Pulsar Trail 3 LRF XQ50 Wärmebild-Zielfernrohr

Preisspanne: 2.299,00 € bis 2.799,00 €

Das Pulsar Trail 3 LRF XQ50 hält zwölf Stunden durch, erreicht als einziges unserer Zielfernrohre Schutzart IP67 und kommt mit unter 15 mK System-NETD auf den überragendsten Wärmebildwert im Programm. Der Laserentfernungsmesser misst bis 1200 Meter, weiter als jedes andere Modell. Der Preis dafür ist ein schmales Sichtfeld von 13,1 Metern.

  • 384×288 Sensor, 17 µm, System-NETD unter 15 mK
  • 12 Stunden Laufzeit, längste im Zielfernrohrprogramm
  • Schutzart IP67, staubdicht und gegen Untertauchen geschützt
  • Entfernungsmesser bis 1200 m, ±1 m, 905 nm
  • 10 Einschießprofile, Display mit 1920 × 1080
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Beschreibung

Drei Bestwerte, die zusammengehören

Dieses Gerät führt das Pulsar Zielfernrohrprogramm in drei Zeilen an, und die drei hängen miteinander zusammen.

Zwölf Stunden Laufzeit. Der LPS 7i Akku fasst 6400 mAh, deutlich mehr als die 4900 der Talion und der Thermion 2 Reihe, und der 384×288-Sensor gibt der Rechenkette wenig zu tun. Viel Energie bei geringer Last ergibt eine ganze Winternacht plus Reserve.

System-NETD unter 15 mK. Derselbe kleine Sensor trägt 17 Mikrometer große Bildpunkte, und hinter dem lichtstarken F50 Objektiv mit Blende 1.0 sammelt jeder davon reichlich Strahlung. Nur das Talion XQ35 Pro erreicht denselben Wert. Was diese Zahl beschreibt, steht im Beitrag zum NETD-Wert.

Schutzart IP67. Alle übrigen Zielfernrohre in unserem Programm tragen IPX7, also Dichtheit gegen zeitweiliges Untertauchen ohne ausgewiesenen Staubschutz. Die erste Ziffer der IP67 steht für vollständigen Schutz gegen Staub, und das ist keine Formalie: Auf Feldwegen im Sommer und auf einer Drückjagd bei trockenem Boden kommt mehr Staub an die Optik als Wasser.

Der Preis dafür steht im Sichtfeld.

Mit 13,1 Metern auf 100 Meter zeigt das XQ50 das schmalste Bild aller Zielfernrohre in diesem Katalog. Zum Vergleich: Das Talion XG35 kommt auf 21,9 Meter, das Thermion 2 XP50 PRO auf 21,8.

Grund ist die Grundvergrößerung von 3,5-fach in Verbindung mit dem 50-mm-Objektiv. Das Gerät ist zum gezielten Beobachten gebaut, nicht zum Absuchen.

Für Ansitze auf bekannten Wechseln ist das richtig, und der Entfernungsmesser passt zu diesem Einsatz. Für Drückjagden und für Reviere, in denen Wild aus mehreren Richtungen wechselt, ist das Sichtfeld zu schmal. Dort ist das Schwestermodell Trail 3 LRF XR50 mit 15,4 Metern ein wenig überlegen, ein Talion deutlich besser.

XQ50 oder XR50: die Wahl innerhalb der Serie

Beide Trail 3 teilen Gehäuse, Objektivmaß, Display, Akku, Entfernungsmesser, Schutzart, Speicher, Gewicht und Maße. Getrennt werden sie durch den Sensor.

Trail 3 LRF XQ50 Trail 3 LRF XR50
Sensor 384 × 288 640 × 480
Pixelabstand 17 µm 12 µm
NETD System unter 15 mK unter 18 mK
Vergrößerung 3,5- bis 14-fach 3- bis 24-fach
Sichtfeld auf 100 m 13,1 m 15,4 m
Erkennungsreichweite 1800 m 2300 m
Laufzeit 12 h 11 h
Klickwert bei Grundvergrößerung 9,1 mm 10,7 mm
Verstellbereich 1800 mm 2200 mm

Das XR50 ist in fast jeder Zeile das stärkere Gerät. Das XQ50 gewinnt bei Empfindlichkeit, bei Laufzeit und beim feinsten Klickwert des ganzen Programms.

Entscheidend ist wieder das Revier: Wer auf Distanz anspricht, nimmt das XR50. Wer bei Nässe und schwacher Signatur jagt und dabei lange draußen ist, nimmt dieses Gerät.

Der feinste Klickwert im Programm

9,1 Millimeter auf 100 Meter bei 3,5-facher Grundvergrößerung. Kein anderes Zielfernrohr in diesem Katalog verstellt so fein, und der Wert halbiert sich mit jeder Verdopplung der Vergrößerung.

Beim Einschießen heißt das: Sie treffen die Nullstellung genauer, brauchen aber mehr Klicks je Korrektur. Der Gesamtverstellbereich ist mit 1800 Millimetern entsprechend der kleinste im Programm. Wer eine stark geneigte Schiene fährt oder viel Vorhalt einstellen will, sollte das prüfen.

Sie speichern zehn Einschießprofile, doppelt so viele wie die Talion Reihe und die Thermion 2 Reihe ohne Entfernungsmesser.

Montage: Auch hier keine Ringe

Wie das Talion hat das Trail 3 keinen runden Korpus und keinen Rohrdurchmesser. Am Gehäuseboden sitzt eine Prismenbasis, auf die eine Aufnahme geschraubt wird, hier in den Ausführungen Weaver N, SQD oder LQD.

Das Gerät misst 271 × 86 × 71 Millimeter und wiegt 870 Gramm mit Akku, aber ohne Aufnahme. Es ist damit kürzer als jedes Thermion 2, baut aber breiter, weil Entfernungsmesser und Wärmebildkanal nebeneinander liegen. Prüfen Sie vor dem Kauf den Abstand zum Lauf und zum Schaftrücken.

Beide Modelle der Reihe stehen unter Trail 3 LRF, das gesamte Segment unter Wärmebild-Zielfernrohre. Wer die vorhandene Tagoptik behalten will, findet die Alternativen unter Wärmebild-Vorsatzgeräte und den Ablauf danach in der Anleitung zum Einschießen von Vorsatzgeräten. Das komplette Programm führt der Pulsar Markenbereich.

Technische Daten

Merkmal Wert
Sensor ungekühltes Mikrobolometer, 384 × 288
Pixelabstand 17 µm
NETD Sensor unter 25 mK, System unter 15 mK
Bildrate 50 Hz
Objektiv F50 / 1.0
Vergrößerung 3,5- bis 14-fach
Sichtfeld 7,5° / 13,1 m auf 100 m
Erkennungsreichweite 1800 m
Display AMOLED, 1920 × 1080
Augenabstand 50 mm
Dioptrienausgleich −5 bis +5 dpt
Entfernungsmesser bis 1200 m, ±1 m, 905 nm
Akku LPS 7i Li-Ion, 6400 mAh, wechselbar
Laufzeit 12 h bei 22 °C
Klickwert 9,1 mm auf 100 m bei 3,5-fach, Verstellbereich 1800 mm
Einschießprofile 10 (A bis J)
Rückstoßfestigkeit 6000 J, Kaliber 12 bei glatten Läufen
Schutzart IP67, einziges Zielfernrohr im Programm mit Staubschutz
Interner Speicher 64 GB
Betriebstemperatur −25 bis +50 °C
Gewicht 0,87 kg mit Akku, ohne Aufnahme
Maße 271 × 86 × 71 mm
Montage Kein Rohr. Prismenbasis für Weaver N, SQD oder LQD

Häufige Fragen

Was brauche ich, um ein Wärmebild-Zielfernrohr bei Ihnen zu bestellen?

Eines von beidem: eine behördliche Ausnahmegenehmigung, oder eine Lieferadresse in einem Staat, dessen Recht solche Geräte zulässt. Hintergrund ist die Einordnung, die der deutsche Fachhandel nahezu geschlossen vertritt: Ein Zielfernrohr mit eigenem Absehen und Montagevorrichtung zählt nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 WaffG zu den verbotenen Gegenständen, und schon das Haben ist erfasst. Wir prüfen das vor der Auslieferung. Eine Rechtsberatung können und dürfen wir nicht leisten. Wenden Sie sich dafür an einen Anwalt oder Ihre Waffenbehörde.

Was unterscheidet das Trail 3 LRF XQ50 vom XR50?

Der Sensor und die Folgen daraus. Das XQ50 hat 384 × 288 Bildpunkte bei 17 µm, erreicht dadurch unter 15 mK System-NETD und zwölf Stunden Laufzeit. Das XR50 hat 640 × 480 bei 12 µm, vergrößert bis 24-fach und erkennt bis 2300 Meter. Gehäuse, Entfernungsmesser, Display, Akku und Gewicht sind gleich.

Warum hat dieses Gerät IP67 und die anderen nur IPX7?

Das X in IPX7 bedeutet, dass kein Staubschutz geprüft oder ausgewiesen wurde. Die Ziffer 6 in IP67 steht für vollständige Staubdichtheit. Pulsar weist diesen Schutz im Zielfernrohrprogramm nur für die Trail 3 Reihe aus, alle übrigen Modelle tragen IPX7.

Wie viele Waffen kann ich mit einem Trail 3 LRF XQ50 führen?

Zehn, entsprechend den Einschießprofilen A bis J. Zum Vergleich speichern die Talion Reihe und die Thermion 2 Reihe ohne Entfernungsmesser je fünf Profile.

Wird das Trail 3 in Ringen montiert?

Nein. Das Gerät hat keinen runden Korpus und keinen Rohrdurchmesser. Am Gehäuseboden sitzt eine Prismenbasis, auf die eine Aufnahme in der Ausführung Weaver N, SQD oder LQD geschraubt wird.

Zusätzliche Informationen
Sensor384 × 288, 640 × 480
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