Pulsar Oryx LRF XG35 Wärmebild-Monokular

2.199,00 €

Das Pulsar Oryx LRF XG35 hat den weitesten Laserentfernungsmesser im gesamten Pulsar Programm: 1500 Meter, mehr als jedes Telos und jedes Merger. Dabei wiegt es nur 500 Gramm. Es ist außerdem das einzige Monokular der Marke mit Schutzart IP67 und erreicht durch sein Doppelakkusystem 12 Stunden Laufzeit.

  • 640×480 Sensor, 12 µm Pixelabstand, System-NETD unter 20 mK
  • Laserentfernungsmesser bis 1500 m, der weiteste im Programm
  • 12 Stunden Laufzeit aus fest verbautem plus wechselbarem Akku
  • IP67, 500 g, 179 × 52 × 77 mm, 64 GB Speicher

3 vorrätig

Beschreibung

Der weiteste Laser im Programm, im kleinsten Gehäuse

Das ist die eigentliche Nachricht zu diesem Gerät, und sie steht im Datenblatt an unauffälliger Stelle.

Der Laserentfernungsmesser des Oryx misst bis 1500 Meter mit einem Meter Genauigkeit. Zum Vergleich: Die Telos Modelle messen je nach Ausführung bis 1000 oder 1200 Meter, das Merger LRF XT50 erreicht ebenfalls 1500 Meter, wiegt dabei aber fast das Doppelte.

Das Oryx wiegt 500 Gramm. Ein Telos LRF XP50 kommt auf 720 Gramm, ein Merger auf 950. Wer den Messwert braucht und trotzdem viel geht, findet hier die bislang beste Kombination aus beidem.

Warum das zählt: Im Wärmebild fehlen Farbe, Perspektive und gewohnte Größenvergleiche. Entfernungen zu schätzen, misslingt dort regelmäßig, und zwar in beide Richtungen. Auf 300 Metern über einer Fläche entscheidet ein gemessener Wert darüber, ob ein Schuss überhaupt vertretbar ist.

Sensor, Optik und Sichtfeld

Der 640×480 Sensor arbeitet mit 12 µm Pixelabstand bei 50 Hz. Pulsar nennt zwei NETD-Werte: unter 40 mK für den Sensor und unter 20 mK für das System. Der Systemwert beschreibt das fertige Gerät einschließlich Bildverarbeitung und ist der praxisrelevante. Was die Zahl bedeutet, erklären wir im Beitrag zum NETD-Wert.

Das F35/1.0-Objektiv liefert ein Sichtfeld von 12,5 mal 9,4 Grad, also 21,9 Meter auf 100 Meter. Für eine 35-mm-Brennweite ist das solide, und in Verbindung mit dem 640er Sensor ergibt sich eine Erkennungsreichweite von 1800 Metern. Für das sichere Bestimmen von Wildart und Stück bleibt davon in der Praxis ein Viertel bis ein Drittel.

Damit liegt es zwischen den kompakten Geräten der Axion Reihe und den größeren Telos Modellen. Die Grundvergrößerung beträgt 2,5-fach, digital bis 20-fach. Dargestellt wird auf einem AMOLED-Display mit 1024 × 768 Pixeln, derselben Auflösung wie im Telos LRF XP50.

Zwei Akkus, zwölf Stunden

Das Oryx kombiniert einen fest verbauten Akku mit 3200 mAh und einen wechselbaren APS 5 mit 4900 mAh. Zusammen ergeben sie 12 Stunden Laufzeit, den höchsten Wert unter den Pulsar-Handgeräten.

Der praktische Vorteil liegt nicht nur in der Dauer. Weil ein Akku fest verbaut ist, läuft das Gerät beim Wechsel der Wechselzelle weiter. Sie verlieren weder Bild noch Einstellungen, und im Dunkeln müssen Sie nichts suchen. Bei Frost sinkt die Kapazität wie bei jeder Lithium-Zelle, was bei zwölf Stunden Ausgangswert leichter zu verkraften ist als bei acht.

IP67 statt IPX7: der Unterschied, den sonst niemand nennt

Das Oryx ist das einzige Pulsar Monokular mit Schutzart IP67. Telos und Axion erreichen IPX7.

Der Unterschied liegt in der ersten Ziffer. IPX7 bedeutet, dass das Gerät kurzzeitiges Untertauchen übersteht, sagt über Staubschutz aber nichts aus, weil dieser gar nicht geprüft wurde. IP67 bescheinigt zusätzlich vollständigen Staubschutz.

Im Revier spielt das selten die Hauptrolle, aber es gibt Situationen, in denen es zählt: trockene Feldwege im Hochsommer, staubige Erntenächte auf dem Schlepper, sandige Böden. Wer dort viel unterwegs ist, bekommt hier eine Reserve, die im Datenblatt eines Telos fehlt. Auch beim Transport im offenen Fahrzeug oder in der Jagdtasche zwischen Ausrüstung macht sich der geschlossene Aufbau bemerkbar, weil kein Staub an Fokusring und Tastatur gelangt.

Einordnung im Programm

Das Oryx besetzt eine Lücke zwischen den Baureihen. Es ist kleiner und leichter als ein Telos, bietet aber mehr Laserreichweite als jedes Telos. Es ist deutlich schwerer als ein Gerät der Axion Compact Reihe, die dafür überhaupt keinen Laser hat.

Ein Punkt gehört dazu: Die Oryx Reihe besteht aus genau einem Modell. Es gibt keine Auswahl bei Brennweite oder Sensor, und anders als bei Telos gibt es keinen von Pulsar beworbenen Aufrüstweg.

Wer beidäugig über Stunden beobachten will, fährt mit einem Wärmebildfernglas bequemer. Wer zusätzlich schießen will, braucht ein Wärmebild-Vorsatzgerät an der Waffe, denn ein Handgerät ersetzt das nicht.

Alle Handgeräte finden Sie unter Wärmebild-Monokulare, das komplette Programm im Pulsar Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 640 × 480
Pixelabstand 12 µm
NETD Sensor unter 40 mK, System unter 20 mK
Bildrate 50 Hz
Objektiv F35 / 1.0
Grundvergrößerung 2,5-fach
Digitalzoom bis 20-fach
Sichtfeld 12,5° × 9,4° / 21,9 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1800 m
Display AMOLED, 1024 × 768
Entfernungsmesser bis 1500 m, ±1 m, 905 nm
Akku 3200 mAh fest verbaut plus APS 5 mit 4900 mAh wechselbar
Laufzeit 12 h
Schutzart IP67
Interner Speicher 64 GB
Gewicht 0,5 kg
Maße 179 × 52 × 77 mm

Häufige Fragen

Welches Pulsar Handgerät hat den weitesten Laserentfernungsmesser?

Das Oryx LRF XG35 mit 1500 Metern. Die Telos Modelle messen je nach Ausführung bis 1000 oder 1200 Meter, die Axion Compact Reihe hat gar keinen Laser. Nur das deutlich schwerere Merger LRF XT50 erreicht ebenfalls 1500 Meter.

Gibt es einen Pulsar Oryx XG50?

Nein. Pulsar führt genau ein Oryx Modell, das Oryx LRF XG35, mit 35-mm-Objektiv. Eine Variante mit 50-mm-Optik existiert nicht. Wer mehr Reichweite und ein 50-mm-Objektiv sucht, findet das in der Telos Reihe.

Was bringt IP67 gegenüber IPX7?

IP67 bescheinigt zusätzlich vollständigen Staubschutz. Bei IPX7 wurde der Staubschutz nicht geprüft, das X steht für einen fehlenden Prüfwert. Beide überstehen kurzzeitiges Untertauchen. Das Oryx ist das einzige Pulsar Monokular mit IP67.

Wie kommt das Oryx auf 12 Stunden Laufzeit?

Durch zwei Akkus. Ein fest verbauter Akku mit 3200 mAh arbeitet zusammen mit einem wechselbaren APS 5 mit 4900 mAh. Weil der interne Akku beim Zellenwechsel weiterläuft, geht das Gerät dabei nicht aus und behält seine Einstellungen.

Wie weit kann ich mit dem Oryx Wild sicher ansprechen?

Mit 400 bis 500 Metern sollten Sie planen, je nach Witterung und Hintergrund. Der Datenblattwert von 1800 Metern markiert nur den Punkt, ab dem eine Wärmequelle überhaupt auffällt. Der Laser misst mit 1500 Metern deutlich weiter, als Sie ansprechen können, was beim Einschätzen von Geländepunkten dennoch hilft.

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