FLIR M364C Marine-Dual-Kamera: Wärmebild und HD-Sichtkamera
24.990,00 €
Die FLIR M364C vereint zwei Sensoren in einem schwenkbaren Gehäuse: den 640×512 Wärmebildsensor der M364 und eine HD-Restlichtkamera mit 30-fachem optischem Zoom, die bei 0,006 Lux noch ein Farbbild liefert. Color Thermal Vision legt beide Bilder übereinander, sodass Sie Wärmesignatur und erkennbare Form zugleich sehen.
- Zwei Sensoren: 640×512 Wärmebild plus 1/2,8-Zoll-CMOS bis 1920×1080
- 30-fach optischer Zoom in der Sichtkamera, Restlicht bis 0,006 Lux
- Color Thermal Vision, 2-Achsen-Gyro-Stabilisierung, ONVIF Profile S
- Lieferung in die gesamte EU in 48 bis 72 Stunden
Warum zwei Sensoren mehr leisten als ein besserer
Eine Wärmebildkamera zeigt Temperaturunterschiede. Das ist ihre Stärke und zugleich ihre Grenze: Sie sehen, dass dort etwas Warmes treibt, aber Beschriftungen, Farben, Tonnenkennungen und Flaggen bleiben unsichtbar, weil sie keine eigene Temperatur haben.
Die Sichtkamera schließt genau diese Lücke. Ein 1/2,8-Zoll-CMOS-Sensor liefert bis zu 1920 mal 1080 Bildpunkte bei 30 Bildern je Sekunde und arbeitet mit 30-fachem optischem Zoom über einen Brennweitenbereich von 4,3 bis 129 Millimetern. Der Bildwinkel reicht von 63,7 mal 35,8 Grad im Weitwinkel bis 2,3 mal 1,29 Grad im Tele, dazu kommt ein 12-facher Digitalzoom.
Der entscheidende Wert ist die Restlichtempfindlichkeit. Mit eingeschalteter Restlichtfunktion arbeitet die Kamera bis 0,006 Lux, ohne sie bis 0,1 Lux. 0,006 Lux entsprechen etwa einer bewölkten Nacht bei Viertelmond: Dort, wo das menschliche Auge nur noch Umrisse erkennt, liefert die Kamera ein brauchbares Farbbild.
Daraus ergibt sich der praktische Arbeitsablauf an Bord:
- Im Wärmebild suchen, weil es Objekte unabhängig von Beleuchtung findet
- Das gefundene Objekt mit der Sichtkamera heranzoomen, um es zu identifizieren
- Bei zu wenig Restlicht auf Color Thermal Vision umschalten
Color Thermal Vision legt die Wärmesignatur farbig über das Sichtbild. Sie sehen dann die Form und Umgebung aus dem Sichtkanal und die Wärmequelle als farbige Markierung darin. Für Mann-über-Bord-Lagen ist das die nützlichste Betriebsart, weil eine Person im Wasser im reinen Wärmebild ein heller Punkt ohne Bezug ist, in der Überlagerung aber in Relation zum Boot, zur Hafenmole oder zur Wasserlinie sichtbar wird.
Der Wärmebildkanal und die Abgrenzung zur LR-Ausführung
Der Wärmebildsensor entspricht dem der FLIR M364: 640 mal 512 Bildpunkte, fester Fokus von 3 Metern bis unendlich, 4-facher stufenloser Digitalzoom, kein optischer Zoom. Der Bildwinkel beträgt nach Datenblatt 24 mal 18 Grad bei 18 Millimetern Brennweite, die Bildrate 9 Hertz.
Hier liegt die Abgrenzung zur FLIR M364C LR, die denselben Sensor hinter 25 Millimetern Brennweite führt und damit auf 18 mal 13,5 Grad kommt, bei 30 Hertz Bildrate. Die LR sieht enger und weiter, diese Ausführung breiter und damit besser für Hafenmanöver und den Nahbereich.
Marine Video Analytics erkennt Objekte, die nicht Wasser sind, und markiert sie. Die 2-Achsen-Gyro-Stabilisierung gleicht Stampfen aus und hält eine gewählte Peilung, wie bei den übrigen stabilisierten Modellen der Reihe. Wie diese Funktion arbeitet, steht ausführlich auf der Seite der FLIR M332.
Anschluss, Strom und Installation
Die Videoarchitektur ist die umfangreichste unter den Modellen ohne Zoomoptik im Wärmekanal. FLIR nennt zwei HD-H.264-Hauptstreams, zwei H.264-Substreams und einen Livestream, dazu einen verlustfreien HD-SDI-Ausgang und ein analoges NTSC- oder PAL-Signal über BNC. Die Netzwerkseite ist ONVIF Profile S konform.
Dass zwei Sensoren bedient werden, ist der Grund für die Streamvielfalt: Sie können Wärmebild und Sichtbild gleichzeitig an verschiedene Displays geben, statt am Gerät umzuschalten. Auf einer Yacht mit Flybridge und unterem Steuerstand ist das der eigentliche Komfortgewinn.
Gesteuert wird per Touchscreen von kompatiblen Displays von Furuno, Garmin, Raymarine und Simrad; als Zubehör ist das JCU-4 Joystick-Keypad vorgesehen.
Strom und Maße entsprechen den übrigen stabilisierten Modellen: 12 bis 24 Volt, 41 Watt nominal und 56 Watt mit Heizung, also bis zu 4,7 Ampere an einem 12-Volt-Netz. Das Gehäuse bringt 6,3 Kilogramm auf 222 mal 328 Millimeter, mit Top-Down-Riser sind es 6,8 Kilogramm auf 254 mal 366 Millimeter. Dass die Dual-Kamera damit nicht schwerer ausfällt als die Ausführung mit einem Sensor, liegt am gemeinsam genutzten Gehäusekörper.
Umweltwerte: IPX6, Stoß 15 g vertikal und 9 g horizontal, Vibration nach IEC 60945, Betrieb von minus 25 bis plus 55 Grad, Lagerung von minus 30 bis plus 70 Grad.
Ein Installationshinweis, der bei Dual-Kameras zählt: Die Sichtkamera ist empfindlicher gegen Verschmutzung als der Wärmekanal, weil Salzschleier im sichtbaren Licht streuen, im Infraroten aber kaum. Rechnen Sie deshalb mit häufigerer Reinigung als bei einer reinen Wärmebildkamera, und montieren Sie das Gerät möglichst nicht in direkter Gischtbahn hinter dem Bug. Zur Reinigung Süßwasser und Abtupfen, keine Scheuermittel. Weitere Montagehinweise im Ratgeber zur Montage von Marinekameras.
Technische Daten
| Merkmal | Technischer Wert |
|---|---|
| Wärmebildsensor | 640×512 VOx-Mikrobolometer |
| Bildwiederholrate Wärmebild | 9 Hz |
| Bildwinkel Wärmebild | 24° × 18°, Datenblattzusatz USV, siehe Abschnitt 8 |
| Brennweite Wärmebild | 18 mm |
| Fokus Wärmebild | fest, ab 3 m bis unendlich |
| Zoom Wärmebild | 4-fach digital, stufenlos, kein optischer Zoom |
| Sichtkamera | 1/2,8-Zoll-CMOS, bis 1920 × 1080 bei 30 fps |
| Zoom Sichtkamera | 30-fach optisch, 12-fach digital |
| Brennweite Sichtkamera | 4,3 bis 129 mm |
| Bildwinkel Sichtkamera | 63,7° × 35,8° bis 2,3° × 1,29° |
| Restlicht | 0,006 Lux mit Restlichtfunktion, 0,1 Lux ohne |
| Color Thermal Vision | ja, Überlagerung von Wärme- und Sichtbild |
| Bildanalyse | Marine Video Analytics |
| Schwenkbereich | 360° endlos |
| Neigebereich | ±90° |
| Gyro-Stabilisierung | 2 Achsen |
| Netzwerkvideo | zwei HD-H.264-Hauptstreams, zwei Substreams, ein Livestream, ONVIF Profile S |
| HD-SDI | verlustfrei |
| Analogvideo | NTSC oder PAL, BNC |
| Steuerung | Kartenplotter-Touchscreen (Furuno, Garmin, Raymarine, Simrad), optional JCU-4 |
| Spannungsversorgung | 12 bis 24 V DC |
| Leistungsaufnahme | 41 W nominal, 56 W mit Heizung |
| Betriebstemperatur | −25 bis +55 °C |
| Lagertemperatur | −30 bis +70 °C |
| Schutzart | IPX6 |
| Stoßfestigkeit | 15 g vertikal, 9 g horizontal |
| Vibration | IEC 60945 |
| Gewicht | 6,3 kg, mit Top-Down-Riser 6,8 kg |
| Maße | 222 × 328 mm, mit Riser 254 × 366 mm |
| Artikelnummer | E70519 (9-Hz-Ausführung) |
Häufige Fragen
Was ist Color Thermal Vision bei der FLIR M364C?
Eine Betriebsart, die das Wärmebild farbig über das Bild der Sichtkamera legt. Sie sehen dann Form und Umgebung aus dem Sichtkanal und die Wärmequelle als farbige Markierung darin, statt zwischen zwei Bildern umschalten zu müssen. Für Mann-über-Bord-Lagen ist das die nützlichste Betriebsart: Eine Person im Wasser ist im reinen Wärmebild ein heller Punkt ohne Bezug, in der Überlagerung aber in Relation zu Boot, Mole oder Wasserlinie sichtbar. Voraussetzung ist genug Restlicht für den Sichtkanal, der bis 0,006 Lux arbeitet.
Warum braucht eine Wärmebildkamera zusätzlich eine normale Kamera?
Weil ein Wärmebild Temperaturunterschiede zeigt, nicht Information. Beschriftungen, Farben, Tonnenkennungen und Flaggen haben keine eigene Temperatur und bleiben im Wärmebild unsichtbar. Der praktische Ablauf an Bord sieht deshalb so aus: im Wärmebild suchen, weil es Objekte unabhängig von Beleuchtung findet, dann mit der Sichtkamera heranzoomen, um zu identifizieren, was dort treibt. Die Sichtkamera der M364C bietet dafür 30-fachen optischen Zoom und arbeitet mit eingeschalteter Restlichtfunktion bis 0,006 Lux, was etwa einer bewölkten Nacht bei Viertelmond entspricht.
Was bedeuten 0,006 Lux in der Praxis?
Das ist die Beleuchtungsstärke einer bewölkten Nacht bei Viertelmond, also die Grenze, an der das menschliche Auge nur noch Umrisse erkennt. Die Sichtkamera der M364C liefert dort noch ein brauchbares Farbbild; mit abgeschalteter Restlichtfunktion liegt die Grenze bei 0,1 Lux, also etwa dem Vierzehnfachen. Unterhalb von 0,006 Lux, etwa in einer sternklaren Neumondnacht ohne Küstenbeleuchtung, bleibt nur der Wärmekanal, der von Licht unabhängig arbeitet. Genau für diesen Wechsel ist die Dual-Bauweise gedacht.
Was unterscheidet die FLIR M364C von der M364C LR?
Die Brennweite des Wärmekanals und die Bildrate. Diese Ausführung hat 18 Millimeter und damit 24 mal 18 Grad Bildwinkel bei 9 Hertz; die LR hat 25 Millimeter, 18 mal 13,5 Grad und 30 Hertz. Die LR sieht also enger und weiter und liefert ein flüssigeres Bild bei Fahrt, diese Ausführung sieht breiter und ist für Hafenmanöver und den Nahbereich besser geeignet. Sichtkamera, Zoom, Restlichtwerte, Color Thermal Vision, Gehäuse, Gewicht, Stromaufnahme und alle Umweltwerte sind bei beiden Modellen identisch.
Muss die Sichtkamera häufiger gereinigt werden als der Wärmekanal?
Ja, und das wird selten erwähnt. Salzschleier und feine Verschmutzung streuen im sichtbaren Licht deutlich stärker als im Infraroten; ein Belag, der das Wärmebild kaum beeinträchtigt, macht das Farbbild schon milchig. Montieren Sie das Gerät deshalb möglichst nicht in direkter Gischtbahn hinter dem Bug und rechnen Sie mit häufigerer Reinigung als bei einer reinen Wärmebildkamera. Zum Reinigen Süßwasser verwenden und abtupfen statt reiben; Scheuermittel und Lösemittel greifen die Beschichtungen beider Optiken an.
MAECENAS IACULIS
Vestibulum curae torquent diam diam commodo parturient penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse parturient a.Parturient in parturient scelerisque nibh lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendrerit et pharetra fames nunc natoque dui.
ADIPISCING CONVALLIS BULUM
- Vestibulum penatibus nunc dui adipiscing convallis bulum parturient suspendisse.
- Abitur parturient praesent lectus quam a natoque adipiscing a vestibulum hendre.
- Diam parturient dictumst parturient scelerisque nibh lectus.
Scelerisque adipiscing bibendum sem vestibulum et in a a a purus lectus faucibus lobortis tincidunt purus lectus nisl class eros.Condimentum a et ullamcorper dictumst mus et tristique elementum nam inceptos hac parturient scelerisque vestibulum amet elit ut volutpat.
Multispektrum-Fernglas
HABROK 4K
HABROK PRO
THUNDER 4.0
THUNDER 3.0
STELLAR 4.0
LUMI
LUMI-LRF
ACE
ACE 2-Serie
ACE RM serie
BOLT-Serie
Pulsar Merger LRF Series
Pulsar Symbion series
Pulsar Axion series
Pulsar Krypton 2 Series
Pulsar Telos series
Pulsar Thermion 2 LRF Series
Pulsar Thermion 2 Series
CYCLONE SERIE
CYCLOPS 3.0 SERIE
CYCLOPS-D SERIE
WILD PRO SERIE
WILD-D SERIE
ThermTec ARES 2.0 Serie
ThermTec ORYX-Serie
ThermTec VIDAR 2.0 Serie
HUNT LRF-SERIE
HUNT PRO-SERIE
HUNT-SERIE
ThermTec-Ferngläser
LIEMKE Wärmebildmonokular
VORMONTIERTE GERÄTE
Flir-Marinekamera
FLIR-Handgerät
Rezensionen
Es gibt noch keine Rezensionen.