HIKMICRO ALPEX PRO A50PL Digitales Zielfernrohr mit Laser-Entfernungsmesser

949,00 €

Das HIKMICRO ALPEX PRO A50PL ist das leistungsfähigste Zielfernrohr im Sortiment. Es verbindet den 12 Megapixel Sensor der PRO Serie mit einem Laser, der bis 1200 Meter misst, und einem Ballistikrechner, der daraus den Haltepunkt ableitet. Keine andere Optik im Programm misst weiter oder korrigiert feiner.

  • Laser bis 1200 m, größte Messreichweite im Sortiment, ±1 m
  • 4512×2512 Sensor (12 MP), Erkennung bis 1500 m bei Tag
  • Ballistikrechner und 5 Waffenprofile
  • Klickwert 0,66 cm auf 100 m, Magnesiumgehäuse, 889 g

1 vorrätig

Beschreibung

Die drei Werte, die dieses Gerät an die Spitze setzen

Drei Zahlen heben das A50PL von allem ab, was sonst im Sortiment steht.

1200 Meter Messreichweite. Alle anderen Laser im Programm, ob im A50EL, im LYNX oder in den THUNDER Vorsatzgeräten, enden bei 1000 Metern. Praktisch relevant ist das selten, weil jagdliche Entfernungen weit darunter liegen. Wo es zählt, ist die Zuverlässigkeit im mittleren Bereich: Ein Laser mit mehr Reserve liefert auf 300 Metern stabilere Messungen auf schlecht reflektierende Ziele als einer, der dort bereits an seiner Grenze arbeitet.

0,66 Zentimeter Klickwert. Alle anderen Zielfernrohre im Sortiment korrigieren in Ein-Zentimeter-Schritten auf 100 Meter. Feinere Klicks bedeuten, dass Sie beim Einschießen den gewünschten Punkt genauer treffen, statt ihn zu überspringen. Auf weite Distanz summiert sich dieser Unterschied spürbar.

4512 × 2512 Pixel. Der 12 Megapixel Sensor liefert rund 47 Prozent mehr Bildpunkte als die 4K Modelle. Weil die Vergrößerung bei digitalen Geräten rechnerisch erzeugt wird, entscheidet die Zahl echter Sensordaten darüber, wie weit Sie hineinzoomen können, bevor das Bild auseinanderfällt.

Ballistikrechner und was er von Ihnen braucht

Der Ballistikrechner verbindet Messung und Haltepunkt. Sie messen im Anschlag, das Gerät verrechnet die Distanz mit Ihren hinterlegten Ladedaten und zeigt die Korrektur an, statt Ihnen die Umrechnung im Kopf zu überlassen.

Damit das trägt, müssen die Eingaben stimmen. Geschossgewicht, Mündungsgeschwindigkeit und die Entfernung, auf die Sie eingeschossen haben, gehen in die Berechnung ein. Ein Gerät, das mit falschen Werten rechnet, liefert exakt aussehende Zahlen, die trotzdem nicht passen. Legen Sie die Daten pro Waffe sauber an, nutzen Sie dafür die fünf Waffenprofile, und prüfen Sie das Ergebnis einmal auf der Schießbahn gegen, bevor Sie sich im Revier darauf verlassen.

Ein zweiter Punkt, den viele unterschätzen: Nach einem Wechsel der Laborierung stimmt die hinterlegte Ballistik nicht mehr. Andere Geschossmasse bedeutet andere Flugbahn. Aktualisieren Sie die Werte, sonst arbeitet der Rechner mit veralteten Annahmen und liefert Korrekturen, die nicht zu Ihrer Waffe passen.

Optik, Gehäuse und die ehrliche Einordnung

Das 50 mm Objektiv mit F1.8 Blende liefert ein Sichtfeld von 12,6 Metern auf 100 Meter bei einer Vergrößerung von 4,0-fach bis 24,0-fach, einstellbar in Schritten von 0,1-fach. Das 0,6 Zoll AMOLED Display zeigt 1920×1080 Pixel und ist damit größer als bei jedem anderen Gerät im Sortiment, was dem Auge mehr Sehfeld und weniger Tunnelblick gibt. Der Augenabstand beträgt 55 Millimeter. Der minimale Fokusabstand von drei Metern erlaubt Kontrollen im Nahbereich.

Mit 889 Gramm wiegt das A50PL 37 Gramm mehr als das A50P ohne Laser und bleibt dennoch deutlich unter dem 1176 Gramm schweren A50EL aus der 4K Serie. Verantwortlich ist das Magnesiumgehäuse. Die Laufzeit liegt bei 7 Stunden über zwei interne Akkus plus eine externe 18650 Zelle.

Zur Einordnung, und das sagen wir bewusst deutlich: Dieses Gerät lohnt sich, wenn Sie regelmäßig auf Distanzen schießen, bei denen der Haltepunkt korrigiert werden muss. Das ist eine ehrliche Einschränkung und kein Verkaufsargument, aber sie erspart Ihnen eine Fehlinvestition. Wenn Ihre Schüsse überwiegend innerhalb der Fleckschussdistanz fallen, zahlen Sie für Funktionen, die Sie nicht nutzen. Dann ist das ALPEX 4K Lite A40EL mit 474 Gramm die vernünftigere und leichtere Wahl.

Zur Stromversorgung: die beiden internen Akkus arbeiten zusammen mit einer externen 18650 Zelle, sodass Sie im Feld tauschen können, ohne das Gerät vom Netz nehmen zu müssen. Bei Frost geben Lithium-Zellen weniger ab, tragen Sie den Ersatz deshalb körpernah.

Wie alle digitalen Geräte braucht auch dieses Restlicht und zeigt kein Wild hinter Bewuchs. Zum Auffinden gehört ein thermisches Gerät dazu, etwa aus der LYNX 3.0 Serie oder ein THUNDER 3.0 Vorsatzgerät. Die Serie im Überblick steht unter ALPEX PRO, alle digitalen Geräte unter Tag- und Nachtsichtgeräte und das Gesamtsortiment im HIKMICRO Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Technischer Wert
Gerätetyp Digitales Tag- und Nachtsicht-Zielfernrohr mit LRF
Sensor 4512 × 2512 Pixel (12 MP) CMOS
Objektiv 50 mm, F1.8
Sichtfeld 7,2° × 4,0° (12,6 m × 7,0 m auf 100 m)
Vergrößerung 4,0-fach bis 24,0-fach, Schritte von 0,1-fach
Erkennungsreichweite 1500 m bei Tag
Minimaler Fokusabstand 3 m
Laser-Entfernungsmesser Klasse 1, 905 nm, 3 bis 1200 m, ±1 m
Ballistikrechner integriert
Display 0,6 Zoll AMOLED, 1920 × 1080 Pixel
Bildmodi Tag, Nacht (S/W, Grün, Gelb), Automatik
Austrittspupille 8 mm
Augenabstand 55 mm
Dioptrienausgleich –5 dpt bis +3 dpt
Klickwert 0,66 cm auf 100 m
Waffenprofile 5 speicherbar
Rückstoßfestigkeit 1000 g / 0,4 ms
Mittelrohr 30 mm
Akku 2 interne Akkus plus externe 18650 Zelle
Laufzeit 7 Stunden (25 °C, Hotspot aus)
Speicher 64 GB EMMC intern
Gehäuse Magnesiumlegierung
Schutzart IP67
Betriebstemperatur -30 °C bis 55 °C
Abmessungen 442,8 × 83,5 × 90,5 mm
Gewicht 889 g inkl. externem Akku

Häufige Fragen

Wie weit misst der Laser des ALPEX PRO A50PL?

Von 3 bis 1200 Meter mit einer Genauigkeit von ±1 Meter, über einen augensicheren Klasse-1-Laser mit 905 Nanometern. Das ist die größte Messreichweite im gesamten Sortiment, alle anderen Geräte enden bei 1000 Metern. Praktisch wichtiger als die Maximaldistanz ist die Reserve: Ein Laser mit mehr Spielraum misst auf mittlere Entfernung zuverlässiger auf schlecht reflektierende Ziele.

Welche ALPEX Modelle haben einen Ballistikrechner?

Zwei: das ALPEX PRO A50PL und das ALPEX 4K A50EL. Die Modelle A50P, A50E, A40E und A40EL zeigen die gemessene Entfernung an oder haben gar keinen Laser, berechnen aber keinen korrigierten Haltepunkt. Das A50PL kombiniert den Ballistikrechner zusätzlich mit der höheren Messreichweite von 1200 Metern und dem feineren Klickwert von 0,66 Zentimetern.

Welche Daten braucht der Ballistikrechner?

Geschossgewicht, Mündungsgeschwindigkeit und die Entfernung, auf die Sie eingeschossen haben. Ohne korrekte Eingaben rechnet das Gerät präzise an der tatsächlichen Flugbahn vorbei. Legen Sie die Werte pro Waffe in einem der fünf Waffenprofile an und prüfen Sie das Ergebnis einmal auf der Schießbahn gegen. Nach einem Wechsel der Laborierung müssen die Daten aktualisiert werden.

A50PL oder A50EL: Welches Modell ist das richtige?

Beide haben Laser und Ballistikrechner. Das A50PL nutzt den 12 Megapixel Sensor statt 4K, misst 1200 statt 1000 Meter, korrigiert mit 0,66 statt 1 Zentimeter pro Klick, hat ein größeres 0,6 Zoll AMOLED Display und wiegt mit 889 Gramm deutlich weniger als die 1176 Gramm des A50EL. Das A50EL bietet dafür eine verstellbare Blende und 11 statt 7 Stunden Laufzeit.

Ist ein digitales Nachtsicht-Zielfernrohr in Deutschland erlaubt?

Die Rechtslage hat sich 2020 geändert und unterscheidet zwischen Waffenrecht und Jagdrecht. Das Waffenrecht regelt Besitz und Erwerb, das Jagdrecht die Verwendung bei der Jagd, und Letzteres ist Ländersache. Die Regelungen unterscheiden sich daher je nach Bundesland und betreffen häufig nur bestimmte Wildarten. Wir geben hierzu bewusst keine verbindliche Auskunft: Maßgeblich sind das Landesjagdgesetz Ihres Bundeslandes und die jeweils gültigen Verordnungen. Fragen Sie im Zweifel bei Ihrer unteren Jagdbehörde oder Ihrem Landesjagdverband nach, bevor Sie das Gerät jagdlich einsetzen.

Lohnt sich das A50PL für jeden Jäger?

Nein, und das sagen wir bewusst. Der Ballistikrechner und die 1200 Meter Messreichweite zahlen sich erst aus, wenn Sie regelmäßig auf Distanzen schießen, bei denen der Haltepunkt korrigiert werden muss. Fallen Ihre Schüsse überwiegend innerhalb der Fleckschussdistanz, nutzen Sie diese Funktionen kaum. Dann ist ein leichteres Gerät wie das ALPEX 4K Lite A40EL mit 474 Gramm die vernünftigere Wahl.

Wie lange hält der Akku des ALPEX PRO A50PL?

7 Stunden bei 25 °C mit ausgeschaltetem Hotspot, über zwei interne Akkus plus eine externe wechselbare 18650 Zelle. Häufige Lasermessungen senken diesen Wert zusätzlich. Für einen Abendansitz reicht die Kapazität, für durchgehende Winternächte sollten Sie eine geladene Ersatzzelle mitführen, da Lithium-Akkus bei Frost weniger abgeben.

Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für das ALPEX PRO?

HIKMICRO stellt die deutsche Bedienungsanleitung für die ALPEX PRO Serie als PDF im Download Center der Herstellerseite bereit. Sie deckt A50P und A50PL gemeinsam ab. Eine gedruckte Kurzanleitung liegt jedem Gerät bei. Bei Fragen zur Eingabe der Ballistikdaten oder zur Kalibrierung des Entfernungsmessers erreichen Sie uns über das Kontaktformular.

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