Pulsar Axion XQ30 Pro Compact Wärmebild-Monokular

1.099,00 €

Das Pulsar Axion XQ30 Pro Compact sitzt zwischen dem kleinsten und den 640er Modellen der Reihe. Der 384×288 Sensor mit 17 µm Pixelabstand erreicht einen System-NETD von unter 20 mK, das 30-mm-Objektiv zeigt 23,3 Meter auf 100 Meter. Mit 7,5 Stunden hält es länger durch als beide XG-Modelle.

  • 384×288 Sensor, 17 µm Pixelabstand, System-NETD unter 20 mK
  • F30 / 1.2 Objektiv, Sichtfeld 23,3 m auf 100 m, Erkennung bis 1050 m
  • 310 g mit Akku, 144 × 41 × 69 mm, 7,5 Stunden Laufzeit
  • 16 GB Speicher, abweichend vom Rest der Reihe

2 vorrätig

Beschreibung

Die mittlere Position in der Reihe

Vier Modelle, und dieses liegt bewusst dazwischen.

Gegenüber dem Axion XQ19 Compact bringt das XQ30 Pro dieselbe Sensorauflösung von 384×288, aber ein längeres 30-mm-Objektiv. Daraus folgen mehr Reichweite (1050 statt 750 Meter) und eine höhere Grundvergrößerung (2-fach statt 1,5-fach), bei engerem Sichtfeld (23,3 statt 34,7 Meter).

Gegenüber den 640er Modellen XG30 und XG35 fehlt Auflösung, dafür hält es länger durch und liefert einen besseren NETD-Wert als das XG30.

Wofür das taugt: Pirsch und Revierkontrolle auf mittleren Distanzen, wenn Ihnen das XQ19 zu kurz greift und Sie die Auflösung eines 640er Sensors nicht brauchen. Für die sichere Ansprache von Wildart und Stück rechnen Sie realistisch mit 200 bis 300 Metern.

Der NETD-Wert und der Pixelabstand

Pulsar gibt unter 25 mK für den Sensor und unter 20 mK für das System an.

Das ist besser als beim XG30 Compact mit unter 25 mK, obwohl dieses den doppelt so hoch auflösenden Sensor hat. Der Grund ist der Pixelabstand von 17 µm statt 12 µm: Größere Pixel sammeln mehr Strahlung pro Bildpunkt, was bei schwachem Kontrast hilft.

Dasselbe Muster zieht sich durch das gesamte Pulsar Programm. Auch beim Telos XP50 und beim Merger LRF XP35 liefern die 17-µm-Modelle den besseren Systemwert als die höher auflösenden Geschwister. Was der NETD-Wert praktisch beschreibt, erklären wir gesondert.

Innerhalb der Axion Reihe führt allerdings das XQ19 mit unter 18 mK, ebenfalls ein 17-µm-Gerät, aber mit lichtstärkerer F1.0 Optik statt der F1.2 hier.

Der Speicher, der aus der Reihe fällt

Ein Punkt, den Sie vor dem Kauf wissen sollten, weil er in Übersichten oft untergeht.

Das XQ30 Pro Compact hat 16 GB internen Speicher. Alle übrigen Modelle der Reihe, also XQ19, XG30 und XG35, haben 64 GB. Das ist ein Viertel.

Für gelegentliche Fotos reicht das. Wer regelmäßig Videos aufzeichnet, stößt deutlich schneller an die Grenze und muss häufiger auf das Smartphone übertragen und löschen. Bei Aufnahmen aus dem Revier, die Sie über eine ganze Saison sammeln wollen, sollten Sie das einplanen und nach jedem Ansitz sichern. Eine pauschale Aussage wie „64 GB in der ganzen Axion Reihe“, die man im Handel gelegentlich liest, trifft auf dieses Modell nicht zu.

Dafür liegt die Laufzeit mit 7,5 Stunden über den 7 Stunden von XG30 und XG35, weil der kleinere Sensor weniger Strom zieht. Über einen langen Ansitz macht das eine halbe Stunde aus, die Sie sonst mit einem Akkuwechsel im Dunkeln überbrücken müssten. Nur das XQ19 kommt mit 8 Stunden noch weiter.

Was die Reihe nicht bietet, und die Einordnung

Wie alle Axion Compact Modelle hat auch das XQ30 Pro keinen Laserentfernungsmesser und ist nicht aufrüstbar. Wer im Handgerät messen will, braucht ein Telos mit LRF oder das Oryx LRF XG35.

Als Anzeige dient das AMOLED-Panel mit 640 × 400 Pixeln, das Pulsar in allen vier Compact Modellen verbaut. Der APS 3 Akku mit 3200 mAh ist wechselbar, die Schutzart ist IPX7. Ein geladener Ersatzakku in der Innentasche bleibt betriebswarm und verliert bei Frost weniger Kapazität als einer im Rucksack, was gerade bei einem Gerät mit dieser Laufzeit den Unterschied zwischen einer und zwei Nächten ausmacht.

Mit 310 Gramm und Maßen von 144 × 41 × 69 Millimetern entspricht das Gehäuse exakt dem XG30, was für Zubehör wie Taschen und Trageschlaufen praktisch ist. Wer mehr Reichweite oder einen Entfernungsmesser braucht, greift zur Telos Reihe, zahlt dort aber mit Gewicht. Für beidäugige Beobachtung über Stunden führt der Weg zu den Wärmebildferngläsern, für den Schuss bei Dunkelheit zu den Wärmebild-Vorsatzgeräten.

Welches der vier Compact Modelle zu Ihnen passt, zeigt die Serienübersicht Pulsar Axion. Die Kategorie Wärmebild-Monokulare versammelt daneben Telos und Oryx, und im Pulsar Markenbereich finden Sie sämtliche Baureihen der Marke.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 384 × 288
Pixelabstand 17 µm
NETD Sensor unter 25 mK, System unter 20 mK
Objektiv F30 / 1.2
Grundvergrößerung 2-fach
Digitalzoom bis 8-fach
Sichtfeld 13,3° × 10° / 23,3 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1050 m
Display AMOLED, 640 × 400
Entfernungsmesser Keiner
Akku APS 3 Li-Ion, 3200 mAh, wechselbar
Laufzeit 7,5 h bei 22 °C
Schutzart IPX7
Interner Speicher 16 GB, abweichend vom Rest der Reihe
Gewicht mit Akku 0,31 kg
Maße 144 × 41 × 69 mm

Häufige Fragen

Hat das Axion XQ30 Pro Compact wirklich nur 16 GB Speicher?

Ja. Alle übrigen Modelle der Axion Compact Reihe haben 64 GB, dieses Modell hat 16 GB. Für Fotos reicht das aus, bei regelmäßigen Videoaufnahmen sollten Sie häufiger auf das Smartphone übertragen.

Warum hat das XQ30 Pro einen besseren NETD-Wert als das XG30?

Wegen des Pixelabstands. Das XQ30 Pro nutzt 17 µm große Pixel, das XG30 arbeitet mit 12 µm. Größere Pixel sammeln mehr Strahlung pro Bildpunkt, was den System-NETD auf unter 20 statt unter 25 mK drückt. Das XG30 gewinnt dafür bei Auflösung und Reichweite.

Was ist der Unterschied zum Axion XQ19 Compact?

Das Objektiv. Beide haben denselben 384×288 Sensor mit 17 µm. Das XQ30 Pro hat ein 30-mm-Objektiv und erreicht 1050 Meter bei 23,3 Metern Sichtfeld, das XQ19 ein 19-mm-Objektiv mit 750 Metern, dafür 34,7 Metern Sichtfeld und dank F1.0 Optik dem besseren NETD-Wert von unter 18 mK.

Wie weit kann ich mit dem XQ30 Pro Wild sicher ansprechen?

Realistisch auf 200 bis 300 Meter, abhängig von Witterung und Hintergrund. Die angegebene Erkennungsreichweite von 1050 Metern beschreibt nur, ab wann eine Wärmequelle im Bild auffällt.

Heißt das Modell Axion Compact XQ30 oder Axion XQ30 Pro Compact?

Pulsar schreibt Axion XQ30 Pro Compact. Ein Modell ohne den Zusatz „Pro“ gab es in der älteren Axion Generation, dieses ist jedoch eingestellt. Wenn Sie nach „Axion Compact XQ30“ suchen, meinen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit das aktuelle XQ30 Pro Compact.

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