ThermTec Ares 660 2.0 Wärmebild-Zielfernrohr
3.249,00 €
Das ThermTec Ares 660 2.0 zeigt im Weitwinkel 38,4 Meter Bildbreite auf 100 Meter, mehr als jedes andere Zielfernrohr in unserem Programm. Zwei Objektive mit 20 und 60 Millimetern wechseln per Knopfdruck, der 640×512 Sensor sitzt in einem klassischen 30-mm-Tubus mit mitgelieferten Ringen.
- 38,4 m Bildbreite auf 100 Meter im Weitwinkel
- 640 × 512, Objektive 20 und 60 mm, 1,1-fach und 3,2-fach
- 30-mm-Tubus, Montageringe im Lieferumfang
- 850 G Rückstoßfestigkeit, IP67, 64 GB Speicher
- Versand innerhalb der EU in 48 bis 72 Stunden
38,4 Meter: das weiteste Bild im Programm
Hinter dieser Zahl steht eine einfache Rechnung. Der Sensor misst 640 Bildpunkte zu je 12 Mikrometern, also 7,68 Millimeter Breite. Hinter einem 20 mm Objektiv öffnet das einen Bildwinkel von 21,7 Grad, und daraus folgen auf 100 Meter 38,4 Meter Breite bei 30,7 Metern Höhe.
Zum Einordnen innerhalb unseres Sortiments: Das Ares 360 2.0 mit kleinerem Sensor und denselben Objektiven kommt auf 23,0 Meter, das Ares 650 2.0 mit festem 50 mm Objektiv auf 15,4 Meter und das Ares 335 2.0 auf 13,2 Meter.
Praktisch heißt das: Eine Wiese von vierzig Metern Breite liegt in einem Blick vor Ihnen. Sie verlieren kein Stück, das zwischen zwei Schwenks die Position wechselt, und Sie behalten die Orientierung, weil Waldkante, Kanzel und Kirrung gleichzeitig im Bild bleiben. Für Drückjagden und für bewegtes Wild ist das der entscheidende Unterschied zu einem Gerät mit festem langem Objektiv.
Erkauft wird es mit 1,1-facher Grundvergrößerung, also praktisch der Winkelgröße des bloßen Auges. Für den Schuss ist das zu wenig, und genau dafür sitzt das 60 mm Objektiv im selben Gehäuse: Per Knopfdruck wird das Bild auf 12,8 Meter eng, die Vergrößerung steigt auf 3,2-fach, und der Winkel je Bildpunkt sinkt von 0,6 auf 0,2 Milliradiant. Das ist ein echter optischer Wechsel, kein Digitalzoom.
Entfernung ohne Laser: Was die KI-Schätzung leistet
Diese Ausführung trägt keinen Laser. Sie ermittelt die Entfernung über eine KI-gestützte Schätzung, die ein erkanntes Objekt klassifiziert, etwa als Mensch oder Tier, und aus dessen Bildgröße auf die Distanz schließt.
Eine Händlerangabe zu dieser Funktion nennt eine Genauigkeit von etwa ±25 Metern bei erkanntem Wild. Das ist eine der wenigen belastbaren Zahlen zu dieser Technik, und sie verdient eine ehrliche Einordnung.
Auf 100 Metern sind ±25 Meter ein Viertel der Entfernung, für den Haltepunkt aber folgenlos: Ein auf 100 Meter eingeschossenes Jagdgeschoss trifft zwischen 75 und 125 Metern überall im Wildkörper. Auf 400 Metern, der Grenze der langen Optik, bedeuten dieselben ±25 Meter je nach Kaliber einen Treffpunktunterschied von mehreren Zentimetern bis zu einer Handbreit.
Daraus folgt eine klare Empfehlung. Wer dieses Gerät für das nutzt, wofür das weite Bild gebaut ist, also bewegtes Wild und kurze Distanzen, braucht keinen Laser. Wer regelmäßig das Tele ausreizt, sollte zum Ares 660L 2.0 greifen, dessen Laser mit 1000 Metern Reichweite und ±1 Meter Genauigkeit ausgewiesen ist und die ballistische Berechnung freischaltet.
Montage, Gehäuse und Ausstattung
Das Gerät sitzt in einem 30-mm-Tubus, Ringe liegen bei. Wer eine vorhandene Montage mit 30-mm-Ringen führt, nutzt sie weiter und kann mit Schnellspannhebeln zwischen Tagglas und Wärmebild wechseln. Mit 436 Millimetern Länge und 1072 Gramm ist es allerdings das größte Gerät der Reihe, und auf kurzen Systemen mit Schalldämpfer sollten Sie die Montagelänge vorher prüfen.
Dazu 850 G Rückstoßfestigkeit, ein 0,39-Zoll-AMOLED mit 1024×768 Punkten, Dioptrienausgleich ±5, sieben Absehen, fünf Waffenprofile, sechs Farbpaletten, Bild-im-Bild, shutterlose Bildkorrektur, 64 Gigabyte, WLAN zur SmartThermal-App, IP67, minus 20 bis plus 50 Grad und 24 Monate Garantie. Die Stromversorgung kombiniert eine fest verbaute Zelle mit einer wechselbaren 18650 oder 18500 und lädt über USB-C.
Kürzer baut die Vidar 2.0 Serie mit derselben Optik, dafür auf einer 22-mm-Schiene statt im Tubus. Feinere Displays tragen Ibex Serie und Oryx Serie.
Kunden in Deutschland und der Schweiz bedienen wir mit Vorsatzgeräten der Hunt Pro Serie. Dieselbe Bildbreite von 38,4 Metern erreicht als erlaubnisfreies Handgerät auch das Cyclops 640D. Das übrige Programm steht im ThermTec Bereich.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Bauart | Vollintegriertes Zielfernrohr mit eigenem Absehen, Lieferung nur Österreich |
| Montage | 30-mm-Tubus, passende Ringe liegen bei |
| Sensor | 640 × 512, 12 µm |
| NETD | höchstens 20 mK, Herstellerangabe, abweichend von Ihrem Katalog |
| Bildrate | 50 Hz |
| Objektive | 20 mm und 60 mm, optisch umschaltbar |
| Grundvergrößerung | 1,1-fach und 3,2-fach |
| Digitalzoom | 1- bis 4-fach je Stufe |
| Sichtfeld 20 mm | 21,7° × 17,4°, 38,4 × 30,7 m auf 100 m |
| Sichtfeld 60 mm | 7,3° × 5,9°, 12,8 × 10,2 m auf 100 m |
| Winkel je Bildpunkt | 0,6 mrad bzw. 0,2 mrad |
| Entdeckung | bis 1000 m bzw. bis 3000 m, Rechenwerte |
| Entfernungsermittlung | KI-Schätzung mit Objekterkennung, etwa ±25 m bei erkanntem Wild |
| Ballistikrechner | nicht verfügbar, setzt eine Lasermessung voraus |
| Display | AMOLED, 0,39 Zoll, 1024×768 |
| Dioptrienausgleich | ±5 |
| Absehen | 7 |
| Waffenprofile | 5 |
| Bildkorrektur | shutterlos |
| Rückstoßfestigkeit | bis 850 G |
| Akku | fest verbaute Zelle plus wechselbare 18650 oder 18500, USB-C |
| Laufzeit | bis 18 h, widersprüchliche Quellen, siehe Datei 66 |
| Interner Speicher | 64 GB |
| Schutzart | IP67 |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Gewicht | 1072 g |
| Maße | 436 × 90 × 93 mm |
| Garantie | 24 Monate |
Häufige Fragen
Welches Zielfernrohr Ihres Programms zeigt das weiteste Bild?
In unserem Programm das Ares 660 2.0 und das baugleich bestückte Vidar 660 2.0, beide mit 21,7 mal 17,4 Grad über das 20 mm Objektiv, also 38,4 mal 30,7 Metern auf 100 Meter. Die Zahl folgt aus der Sensorbreite von 7,68 Millimetern hinter 20 Millimetern Brennweite. Zum Vergleich innerhalb der Ares Reihe: das 360 2.0 mit kleinerem Sensor 23,0 Meter, das 650 2.0 mit festem 50 mm Objektiv 15,4 Meter, das 335 2.0 13,2 Meter. Erkauft wird das weite Bild mit nur 1,1-facher Vergrößerung, weshalb ein zweites Objektiv mit 60 Millimetern mitgeliefert wird.
Wie genau schätzt das Ares 660 2.0 die Entfernung ohne Laser?
Eine Händlerangabe nennt etwa ±25 Meter bei erkanntem Wild. Was das bedeutet, hängt stark von der Entfernung ab: Auf 100 Metern ist der Fehler für den Haltepunkt folgenlos, weil ein auf 100 Meter eingeschossenes Jagdgeschoss zwischen 75 und 125 Metern überall im Wildkörper trifft. Auf 400 Metern, der Grenze der langen Optik, bedeuten dieselben ±25 Meter je nach Kaliber mehrere Zentimeter bis eine Handbreit Treffpunktunterschied. Wer das Tele regelmäßig ausreizt, sollte deshalb die Ausführung mit Laser wählen; wer das weite Bild für bewegtes Wild auf kurze Distanz nutzt, braucht sie nicht.
Wozu dient ein so weites Bild an einem Zielfernrohr?
Für bewegtes Wild und für Flächen, die Sie überblicken statt absuchen wollen. Mit einem festen 50 mm Objektiv sehen Sie auf 100 Meter einen Streifen von 15,4 Metern und tasten eine Wiese in mehreren Schwenks ab; dabei kann ein Stück zwischen zwei Schwenks die Position wechseln. Mit 38,4 Metern liegt dieselbe Wiese in einem Blick vor Ihnen, und Waldkante, Kanzel und Kirrung bleiben gleichzeitig sichtbar, was die Orientierung im Dunkeln erheblich erleichtert. Auf Drückjagden ist das der praktische Hauptgrund für ein Gerät mit zwei Objektiven.
Passt das Ares 660 2.0 auf meine vorhandene Montage?
Wenn Sie eine Montage mit 30-mm-Ringen führen, ja, denn das Gerät hat einen klassischen 30-mm-Tubus; passende Ringe liegen ohnehin bei. Prüfen Sie allerdings die Länge: Mit 436 Millimetern ist dieses Modell das größte der Reihe, und auf kurzen Repetierbüchsen, besonders mit Schalldämpfer, kann der Platz zwischen den Ringbasen knapp werden. Wenn die Montagelänge nicht reicht, ist die Vidar Reihe mit 233 Millimetern die Alternative, die allerdings eine Aufnahme für eine 22-mm-Schiene verlangt statt Ringe.
Hängt der Einsatz in Österreich vom Bundesland ab?
Das hängt vom Bundesland ab, denn das Waffenrecht steht dem Erwerb zwar nicht entgegen, die Verwendung regelt aber das Jagdrecht der Länder. Oberösterreich, die Steiermark und Salzburg öffnen ihre Ausnahmen im Kern für Schwarzwild, Niederösterreich verlangt nach § 33a der Jagdverordnung zusätzlich eine dreijährige Jagdkarte oder einen Kurs sowie die schriftliche Zustimmung des Jagdausübungsberechtigten, und Tirol wie Vorarlberg lassen im Wesentlichen nur die Nachsuche zu. Erkundigen Sie sich vor dem Kauf bei Ihrer Landesjägerschaft, was in Ihrem Revier gilt. Dies ist keine Rechtsberatung.
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MAECENAS IACULIS
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