 mm, Einzelquelle, siehe Abschnitt 8 |
| Dioptrienausgleich | −5 bis +5 dpt |
| Entfernungsmesser | Keiner, serienweit nicht verfügbar |
| Farbpaletten | 6, dazu Bildmodi WDR, Objektbetonung und Zielkontur |
| Absehen | 7. Koordinaten verstellbar |
| Aufnahme | Foto und Video, WLAN mit App, GPS, analoger Videoausgang |
| Akku | fest verbaut, nicht wechselbar, zwei Zellen |
| Laufzeit | über 12 h nach Herstellerangabe, rund 10 h im deutschen Test |
| Laden | USB-C |
| Schutzart | IP67 |
| Interner Speicher | 32 GB |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Gewicht | 780 g ±10 g |
| Maße | 228 × 83 × 83 mm |
| Gehäuse | von keiner Quelle angegeben, siehe Abschnitt 8 |
| Garantie | 3 Jahre, Händlerangabe, nicht von ThermTec, siehe Abschnitt 8 |
Häufige Fragen
Wie weit reicht das ThermTec Cyclops 670D?
ThermTec nennt 3500 Meter Entdeckungsreichweite über das 70 mm Objektiv und 1750 Meter für das Ansprechen auf Personengröße. Damit ist es das reichweitenstärkste Handgerät, das ThermTec gebaut hat; die aktuellen Modelle der Marke erreichen über ihre 50 mm Objektive höchstens 2600 Meter. Entdecken bedeutet dabei das Wahrnehmen einer Wärmequelle, nicht das Beurteilen eines Stücks.
Ist die Cyclops-D Serie noch aktuell?
Nein. ThermTec führt sie auf der eigenen Seite nicht mehr, und die Wild D Serie ist ihre Nachfolgerin. Geräte der Cyclops-D Serie sind nur noch als Restbestand erhältlich. Das heißt nicht, dass sie schlechter sind: Sie tragen denselben Sensor und dieselben Objektive wie die Nachfolger und bieten sogar den größeren Digitalzoom. Verändert haben sich der NETD-Wert, die Blende der Weitwinkeloptik und das Akkukonzept.
Hat das Cyclops 670D einen Wechselakku?
Nein. Der Stromspeicher ist fest im Gerät verbaut und besteht aus zwei Zellen, die Sie nicht selbst tauschen können. Nachgeladen wird über USB-C, auch unterwegs an einer Powerbank. Die Laufzeit gibt ThermTec mit über zwölf Stunden an, ein deutscher Praxistest maß rund zehn. Wer im Revier Akkus wechseln möchte, sollte zur Wild D Serie greifen, die zwei wechselbare Zellen mitliefert.
Cyclops 670D oder Cyclops 650D?
Der Unterschied sind die Objektive. Das 670D trägt 35 und 70 Millimeter und erreicht 3500 Meter, das 650D trägt 25 und 50 Millimeter und erreicht 2500 Meter. Dafür zeigt das 650D im Weitwinkel 30,7 statt 21,9 Meter Bildbreite auf 100 Meter und wiegt mit 600 statt 780 Gramm deutlich weniger. Nehmen Sie das 670D für weite, offene Flächen, das 650D für gemischtes Gelände.
Ist das Cyclops 670D in Deutschland erlaubnisfrei?
Ja. Es ist ein Handgerät ohne eigenes Absehen zur Zielerfassung und ohne Vorrichtung zur Montage an einer Schusswaffe, weshalb die Verbotsregelung für Nachtzieltechnik in Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 des Waffengesetzes nicht greift. Erwerb und Besitz sind an keinen Nachweis gebunden. Die im Gerät verfügbaren Absehen dienen der Entfernungsschätzung im Beobachtungsbild. Für die jagdliche Verwendung gilt gesondert § 19 des Bundesjagdgesetzes mit dem Recht Ihres Bundeslandes. Dies ist keine Rechtsberatung.
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