Pulsar Axion XQ19 Compact Wärmebild-Monokular
949,00 €
Das Pulsar Axion XQ19 Compact wiegt mit Akku rund 300 Gramm und passt in die Jackentasche. Ein Gerät, das Sie dabeihaben, schlägt ein besseres Gerät zu Hause. Der 384×288 Sensor erreicht einen System-NETD unter 18 mK, das weite 19-mm-Objektiv zeigt 34,7 Meter auf 100 Meter.
- 384×288 Sensor, 17 µm Pixelabstand, System-NETD unter 18 mK
- F19 / 1.0 Objektiv, weitestes Sichtfeld der Reihe mit 34,7 m auf 100 m
- Rund 300 g mit Akku, 134,5 × 38 × 71 mm, passt in die Jackentasche
- 8 Stunden Laufzeit, wechselbarer APS 3 Akku, 64 GB Speicher, IPX7
2 vorrätig
Das Gerät, das Sie tatsächlich mitnehmen
Die ehrlichste Kaufberatung bei Handgeräten hat wenig mit Sensoren zu tun.
Ein Telos sieht weiter und zeigt mehr Detail. Es wiegt aber 570 bis 730 Gramm und ist deutlich größer. Ein Wärmebildfernglas beobachtet bequemer, wiegt aber ein Kilogramm. Beides bleibt an manchen Abenden im Auto.
Das Axion XQ19 Compact wiegt rund 300 Gramm und misst 134,5 × 38 × 71 Millimeter. Es passt in die Jackentasche, nicht nur in den Rucksack. Für die schnelle Revierkontrolle, für den Weg zur Kanzel und für die Frage, ob auf der Wiese etwas steht, ist das der entscheidende Unterschied.
Das weite Sichtfeld der kurzen Brennweite
Das 19-mm-Objektiv liefert ein Sichtfeld von 19,5 mal 12,3 Grad, also 34,7 Meter auf 100. Das ist der weiteste Wert im gesamten Pulsar Handgeräteprogramm und deutlich mehr als die 21,8 Meter eines 50-mm-Geräts.
Praktisch heißt das: Sie überblicken eine Wiese oder eine Schneise in einem Schwenk statt in dreien. Gerade beim schnellen Absuchen im Gehen zählt das mehr als Reichweite, weil Sie dabei ohnehin nicht auf 800 Meter ansprechen.
Der Preis dafür ist Reichweite. Die Erkennungsreichweite beträgt 750 Meter, der niedrigste Wert der Reihe. Für Ansprechentfernungen bedeutet das realistisch 150 bis 250 Meter. Wer auf dem Feld über entferntere Distanzen arbeitet, greift zum Axion XG35 Compact mit 1750 Metern oder gleich zu einem Telos.
Die Grundvergrößerung beträgt 1,5-fach, digital bis 6-fach. Dargestellt wird auf einem AMOLED-Display mit 640 × 400 Pixeln.
Sensor und NETD-Wert
Der 384×288 Sensor arbeitet mit 17 µm Pixelabstand. Pulsar nennt zwei NETD-Werte: unter 25 mK für den Sensor und unter 18 mK für das System. Maßgeblich für die Praxis ist der Systemwert, weil er das fertige Gerät samt Bildverarbeitung beschreibt und damit dem entspricht, was Sie tatsächlich sehen.
Unter 18 mK ist für ein Gerät dieser Größe ein guter Wert. Er sorgt dafür, dass das Bild auch dann noch nutzbar bleibt, wenn wenig Signal ankommt, also bei Nieselregen, Dunst oder warmem Boden im Sommer. Was der Wert praktisch bedeutet und warum Herstellerangaben nicht direkt vergleichbar sind, erklären wir im Beitrag zum NETD-Wert.
Eine Einschränkung gehört dazu: Ein 384er Sensor zeigt weniger Detail als ein 640er. Auf 150 Metern im Wald spielt das kaum eine Rolle, auf 400 Metern im Feld sehr wohl.
Was die Compact Reihe nicht hat
Zwei Dinge, die auf dieser Seite stehen sollten, bevor Sie bestellen.
Kein Modell der Axion Compact Reihe hat einen Laserentfernungsmesser. Wer im Handgerät messen will, braucht ein Telos mit LRF oder das Oryx LRF XG35, das mit 1500 Metern die außergewöhnlichste Laserreichweite im Programm bietet.
Die Axion Reihe ist nicht aufrüstbar. Der Hardware-Upgrade-Weg, den Pulsar bewirbt, betrifft ausschließlich die Telos Reihe.
Ein dritter Punkt betrifft die Erwartungshaltung. Ein Taschengerät ersetzt kein Beobachtungsgerät für den langen Ansitz, und es ersetzt erst recht kein Gerät an der Waffe. Wer nach der Ansprache auch schießen will, braucht zusätzlich ein Wärmebild-Vorsatzgerät vor der Tagoptik. Das Axion ist das Gerät für den Weg dorthin und für die Frage, ob sich das Ansitzen heute überhaupt lohnt.
Akku, Robustheit und Einordnung
Der APS 3 Akku mit 3200 mAh ist wechselbar und trägt 8 Stunden bei 22 Grad, der beste Wert der Compact-Reihe. Bei Frost sinkt die Kapazität wie bei jeder Lithium-Zelle. Aufnahmen werden vom Gerät auf 64 GB internem Speicher.
Als Schutzart weist Pulsar IPX7 aus. Das Gerät übersteht damit kurzes Untertauchen, einen geprüften Staubschutz führt Pulsar für die Reihe dagegen nicht auf.
Zur Einordnung innerhalb der Reihe: Das XQ19 ist das kleinste und weitwinkligste Modell. Darüber stehen das XG30 Compact und das XG35 mit 640 × 480 Sensor und mehr Reichweite, sowie das XQ30 Pro. Alle Modelle finden Sie unter Pulsar Axion, alle Handgeräte unter Wärmebild-Monokulare, das komplette Programm im Pulsar Markenbereich.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Sensor | ungekühltes Mikrobolometer, 384×288 |
| Pixelabstand | 17 µm |
| NETD | Sensor unter 25 mK, System unter 18 mK |
| Objektiv | F19 / 1.0 |
| Grundvergrößerung | 1,5-fach |
| Digitalzoom | bis 6-fach |
| Sichtfeld | 19,5° × 12,3° / 34,7 m auf 100 m |
| Erkennungsreichweite | 750 m |
| Display | AMOLED, 640 × 400 |
| Entfernungsmesser | Keiner |
| Akku | APS 3 Li-Ion, 3200 mAh, wechselbar |
| Laufzeit | 8 h bei 22 °C |
| Schutzart | IPX7 |
| Interner Speicher | 64 GB |
| Gewicht mit Akku | 0,30 kg |
| Maße | 134,5 × 38 × 71 mm |
Häufige Fragen
Ich suche das Pulsar Axion XM30F. Gibt es das noch?
Nein, Pulsar hat das Axion XM30F eingestellt, ebenso das Axion Key XM30. Die aktuelle Reihe heißt Axion Compact und umfasst XQ19, XG30, XG35 und XQ30 Pro. Das XQ19 Compact ist der direkte Nachfolger im Taschenformat, das XG30 Compact die Wahl für alle, die mehr Auflösung und Reichweite wollen.
Hat das Axion XQ19 Compact einen Laserentfernungsmesser?
Nein. Kein Modell der Axion Compact Reihe hat einen Laserentfernungsmesser. Wenn Sie im Handgerät messen möchten, brauchen Sie ein Telos mit LRF oder das Oryx LRF XG35, dessen Laser bis 1500 Meter reicht.
Wie weit kann ich mit dem Axion XQ19 Compact ansprechen?
Realistisch auf 150 bis 250 Meter. Die angegebene Erkennungsreichweite von 750 Metern beschreibt nur, ab wann eine Wärmequelle im Bild auffällt. Das Gerät ist für kurze und mittlere Distanzen gebaut, sein Vorteil ist das weite Sichtfeld, nicht die Reichweite.
Reicht ein 384er Sensor aus?
Für Waldrevier, Pirsch und Distanzen bis etwa 150 Meter in aller Regel ja. Ein 640er Sensor wie im Axion XG30 oder XG35 Compact zeigt mehr Detail und hilft beim Ansprechen auf größere Entfernung. Häufig entscheidet der NETD-Wert mehr über das nutzbare Bild als die Pixelzahl.
Lässt sich das Axion später aufrüsten?
Nein. Der von Pulsar beworbene Hardware-Upgrade-Weg, also das Nachrüsten von Laserentfernungsmesser, Sensor oder Objektiv, betrifft ausschließlich die Telos Reihe. Die Axion Compact Geräte sind nicht dafür vorgesehen.
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