HIKMICRO LYNX LH25 3.0 Wärmebild-Monokular
1.050,00 €
Die HIKMICRO LYNX LH25 3.0 sitzt genau in der Mitte der Serie und ist damit das ausgewogenste Modell. Das 25 mm Objektiv liefert 2,5-fache Grundvergrößerung bei einem noch brauchbaren Sichtfeld von 18,4 Metern auf 100 Meter. Der 384×288-Sensor mit NETD unter 15 mK erkennt Wild bis 1200 Meter. Wer nur ein Gerät für Wald und Feld will, landet meist hier.
- 384×288 VOx Sensor, 12 μm Pixelabstand, NETD unter 15 mK
- 25 mm F1.0 Objektiv mit Fokusring, Erkennung bis 1200 m
- 0,49 Zoll AMOLED Display mit 1920×1080 Pixel Auflösung
- 328,5 g inklusive Akku, wechselbare 18650 Zelle, IP67
Wärmebild-Monokular für Ansitz, Feldrand und gemischte Reviere
Die LH25 3.0 ist das Modell für Reviere, die sich nicht auf eine Jagdart festlegen lassen. Sie sitzen an der Kanzel am Feldrand, gehen am nächsten Abend im Wald auf Pirsch und werden im Winter zur Nachsuche gerufen. Für all das braucht es ein Gerät, das weder zu eng noch zu grob ist, und genau das leistet die 25 mm Brennweite.
Mit 18,4 Metern Sichtfeld auf 100 Meter überblicken Sie eine normale Wiese in zwei bis drei Schwenks. Gleichzeitig liefert die 2,5-fache Grundvergrößerung genug Detail, um auf 200 bis 300 Meter noch sicher anzusprechen. Die HIKMICRO LH25 erkennt Wärmequellen bis 1200 Meter, wobei Erkennung und Ansprache zwei verschiedene Dinge sind: Auf 1200 Meter sehen Sie, dass dort etwas steht, nicht was es ist.
Der Unterschied zur LH19 liegt in dieser Balance. Die LH19 hält Wild für schneller, die LH25 zeigt es Ihnen genauer. Wenn Ihr Revier überwiegend offen ist oder Sie regelmäßig über Schneisen und Wiesen ansprechen, ist die LH25 die bessere Wahl. In dichtem Wald mit kurzen Schussfeldern spielt die LH19 ihren Vorteil aus.
Was 25 mm Brennweite in der Praxis bedeuten
Der Fokusring am Objektiv stellt die Entfernung manuell ein. Das ist bei 25 mm wichtiger als bei kürzeren Brennweiten, weil die Schärfentiefe mit steigender Brennweite abnimmt. Ein Stück auf 80 Metern und eines auf 300 Metern sind nicht gleichzeitig optimal scharf. Stellen Sie den Ring vor dem Ansitz auf Ihre Haupt-Schussentfernung ein, dann korrigieren Sie nur noch selten.
Der Sensor arbeitet mit 384×288 Pixeln bei 12 μm Pixelabstand. Der NETD Wert unter 15 mK ist der Kennwert, auf den es bei mitteleuropäischen Bedingungen ankommt. Er sagt, wie kleine Temperaturunterschiede das Gerät noch trennt. Bei feuchter Luft, nach warmen Tagen oder bei Nieselregen sinkt der Kontrast zwischen Wild und Umgebung deutlich. Ein niedriger NETD Wert hält das Stück in solchen Situationen sichtbar, während schwächere Sensoren nur noch eine diffuse Fläche zeigen.
Das 0,49 Zoll AMOLED Display zeigt 1920×1080 Pixel. Diese Auflösung ist nötig, damit die Sensordaten nicht am Display verloren gehen. AMOLED bringt tiefe Schwarzwerte, wodurch das Bild nachts kontrastreicher wirkt und Sie weniger geblendet werden. Nach dem Absetzen des Geräts finden Sie sich schneller wieder im Dunkeln zurecht.
Image Pro 3.0 und Zoom Pro glätten Rauschen und schärfen Kanten nach, besonders in den digitalen Zoomstufen bis 20-fach. Das shutterlose HSIS System arbeitet ohne mechanischen Verschluss. Es gibt kein Klickgeräusch beim Kalibrieren und kein Einfrieren des Bildes, was beim Ansitz auf kurze Distanz und bei der Nachsuche zählt.
Bedienung, Stromversorgung und Pflege im Revier
Die Bedienung läuft über wenige Tasten auf der Oberseite, die sich mit Handschuhen sicher treffen lassen. Farbpaletten wechseln Sie im Betrieb, ohne durch Menüs zu navigieren. White Hot eignet sich für die meisten Situationen, Black Hot wird von vielen Jägern bei der Ansprache bevorzugt, weil Konturen natürlicher wirken.
Der Akku ist eine wechselbare 18650 Zelle und hält rund 5 Stunden bei 25 °C sowie etwa 4,5 Stunden bei –20 °C. Der Wechsel funktioniert im Dunkeln, weil die Zelle nur in einer Orientierung passt. Für Winteransitze gilt dasselbe wie für alle Lithium-Zellen: Kalt gelagert geben sie weniger Kapazität ab, daher sollte die Ersatzzelle körpernah getragen werden.
Das Gehäuse ist nach IP67 geschützt. Dauerregen, Schnee und Staub sind unkritisch, kurzes Untertauchen übersteht das Gerät ebenfalls. Der Betriebsbereich von –30 °C bis 45 °C deckt alle Bedingungen in DACH ab. Mit 328,5 Gramm und Abmessungen von 158,4 × 53,6 × 49,5 Millimetern passt die LH25 in jede Jackentasche.
Zur Pflege: Blasen Sie losen Staub von der Frontlinse, bevor Sie wischen, und nutzen Sie ein Mikrofasertuch. Germanium-Linsen tragen eine Vergütung, die durch trockenes Reiben mit Schmutzpartikeln beschädigt werden kann. Lagern Sie das Gerät bei längerer Nichtnutzung mit halb geladenem Akku.
Technische Daten
| Merkmal | Technischer Wert |
|---|---|
| Sensortyp | VOx ungekühlt |
| Sensorauflösung | 384 × 288 Pixel |
| Pixelabstand | 12 µm |
| NETD | unter 15 mK (25 °C) |
| Objektiv | 25 mm, F1.0 |
| Fokus | Fokusring, manuell |
| Sichtfeld | 10,5° × 6,4° (18,4 m × 11,2 m auf 100 m) |
| Vergrößerung | 2,5-fach bis 20-fach (8-fach digital) |
| Erkennungsreichweite | bis 1200 m |
| Bildwiederholrate | 50 Hz |
| Display | 0,49 Zoll AMOLED, 1920 × 1080 Pixel |
| Dioptrienausgleich | -5 dpt bis +3 dpt |
| Bildverarbeitung | Image Pro 3.0, Zoom Pro, HSIS shutterlos |
| Speicher | 64 GB EMMC intern |
| Konnektivität | WLAN, HIKMICRO Sight App |
| Akku | 1 × 18650 Li-Ion, wechselbar |
| Laufzeit | ca. 5 h bei 25 °C, ca. 4,5 h bei –20 °C |
| Schutzart | IP67 |
| Betriebstemperatur | –30 °C bis 45 °C |
| Abmessungen | 158,4 × 53,6 × 49,5 mm |
| Gewicht | 328,5 g inkl. Akku |
Häufige Fragen
Wie weit reicht die HIKMICRO LYNX LH25 3.0?
Die LYNX LH25 3.0 erkennt ein rehgroßes Ziel auf bis zu 1200 Meter. Diese Angabe beschreibt die reine Erkennung einer Wärmequelle. Für eine sichere Ansprache von Wildart und Stück rechnen Sie mit 200 bis 300 Metern, abhängig von Witterung, Luftfeuchtigkeit und Größe des Stücks. Nebel und starker Regen verkürzen beide Werte deutlich.
Was ist der Unterschied zwischen HIKMICRO LH25 und LH35 3.0?
Die LH25 3.0 hat ein 25 mm Objektiv mit 18,4 Metern Sichtfeld auf 100 Meter und 1200 Meter Reichweite. Die LH35 3.0 hat ein 35 mm Objektiv, ein engeres Sichtfeld von 13,1 Metern und reicht bis 1800 Meter. Sensor, NETD Wert und Display sind bei beiden identisch. Die LH25 ist der Allrounder, die LH35 das Gerät für offenes Feld und weite Distanzen.
Braucht die LYNX LH25 3.0 eine Eingewöhnung beim Fokussieren?
Etwas Übung hilft. Die LH25 3.0 hat einen manuellen Fokusring, und mit 25 mm Brennweite ist die Schärfentiefe geringer als bei kürzeren Objektiven. In der Praxis stellen Sie den Ring einmal auf Ihre typische Beobachtungsentfernung ein und korrigieren nur bei deutlich abweichenden Distanzen. Nach wenigen Ansitzen läuft das automatisch.
Welche Farbpalette eignet sich am besten für die Ansprache?
Black Hot wird von vielen Jägern für die Ansprache bevorzugt, weil Konturen und Körperformen natürlicher wirken als bei White Hot. White Hot eignet sich besser zum schnellen Auffinden von Wärmequellen auf einer Fläche. Die LYNX LH25 3.0 bietet zusätzlich Red Hot, Fusion sowie Rot- und Grün-Monochrom. Der Wechsel erfolgt im Betrieb per Taste, ohne Menü.
Ist die LYNX LH25 3.0 wasserdicht?
Die LYNX LH25 3.0 ist nach IP67 geschützt, also staubdicht und gegen zeitweiliges Untertauchen resistent. Dauerregen, Schnee und Nebel sind im Revierbetrieb unkritisch. Der Betriebstemperaturbereich reicht von -30 °C bis 45 °C. Trocknen Sie das Gehäuse nach nassen Einsätzen ab, bevor Sie das Akkufach öffnen, damit kein Wasser in den Kontaktbereich läuft.
Wo finde ich die deutsche Bedienungsanleitung für die LYNX 3.0?
Die deutsche Bedienungsanleitung für die LYNX 3.0 Serie steht als PDF im Download Center auf der HIKMICRO Herstellerseite bereit und deckt alle Modelle der Serie ab, darunter LH15, LH19, LH25 und LH35. Eine gedruckte Kurzanleitung liegt jedem Gerät bei. Bei Rückfragen zur Erstinbetriebnahme erreichen Sie uns über das Kontaktformular.
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