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Pulsar Trail 3 LRF XQ50 Wärmebild-Zielfernrohr mit Laserentfernungsmesser und Direktmontage
Pulsar Trail 3 LRF XQ50 Wärmebild-Zielfernrohr Preisspanne: 2.299,00 € bis 2.799,00 €

Pulsar Talion XG35 Wärmebild-Zielfernrohr

2.999,00 €

Das Pulsar Talion XG35 bringt einen 640×480 Sensor mit 12 µm Pixelabstand in dasselbe 820 Gramm leichte Gehäuse wie das XQ35 Pro. Daraus folgen 2- bis 16-fache Vergrößerung, 1750 Meter Erkennungsreichweite und mit 21,9 Metern auf 100 Meter das weiteste Sichtfeld der Reihe. Montiert wird auch dieses Gerät ohne Ringe, direkt über eine Prismenbasis.

  • 640×480 Sensor, 12 µm, System-NETD unter 20 mK
  • F35 / 1.0 Objektiv, 2- bis 16-fach, Erkennung 1750 m
  • 21,9 m Sichtfeld auf 100 Meter
  • 820 g mit Akku, 330 mm Baulänge
  • Direktmontage über Weaver, USQD oder LQD

2 vorrätig

Beschreibung

Derselbe Körper, ein anderer Sensor

Talion XG35 und Talion XQ35 Pro teilen sich Gehäuse, Objektiv, Akku, Augenabstand, Speicher und Montagesystem. Sie wiegen beide 820 Gramm und messen beide 330 × 57 × 67 Millimeter. Der Unterschied steckt allein im Sensor, und er zieht eine ganze Kette von Werten hinter sich her.

XQ35 Pro XG35
Sensor 384 × 288 640 × 480
Pixelabstand 17 µm 12 µm
NETD System unter 15 mK unter 20 mK
Vergrößerung 2,5- bis 10-fach 2- bis 16-fach
Sichtfeld auf 100 m 18,7 m 21,9 m
Erkennungsreichweite 1350 m 1750 m
Laufzeit 9 h 7 h
Klickwert bei Grundvergrößerung 18 mm 21 mm
Verstellbereich 3600 mm 4200 mm

Der größere Sensor kostet Sie zweimal

Diese Zeile nennt keine deutsche Wettbewerbsseite, und sie ist bei der Kaufentscheidung wichtiger als die Auflösungszahl.

Zum Ersten kostet er Empfindlichkeit. Der Sensor-NETD liegt bei unter 40 mK gegenüber unter 25 beim XQ35 Pro, der System-NETD bei unter 20 gegenüber unter 15. Ursache ist der kleinere Pixelabstand: 12 Mikrometer große Bildpunkte haben weniger Fläche als 17er, sammeln weniger Wärmestrahlung und brauchen mehr elektronische Verstärkung, die das Rauschen anhebt. Die vollständige Erklärung steht im Beitrag zum NETD-Wert.

Zum Zweiten kostet er Laufzeit. Sieben Stunden statt neun, bei identischem APS 5T Akku mit 4900 mAh. Viermal so viele Bildpunkte müssen ausgelesen und verrechnet werden, und diese Rechenarbeit zieht Strom. Zwei Stunden Unterschied sind im Winter eine ganze Nacht gegenüber einer halben.

Was Sie dafür bekommen, ist echt: 21,9 Meter Sichtfeld, mehr als jedes andere Gerät der Reihe, 1750 statt 1350 Meter Reichweite und eine Spitzenvergrößerung von 16- statt zehnfach. Für weite Feldflächen und für das Ansprechen auf Distanz ist das der bessere Kauf.

Die Entscheidung geht also nicht nach dem Preisschild, sondern nach dem Revier. Wald, Kirrung und nasse Nächte sprechen für das XQ35 Pro. Feld, Schneisen und lange Distanzen sprechen für dieses Gerät.

Kompakter als jedes Thermion

Mit 330 Millimetern Baulänge und 820 Gramm ist die Talion deutlich kleiner als die Thermion 2 Reihe, die bei 412 Millimetern und 900 Gramm beginnt. Zwei Gründe dafür:

Das Gehäuse hat keinen runden Korpus. Wo ein Thermion 2 XG50 ein 30-Millimeter-Rohr für Ringe mitbringt, hat die Talion eine flache Prismenbasis, auf die eine Weaver-, USQD- oder LQD-Aufnahme geschraubt wird. Das spart Material und Bauhöhe.

Und das kurze F35 Objektiv baut naturgemäß kürzer als ein 50er. Beides zusammen ergibt ein Gerät, das an einer leichten Büchse nicht kopflastig wirkt.

Rechnen Sie beim Gewicht die Aufnahme hinzu: Die 820 Gramm gelten mit Akku, aber ohne Montage. Ein Trail 3 LRF XR50 liegt bei 870 Gramm, ein Krypton 2 FXQ35 als Vorsatzgerät bei 440.

Hardware-Stand prüfen, eigene Versionsnummer

Auch das XG35 hat Pulsar während der Laufzeit überarbeitet, mit einer eigenen Versionsnummer, die nicht mit der des XQ35 Pro übereinstimmt. Geräte ab PTV052.013, nach Pulsars Angabe die Produktion ab September 2024, tragen ein Display mit 1440 × 1080 statt 1024 × 768 Bildpunkten und einen feineren Klickwert von 15,2 statt 21 Millimetern auf 100 Meter bei Grundvergrößerung.

Wenn Sie beide Talion Modelle im Shop führen, gehören die beiden Versionsnummern getrennt gepflegt. Eine gemeinsame Angabe wäre falsch.

Bedienung und Montage

Sie speichern fünf Einschießprofile mit je bis zu zehn Entfernungen. Der Verstellbereich beträgt 4200 Millimeter in beide Richtungen und ist damit der größte der Reihe.

Der Augenabstand liegt bei 50 Millimetern, der Dioptrienausgleich von minus drei bis plus vier, die Rückstoßfestigkeit bei 6000 Joule für gezogene Läufe. Die Schutzart ist IPX7, also dicht gegen kurzes Untertauchen ohne Staubschutzangabe. Das Trail 3 LRF XQ50 erreicht als einziges unserer Zielfernrohre IP67.

Beide Modelle stehen unter Pulsar Talion, das gesamte Segment unter Wärmebild-Zielfernrohre. Wer die Tagoptik behalten möchte, sieht sich unter Wärmebild-Vorsatzgeräte um. Den Ablauf danach beschreibt die Anleitung zum Einschießen von Vorsatzgeräten. Das komplette Programm führt der Pulsar Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 640 × 480
Pixelabstand 12 µm
NETD Sensor unter 40 mK, System unter 20 mK
Bildrate 50 Hz
Objektiv F35 / 1.0
Vergrößerung 2- bis 16-fach
Sichtfeld 12,5° / 21,9 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1750 m
Display AMOLED 1024 × 768, ab Hardware-Stand PTV052.013: 1440 × 1080
Augenabstand 50 mm
Dioptrienausgleich −3 bis +4 dpt
Entfernungsmesser Keiner
Akku APS 5T Li-Ion, 4900 mAh, wechselbar
Laufzeit 7 h bei 22 °C
Externe Stromversorgung USB-C PD, 5 V und 9 V
Klickwert 21 mm auf 100 m bei 2-fach, ab PTV052.013: 15,2 mm. Verstellbereich 4200 mm
Einschießprofile 5, je bis zu 10 Entfernungen
Rückstoßfestigkeit 6000 J, Kaliber 12 bei glatten Läufen
Schutzart IPX7
Interner Speicher 16 GB
Betriebstemperatur −25 bis +50 °C
Gewicht 0,82 kg mit Akku, ohne Aufnahme
Maße 330 × 57 × 67 mm mit Augenmuschel
Montage Kein Rohr. Prismenbasis für Weaver, USQD oder LQD, M6 mit 4 Nm

Häufige Fragen

Gilt das deutsche Verbot auch für Zielfernrohre ohne Entfernungsmesser?

Nach der Darstellung der rankenden deutschen Fachhändler ja, denn maßgeblich ist nicht der Entfernungsmesser, sondern das eigene Absehen in Verbindung mit der Montagevorrichtung für die Waffe. Genau darauf stellt Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 WaffG ab. Die Ausnahme für Jagdscheininhaber in § 40 Abs. 3 WaffG erfasst nach diesen Quellen ausschließlich Vorsatz- und Aufsatzgeräte, die kein eigenes Absehen mitbringen. Beliefern können wir daher nur Kunden mit behördlicher Ausnahmegenehmigung sowie Adressen im Ausland, wo solche Geräte zulässig sind. Kein anwaltlicher Rat.

Talion XG35 oder XQ35 Pro, welches ist besser?

Das hängt vom Revier ab, nicht vom Preis. Das XG35 sieht weiter, vergrößert stärker und zeigt mehr Sichtfeld. Das XQ35 Pro erkennt schwächere Wärmesignaturen und hält zwei Stunden länger durch. Für Feld und Distanz das XG35, für Wald und nasse Nächte das XQ35 Pro.

Warum hält das XG35 kürzer durch als das XQ35 Pro?

Weil sein 640×480 Sensor viermal so viele Bildpunkte auslesen und verrechnen muss wie ein 384×288 Sensor. Beide Geräte nutzen denselben APS 5T Akku mit 4900 mAh, daraus werden sieben statt neun Stunden bei 22 Grad.

Wie wird das Talion XG35 an der Waffe befestigt?

Über eine Prismenbasis am Gehäuseboden, auf die eine Weaver-, USQD- oder LQD-Aufnahme mit M6 Schrauben und 4 Newtonmeter geschraubt wird. Ringe brauchen Sie nicht, das Gerät hat keinen runden Korpus und keinen Rohrdurchmesser.

Hat das Talion XG35 einen Entfernungsmesser?

Nein, kein Talion Modell hat einen. Wer im Zielfernrohr messen will, braucht ein Gerät der Trail 3 LRF oder Thermion 2 LRF Baureihe.


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