ThermTec Ares 335L 2.0 Wärmebild-Zielfernrohr mit LRF

2.199,00 €

Das ThermTec Ares 335L 2.0 ist der Einstieg in die Ares Reihe mit Laser: 384×288 Bildpunkte hinter einem 35 mm Objektiv bei F1.0, 3,2-facher Grundvergrößerung und einem Entfernungsmesser bis 1000 Meter. Mit 814 Gramm bei 392 Millimetern ist es das leichteste und kürzeste Gerät der Reihe.

  • Leichtestes Ares Modell, 814 g bei 392 mm
  • 35 mm bei F1.0, 3,2-fach, 13,2 m Bildbreite auf 100 Meter
  • Laser bis 1000 m, ±1 m, mit Ballistikberechnung
  • 30-mm-Tubus mit Ringen, 850 G, rückstoßfest
  • Versand innerhalb der EU in 48 bis 72 Stunden

2 vorrätig

Beschreibung

1000 Meter Laser an einem Gerät, das 280 Meter anspricht

Diese Kombination sieht auf den ersten Blick unausgewogen aus und verdient eine ehrliche Erklärung.

Die Ansprechgrenze liegt bei 180 bis 280 Metern. Hergeleitet aus dem Winkel je Bildpunkt von 0,343 Milliradiant: Auf 200 Meter deckt ein Bildpunkt 6,9 Zentimeter ab, ein Rehkörper von 70 Zentimetern wird von etwa zehn Punkten überspannt, und das ist die untere Schwelle für sicheres Unterscheiden. Der Laser reicht mit 1000 Metern also weit über das hinaus, worauf Sie schießen würden.

Nützlich ist er trotzdem, aus zwei Gründen.

Der erste betrifft die Vorbereitung. Sie vermessen Waldkante, Kirrung, Wechsel und Geländemarken bei Tageslicht oder vor dem Ansitz und kennen Ihr Schussfeld danach in Zahlen statt in Schätzungen. Dafür sind 1000 Meter Reichweite praktisch, denn Sie messen auch auf die gegenüberliegende Seite eines Tals.

Der zweite betrifft die Sicherheit. Eine gemessene Entfernung beantwortet nicht nur die Frage nach dem Haltepunkt, sondern auch die nach dem Kugelfang und danach, ob sich hinter dem Stück etwas befindet, das Sie bei Nacht nicht einschätzen können.

Was der Laser bei diesem Modell weniger bringt als bei den langbrennweitigen Geschwistern: die ballistische Korrektur selbst. Auf 200 Metern liegt ein auf 100 Meter eingeschossenes Jagdgeschoss meist nur wenige Zentimeter unter dem Haltepunkt, also innerhalb des Wildkörpers. Wer ausschließlich an eingemessenen Einrichtungen jagt, kann deshalb das Ares 335 2.0 ohne Laser nehmen und den Aufpreis sparen.

Das leichteste Gerät der Reihe

Mit 814 Gramm bei 392 mal 81 mal 82 Millimetern ist dieses Modell das kompakteste der Ares Reihe. Zum Einordnen: Die Modelle mit zwei Objektiven wiegen 1072 Gramm bei 436 Millimetern, das Ares 650L 2.0 mit großem Sensor 873 Gramm bei 404 Millimetern.

258 Gramm Unterschied zur Doppeloptik merkt man beim Führen aus der freien Hand und bei der Pirsch deutlich, und 44 Millimeter weniger Baulänge können auf einer kurzen Repetierbüchse mit Schalldämpfer über die Montierbarkeit entscheiden. Montiert wird in 30-mm-Ringen, die beiliegen.

Gegenüber der kurz bauenden Vidar 2.0 Serie bleibt dieses Gerät allerdings deutlich größer; die Ares Reihe kauft ihren klassischen Tubus mit Länge und Gewicht.

Optik und Ausstattung

Das 35 mm Objektiv arbeitet bei F1.0 und erfasst 7,5 mal 5,6 Grad, auf 100 Meter also 13,2 mal 9,8 Meter. Die Grundvergrößerung beträgt 3,2-fach, der Digitalzoom reicht bis vierfach, die Entdeckungsangabe liegt bei 1800 Metern.

Dazu 850 G Rückstoßfestigkeit, ein 0,39-Zoll-AMOLED mit 1024×768 Punkten, Dioptrienausgleich ±5, sieben Absehen, fünf Waffenprofile, sechs Farbpaletten, Bild-im-Bild, 64 Gigabyte, WLAN zur SmartThermal-App, IP67, minus 20 bis plus 50 Grad und 24 Monate Garantie. Strom liefern eine fest verbaute Zelle und eine wechselbare 18650 oder 18500 über USB-C.

In der Serie: zwei Objektive bietet das Ares 360L 2.0, den großen Sensor das Ares 660L 2.0. Feinere Displays tragen Ibex Serie und Oryx Serie. Für Deutschland und die Schweiz bleibt das Hunt 335 Pro aus der Hunt Pro Serie mit derselben Brennweite. Das übrige Programm steht im ThermTec Bereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Bauart Vollintegriertes Zielfernrohr mit eigenem Absehen, Lieferung EU
Sensor 384 × 288, 12 µm
NETD 18 bis 20 mK, Quellen uneins, siehe Abschnitt 8
Montage 30-mm-Tubus, Ringe im Lieferumfang
Bildrate 50 Hz
Objektiv 35 mm, F1.0
Grundvergrößerung 3,2-fach
Digitalzoom 1- bis 4-fach
Sichtfeld 7,5° × 5,6°, 13,2 × 9,8 m auf 100 m
Winkel je Bildpunkt 0,343 mrad
Entdeckung 1800 m, Rechenwert des Herstellers
Laserentfernungsmesser bis 1000 m, ±1 m
Ballistikrechner Ja, über die SmartThermal-App, nach dem Einschießen
Display AMOLED, 0,39 Zoll, 1024×768
Dioptrienausgleich ±5
Absehen 7
Waffenprofile 5
Rückstoßfestigkeit bis 850 G
Akku fest verbaute Zelle plus wechselbare 18650 oder 18500, USB-C
Laufzeit bis 18 h, widersprüchliche Quellen, siehe Datei 66
Interner Speicher 64 GB
Schutzart IP67
Betriebstemperatur −20 bis +50 °C
Gewicht 814 g, leichtestes Modell der Reihe
Maße 392 × 81 × 82 mm
Garantie 24 Monate

5. Häufige Fragen

Wozu ein Laser bis 1000 Meter, wenn das Ares 335L 2.0 nur 280 Meter anspricht?

Weil die Messung zwei Aufgaben hat, von denen nur eine mit dem Schuss zu tun hat. Die erste ist die Vorbereitung: Sie vermessen Waldkante, Kirrung, Wechsel und Geländemarken vor dem Ansitz und kennen Ihr Schussfeld danach in Zahlen; dafür sind 1000 Meter praktisch, weil Sie auch über ein Tal hinweg messen. Die zweite ist die Sicherheit, denn eine gemessene Entfernung sagt auch etwas über Kugelfang und Hintergelände, das Sie bei Nacht nicht einschätzen können. Für die ballistische Korrektur selbst bringt der Laser bei dieser Brennweite dagegen wenig, weil ein auf 100 Meter eingeschossenes Geschoss auf 200 Metern meist noch im Wildkörper liegt.

Welches ist das leichteste Wärmebild-Zielfernrohr der Ares Reihe?

Dieses Modell und seine Ausführung ohne Laser, beide mit 814 Gramm bei 392 mal 81 mal 82 Millimetern. Zum Vergleich innerhalb der Reihe: Das Ares 650 und 650L wiegen 873 Gramm bei 404 Millimetern, die beiden Modelle mit zwei umschaltbaren Objektiven 1072 Gramm bei 436 Millimetern. Die 258 Gramm Unterschied zur Doppeloptik merken Sie beim Führen aus der freien Hand und auf der Pirsch, und 44 Millimeter weniger Baulänge können auf einer kurzen Repetierbüchse mit Schalldämpfer über die Montierbarkeit entscheiden. Noch leichter und deutlich kürzer baut allerdings die Vidar Reihe desselben Herstellers.

Auf welche Entfernung kann ich mit dem Ares 335L 2.0 ansprechen?

Sicher ansprechen lässt sich auf 180 bis 280 Meter, wobei Luftfeuchte, Untergrundtemperatur und Wildart die Spanne bestimmen. Grundlage ist der Winkel je Bildpunkt von 0,343 Milliradiant: Auf 200 Meter deckt ein Punkt 6,9 Zentimeter ab, sodass ein Rehkörper von 70 Zentimetern dort von etwa zehn Punkten überspannt wird, und das gilt als untere Schwelle für sicheres Unterscheiden von Wildart und Zielbereich. Diese Grenze gilt für jedes Gerät mit 12 Mikrometern Pixelabstand hinter 35 Millimetern Brennweite, unabhängig von Sensorgröße, Display und Preis. Wer weiter ansprechen will, braucht eine längere Brennweite, kein teureres Gerät.

Lohnt sich bei diesem Modell der Aufpreis für den Laser?

Das hängt davon ab, ob Sie Ihre Entfernungen kennen. Wer an eingemessenen Kirrungen und Ansitzeinrichtungen jagt, gewinnt durch eine Messung wenig, weil die Geschossbahn auf den hier nutzbaren Entfernungen flach bleibt, und kann zur Ausführung ohne Laser greifen. Wer wechselnde Stände begeht, auf fremden Flächen jagt oder Wert auf die Einschätzung von Kugelfang und Hintergelände legt, nimmt diese Variante. Die ballistische Berechnung der App setzt ohnehin eine Lasermessung voraus und steht bei der Ausführung ohne Laser nicht zur Verfügung.

Rezensionen (0)

Rezensionen

Es gibt noch keine Rezensionen.

Nur Bewertungen in Deutsch anzeigen (0)

Schreibe die erste Rezension für „ThermTec Ares 335L 2.0 Wärmebild-Zielfernrohr mit LRF“

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Shipping and Delivery

MAECENAS IACULIS

Vestibulum curae torquent diam diam commodo parturient penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse parturient a.Parturient in parturient scelerisque nibh lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendrerit et pharetra fames nunc natoque dui.

ADIPISCING CONVALLIS BULUM

  • Vestibulum penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse.
  • Abitur parturient praesent lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendre.
  • Diam parturient dictumst parturient scelerisque nibh lectus.

Scelerisque adipiscing bibendum sem vestibulum et in a a a purus lectus faucibus lobortis tincidunt purus lectus nisl class eros.Condimentum a et ullamcorper dictumst mus et tristique elementum nam inceptos hac parturient scelerisque vestibulum amet elit ut volutpat.