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Wärmebild Vorsatzgerät Test 2026: 15 Geräte im Vergleich
Testsieger in unserem Wärmebild Vorsatzgerät Test 2026 ist das HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 mit 8,7 von 10 Punkten bei 1.999 Euro. Punktgleich dahinter liegt das ThermTec Hunt 635 Pro, das mit 399 Gramm das leichteste Gerät im ganzen Feld ist.
Beide Wärmebild Vorsatzgeräte gewinnen aus demselben Grund: 640 × 512 Bildpunkte hinter 35 Millimetern Brennweite ergeben 21,9 Meter Bildfeld, und damit arbeiten sie schon ab 1,5-facher Vergrößerung am Zielfernrohr randfrei. Das kann kein günstigeres Gerät.


Die Testsieger beim Wärmebild Vorsatzgerät auf einen Blick
| Kategorie | Gerät | Punkte | Preis |
|---|---|---|---|
| Gesamtsieger | HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 | 8,7 | 1.999 € |
| Punktgleich, leichtester | ThermTec Hunt 635 Pro | 8,7 | 2.099 € |
| Preis-Leistungs-Sieger | HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0 | 7,3 | 1.399 € |
| Einstieg | ThermTec Hunt 335 | 6,9 | 1.349 € |
| Feldrevier und weite Sicht | ThermTec Hunt 650 Pro | 8,3 | 2.649 € |
| Mit Entfernungsmesser | HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0 | 8,1 | 2.299 € |
| Längste Laufzeit | Pulsar Krypton 2 FXG50 | 7,5 | 2.549 € |
| Weitestes Bildfeld | Liemke Luchs-1 | 6,4 | 3.950 € |
Wie wir zu diesen Zahlen kommen, steht im nächsten Abschnitt. Und zwar vollständig, damit Sie jede Wertung nachrechnen können.
Was dieser Wärmebild Vorsatzgerät Test ist und was er nicht ist
Zu kaum einem Wärmebild Vorsatzgerät Test im Netz steht das, womit wir hier anfangen.
Dies ist ein Rechenvergleich, kein Feldtest. Wir haben die 15 Wärmebild Vorsatzgeräte unseres Sortiments nicht über eine Saison im Revier geführt und können Ihnen deshalb nicht sagen, wie sich die Menüführung des einen gegenüber dem anderen anfühlt.
Was wir stattdessen getan haben: Wir haben für jedes Wärmebild Vorsatzgerät die Werksangaben beschafft, die daraus folgenden physikalischen Kennzahlen selbst gerechnet und alle Geräte nach denselben sechs Kriterien bewertet. Die Preise stammen aus unserem eigenen Sortiment, Stand Oktober 2026.
Warum ein gerechneter Wärmebild Vorsatzgerät Test mehr wert ist, als er klingt
Wir haben für diesen Beitrag geprüft, was unter dem Suchbegriff Wärmebild Vorsatzgerät Test im deutschen Netz zu finden ist. Das Ergebnis war ernüchternd.
Die drei reichweitenstärksten Artikel nennen keine einzige Bewertungsmethode. Einer ist eine Liste mit fünfzehn Erfahrungsberichten ohne Vergleichstabelle und ohne Datenblatt. Keiner rechnet den Winkel je Bildpunkt. Keiner prüft, ob das Bildfeld eines Geräts überhaupt zum Sehfeld eines Zielfernrohrs passt. Keiner legt eine Gewichtung offen.
Ein Testbericht ohne offengelegte Kriterien ist eine Meinung mit Tabelle. Das kann nützlich sein, überprüfbar ist es nicht. Dieser Vergleich legt jede Zahl und jede Gewichtung offen, und Sie können am Ende zu einem anderen Ergebnis kommen als wir, wenn Ihnen andere Kriterien wichtiger sind. Genau dafür ist er gemacht.
Ein Wärmebild Vorsatzgerät fehlt im Ranking. Für das ThermTec Hunt 635L liegt derzeit kein Preis vor. Ohne Preis lässt sich die Preis-Leistung nicht bewerten, deshalb steht es außer Konkurrenz. Technisch entspricht es dem Hunt 635 Pro mit zusätzlichem Laser.
Die sechs Testkriterien für ein Wärmebild Vorsatzgerät
| Kriterium | Gewicht | Woraus wir es berechnen |
|---|---|---|
| Ansprechdistanz | 25 % | Winkel je Bildpunkt, also Pixelabstand geteilt durch Brennweite |
| Bildfeld und Kompatibilität | 25 % | Metern auf 100 m, daraus die nötige Mindestvergrößerung am Glas |
| Bildgüte | 15 % | NETD-Wert, korrigiert um die Blende |
| Handhabung | 15 % | Gewicht und Akkukonzept |
| Ausstattung | 10 % | Speicher, Display, Schutzart, Temperaturbereich, Laser |
| Preis-Leistung | 10 % | Technikpunkte je 1.000 Euro Kaufpreis |
Warum beim Wärmebild Vorsatzgerät Ansprechdistanz und Bildfeld je ein Viertel wiegen
Diese beiden Kriterien entscheiden darüber, ob ein Wärmebild Vorsatzgerät seine Aufgabe erfüllt. Alles andere entscheidet darüber, wie angenehm es das tut.
Die Ansprechdistanz folgt aus dem Winkel je Bildpunkt. Dieser Wert ergibt sich aus Pixelabstand geteilt durch Brennweite und sagt, welchen Winkel ein einzelner Sensorpunkt abdeckt. Je kleiner, desto weiter können Sie ein Stück beurteilen.
| Winkel je Bildpunkt | Ansprechdistanz | Punkte |
|---|---|---|
| 0,24 mrad | 250 bis 400 m | 10 |
| 0,34 bis 0,343 mrad | 180 bis 280 m | 7 |
| 0,486 mrad | 120 bis 200 m | 4 |
Das Bildfeld entscheidet über die Kompatibilität mit Ihrem Zielfernrohr. Ein Wärmebild Vorsatzgerät zeigt sein Bild auf einem internen Display, in das Ihr Glas hineinschaut. Ist dieses Bild schmaler als das Sehfeld Ihres Glases, bleibt am Rand Schwarz übrig.
| Bildfeld auf 100 m | Nutzbar ab Vergrößerung | Punkte |
|---|---|---|
| 21,9 bis 22 m | 1,5-fach | 10 |
| 18,7 m | 2-fach | 7,5 |
| 15,4 m | 2,5-fach | 6 |
| 13,1 bis 13,2 m | 3-fach | 4 |
Wer ein Drückjagdglas bei 1,5-facher Vergrößerung führt, kann mit einem Gerät der untersten Zeile schlicht nicht arbeiten. Deshalb wiegt dieses Kriterium so schwer wie die Reichweite.
Wie wir die Bildgüte berechnen
Der NETD-Wert allein genügt nicht, weil er von der Blende abhängt und weil die Hersteller unterschiedlich messen. Unsere Punkte setzen beim NETD an und korrigieren um die Blende.
| NETD-Angabe | Basispunkte |
|---|---|
| unter 15 mK | 9 |
| unter 20 mK | 7,5 |
| bis 25 mK | 6,5 |
| bis 40 mK | 4,5 |
| 50 mK | 3,5 |
Dazu kommt ein Punkt für die Blende F0.9, weil sie rund 23 Prozent mehr Signal auf den Sensor bringt als F1.0. Ein halber Punkt Abzug gilt, wenn der Hersteller die Blende nicht ausweist.
Nur HIKMICRO nennt Messbedingungen, nämlich 25 Grad und F#1.0. Pulsar, Liemke und ThermTec nennen bloße Zahlen. Vergleichbar sind solche Werte streng genommen nicht, und wir behandeln sie trotzdem gleich, weil uns nichts anderes übrig bleibt. Mehr dazu im Beitrag zum NETD-Wert.
Handhabung und Ausstattung
Die Handhabung besteht zu 60 Prozent aus dem Gewicht und zu 40 Prozent aus dem Akkukonzept. Ein Wärmebild Vorsatzgerät sitzt weit vorn am Objektiv und wirkt dort als Hebel; unter 450 Gramm merken die meisten Schützen wenig, über 550 Gramm merkt es jeder.
Beim Akku bekommen ThermTec und Pulsar die volle Punktzahl, ThermTec wegen des beiliegenden zweiten Akkus, Pulsar wegen elf Stunden Laufzeit. HIKMICRO liegt leicht darunter, Liemke deutlich, weil der Akku fest eingebaut ist.
Die Ausstattung bewertet Speichergröße, Displayauflösung, Schutzart, Betriebstemperaturbereich, angegebene Rückstoßfestigkeit und einen eingebauten Laserentfernungsmesser.
Gesamtwertung: alle 15 Wärmebild Vorsatzgeräte mit Punkten
| # | Gerät | Reich. | Feld | Bild | Hand. | Ausst. | P/L | Gesamt | Preis |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 | 7,0 | 10 | 9,0 | 8,2 | 9,5 | 8,9 | 8,7 | 1.999 € |
| 2 | ThermTec Hunt 635 Pro | 7,0 | 10 | 9,0 | 10 | 7,5 | 8,6 | 8,7 | 2.099 € |
| 3 | HIKMICRO THUNDER TQ35CL 3.0 | 7,0 | 10 | 9,0 | 7,0 | 10 | 8,2 | 8,5 | 2.149 € |
| 4 | ThermTec Hunt 650 Pro | 10 | 6,0 | 9,0 | 10 | 7,5 | 6,9 | 8,3 | 2.649 € |
| 5 | ThermTec Hunt 650L | 10 | 6,0 | 9,0 | 8,8 | 8,0 | 7,3 | 8,2 | 2.449 € |
| 6 | HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0 | 10 | 6,0 | 9,0 | 6,7 | 10 | 7,6 | 8,1 | 2.299 € |
| 7 | HIKMICRO THUNDER TQ50C 3.0 | 10 | 6,0 | 9,0 | 7,0 | 9,5 | 6,9 | 8,0 | 2.599 € |
| 8 | ThermTec Hunt 650 | 10 | 6,0 | 7,0 | 10 | 6,5 | 7,4 | 7,9 | 2.299 € |
| 9 | ThermTec Hunt 335 Pro | 7,0 | 4,0 | 10 | 10 | 7,5 | 9,7 | 7,5 | 1.499 € |
| 10 | Pulsar Krypton 2 FXG50 | 10 | 6,0 | 4,5 | 8,8 | 8,0 | 6,6 | 7,5 | 2.549 € |
| 11 | HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0 | 7,0 | 4,0 | 9,0 | 8,2 | 9,5 | 10 | 7,3 | 1.399 € |
| 12 | ThermTec Hunt 335 | 7,0 | 4,0 | 7,0 | 10 | 6,5 | 9,9 | 6,9 | 1.349 € |
| 13 | Pulsar Krypton 2 FXQ35 | 4,0 | 7,5 | 6,5 | 8,8 | 8,0 | 7,3 | 6,7 | 1.949 € |
| 14 | Liemke Luchs-1 | 7,0 | 10 | 3,5 | 3,8 | 6,0 | 4,4 | 6,4 | 3.950 € |
| 15 | Liemke Luchs-2 | 10 | 6,0 | 3,5 | 3,8 | 6,0 | 4,0 | 6,1 | 4.350 € |
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Drei Dinge, die diese Wertung sofort zeigt
Die Spitze ist nicht die Preisspitze. Der Sieger kostet 1.999 Euro, das teuerste Gerät 4.350 Euro und landet auf dem letzten Platz. Wer in diesem Segment nach Preis sortiert, sortiert nach der falschen Spalte.
Die Mitte ist dicht. Zwischen Platz 1 und Platz 8 liegen 0,8 Punkte. Innerhalb dieser Gruppe entscheidet nicht die Qualität, sondern die Passung zu Ihrem Revier und Ihrem Glas.
Die beiden Spitzenplätze gewinnen über das Bildfeld, nicht über die Reichweite. Beide haben nur 7 von 10 Punkten bei der Ansprechdistanz. Ihre 10 Punkte beim Bildfeld machen das mehr als wett, weil sie als einzige Geräte unter 2.500 Euro ab 1,5-facher Vergrößerung nutzbar sind.
Testsieger Wärmebild Vorsatzgerät nach Einsatzzweck
Eine einzige Bestenliste hilft wenig, wenn die Wärmebild Vorsatzgeräte unterschiedliche Aufgaben haben. Deshalb hier die Sieger je Situation.
Gesamtsieger: HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0, 8,7 Punkte
640 × 512 Bildpunkte bei 12 Mikrometern, 35 Millimeter bei F1.0, 21,9 Meter Bildfeld, unter 15 Millikelvin mit ausgewiesenen Messbedingungen, 64 Gigabyte Speicher, Display mit 1920 × 1080 Punkten, Betriebsbereich von minus 30 bis plus 55 Grad, angegebene Rückstoßfestigkeit von 1000 g, 460 Gramm, 1.999 Euro.
Warum es gewinnt: Es ist das günstigste Wärmebild Vorsatzgerät, das ab 1,5-facher Vergrößerung arbeitet, und es hat das vollständigste Datenblatt des Felds. Keine Spalte unter 7 Punkten.
Was dagegen spricht: Mit 0,343 Milliradian endet das sichere Ansprechen bei rund 280 Metern. Für Feldreviere ist das zu wenig.
Punktgleich und leichter: ThermTec Hunt 635 Pro, 8,7 Punkte
Dieselben optischen Eckdaten, aber 399 Gramm statt 460 und ein zweiter Akku im Lieferumfang. 2.099 Euro.
Warum es punktgleich liegt: Die volle Punktzahl bei der Handhabung holt auf, was es bei der Ausstattung gegenüber HIKMICRO verliert. 61 Gramm weniger am Objektiv sind bei freihändigen Schüssen spürbar.
Wer hier zugreifen sollte: Jeder, der viel freihändig oder auf der Drückjagd schießt, und jeder, der den zweiten Akku zu schätzen weiß.
Preis-Leistungs-Sieger: HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0, 1.399 Euro
Mit 10 von 10 Punkten in der Preis-Leistungs-Spalte liefert dieses Gerät die meiste Technik je ausgegebenem Euro. 384 × 288 Bildpunkte, 12 Mikrometer, 35 Millimeter bei F1.0, unter 15 Millikelvin, dieselbe Ausstattung wie die großen THUNDER Modelle.
Die Einschränkung ist klar benannt: 13,2 Meter Bildfeld verlangen etwa 3-fache Vergrößerung am Glas. Auf dem Ansitz und an der Kirrung passt das, auf der Drückjagd nicht.
Einstieg: ThermTec Hunt 335, 1.349 Euro
Das günstigste Wärmebild Vorsatzgerät im ganzen Test und zugleich das mit dem besten Verhältnis von Preis zu Ansprechdistanz, siehe Abschnitt 5. 400 Gramm, zweiter Akku dabei, unter 20 Millikelvin.
Wo es Punkte verliert: Die Blende ist nicht ausgewiesen, und der NETD-Wert liegt eine Stufe über den Pro Modellen. Bei Frost sehen Sie davon nichts, bei nassem Boden schon.
Feldrevier und weite Sicht: ThermTec Hunt 650 Pro, 8,3 Punkte
0,24 Milliradiant, Ansprechdistanz 250 bis 400 Meter, und mit 399 Gramm das leichteste 50-Millimeter-Gerät des Felds. 2.649 Euro.
Warum nicht Platz 1: 15,4 Meter Bildfeld verlangen 2,5-fache Vergrößerung, und der Preis drückt die Preis-Leistung auf 6,9 Punkte.
Beste Wahl mit Entfernungsmesser: HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0, 2.299 Euro
Laser bis 1.000 Meter mit einem Meter Toleranz, 0,24 Milliradiant, volle Punktzahl bei der Ausstattung. 8,1 Punkte.
Der eigentliche Grund für diese Empfehlung ist der Preis. Nach aktueller Preisstellung kostet dieses Gerät mit Laser 300 Euro weniger als das baugleiche TQ50C 3.0 ohne Laser. Wer ein 50-Millimeter-Gerät von HIKMICRO sucht, hat hier keine Entscheidung zu treffen.
Längste Laufzeit: Pulsar Krypton 2 FXG50
Bis zu elf Stunden je Akku, werkzeugloser Wechsel, AMOLED-Display mit 1920 × 1080 Punkten. 7,5 Punkte bei 2.549 Euro.
Was es kostet: Mit höchstens 40 Millikelvin liegt die Bildgüte bei 4,5 Punkten, dem zweitschlechtesten Wert im Feld. Und der Adapter zum Zielfernrohr ist bei Pulsar nie im Lieferumfang.
Weitestes Bildfeld: Liemke Luchs-1
22 Meter auf 100 Meter, der höchste Wert im Vergleich, deutscher Hersteller, auch freihändig nutzbar. 6,4 Punkte bei 3.950 Euro.
Warum es trotzdem auf Platz 14 landet: 50 Millikelvin, fest eingebauter Akku, 580 Gramm. Für den Preis von zwei TQ35C bekommen Sie ein Gerät, das in vier von sechs Kriterien schlechter abschneidet.
Zwei Kennzahlen, die kein anderer Wärmebild Vorsatzgerät Test berechnet
Punkte sind praktisch, aber sie verbergen, wie viel Geld Sie beim Wärmebild Vorsatzgerät für eine konkrete Leistung ausgeben. Deshalb haben wir zwei Verhältniszahlen gebildet, die wir im deutschen Netz nirgends gefunden haben.
Euro je Meter Ansprechdistanz beim Wärmebild Vorsatzgerät
Wir nehmen den Mittelwert der Ansprechgrenze, also 325 Meter bei 0,24 Milliradiant, 230 Meter bei 0,343 und 160 Meter bei 0,486, und teilen den Kaufpreis dadurch.
| Gerät | Ansprechdistanz | Preis | Euro je Meter |
|---|---|---|---|
| ThermTec Hunt 335 | 230 m | 1.349 € | 5,90 € |
| HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0 | 230 m | 1.399 € | 6,10 € |
| ThermTec Hunt 335 Pro | 230 m | 1.499 € | 6,50 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0 | 325 m | 2.299 € | 7,10 € |
| ThermTec Hunt 650 | 325 m | 2.299 € | 7,10 € |
| ThermTec Hunt 650L | 325 m | 2.449 € | 7,50 € |
| Pulsar Krypton 2 FXG50 | 325 m | 2.549 € | 7,80 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ50C 3.0 | 325 m | 2.599 € | 8,00 € |
| ThermTec Hunt 650 Pro | 325 m | 2.649 € | 8,20 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 | 230 m | 1.999 € | 8,70 € |
| ThermTec Hunt 635 Pro | 230 m | 2.099 € | 9,10 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ35CL 3.0 | 230 m | 2.149 € | 9,30 € |
| Pulsar Krypton 2 FXQ35 | 160 m | 1.949 € | 12,20 € |
| Liemke Luchs-2 | 325 m | 4.350 € | 13,40 € |
| Liemke Luchs-1 | 230 m | 3.950 € | 17,20 € |
Die Spanne reicht von 5,90 bis 17,20 Euro je Meter. Reine Ansprechdistanz kaufen Sie am günstigsten mit einem 384er Gerät für rund 1.350 Euro, und zwar fast dreimal so günstig wie mit dem teuersten Gerät im Feld.
Das überrascht, und es stimmt trotzdem. Ein 384er und ein 640er Gerät mit gleichem Pixelabstand und gleicher Brennweite sprechen gleich weit an. Der größere Sensor sieht breiter, nicht weiter. Wer nur Reichweite will und bei 3-facher Vergrößerung schießt, zahlt für den größeren Sensor 650 Euro, die seiner Ansprechdistanz nichts bringen.
Euro je Meter Bildfeld
Dieselbe Rechnung für die zweite entscheidende Größe.
| Gerät | Bildfeld/100 m | Preis | Euro je Meter |
|---|---|---|---|
| HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 | 21,9 m | 1.999 € | 91 € |
| ThermTec Hunt 635 Pro | 21,9 m | 2.099 € | 96 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ35CL 3.0 | 21,9 m | 2.149 € | 98 € |
| ThermTec Hunt 335 | 13,1 m | 1.349 € | 103 € |
| Pulsar Krypton 2 FXQ35 | 18,7 m | 1.949 € | 104 € |
| HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0 | 13,2 m | 1.399 € | 106 € |
| ThermTec Hunt 335 Pro | 13,2 m | 1.499 € | 114 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0 | 15,4 m | 2.299 € | 149 € |
| ThermTec Hunt 650 | 15,4 m | 2.299 € | 149 € |
| ThermTec Hunt 650L | 15,4 m | 2.449 € | 159 € |
| Pulsar Krypton 2 FXG50 | 15,4 m | 2.549 € | 166 € |
| HIKMICRO THUNDER TQ50C 3.0 | 15,4 m | 2.599 € | 169 € |
| ThermTec Hunt 650 Pro | 15,4 m | 2.649 € | 172 € |
| Liemke Luchs-1 | 22,0 m | 3.950 € | 180 € |
| Liemke Luchs-2 | 15,4 m | 4.350 € | 282 € |
Hier kehrt sich das Bild um. Bildbreite kaufen Sie am günstigsten mit den 640er Geräten bei 35 Millimetern, und am teuersten mit dem 50-Millimeter-Gerät von Liemke.
Die praktische Folge: Wer beide Tabellen nebeneinander legt, sieht, dass die Spitzenplätze des Rankings in der zweiten Tabelle vorn liegen und in der ersten hinten. Das ist kein Widerspruch, sondern die Kernaussage dieses Vergleichs. Sie kaufen entweder Breite oder Weite, und Sie sollten wissen, welche von beiden Ihr Revier verlangt.
Die 15 Wärmebild Vorsatzgeräte im Einzelnen
Platz 1: HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0, 8,7 Punkte, 1.999 Euro
640 × 512 bei 12 µm, unter 15 mK bei 25 °C und F#1.0, 35 mm F1.0, 21,9 m Bildfeld, 0,343 mrad, 460 g.
Stärken: vollständigstes Datenblatt im Feld, 64 GB Speicher, 1920 × 1080 Display, minus 30 bis plus 55 Grad, Rückstoßfestigkeit mit 1000 g angegeben, nutzbar ab 1,5-fach, günstigster Preis in dieser Klasse. Schwächen: Ansprechen endet bei rund 280 Metern, 61 g schwerer als der ThermTec-Konkurrent.
Platz 2: ThermTec Hunt 635 Pro, 8,7 Punkte, 2.099 Euro
640 × 512 bei 12 µm, unter 15 mK, 35 mm F1.0, 21,9 m Bildfeld, 0,343 mrad, 399 g.
Stärken: leichtestes Gerät im Vergleich, zweiter Akku im Lieferumfang, Anschluss M52 × 0,75 direkt, nutzbar ab 1,5-fach. Schwächen: keine Angabe zur Rückstoßfestigkeit, kleinerer Speicher als HIKMICRO, keine Messbedingungen beim NETD-Wert.
Platz 3: HIKMICRO THUNDER TQ35CL 3.0, 8,5 Punkte, 2.149 Euro
Wie Platz 1, zusätzlich mit Laserentfernungsmesser bis 1.000 m und einem Meter Toleranz. 525 g.
Stärken: volle Ausstattungspunkte, Laser für nur 150 Euro Aufpreis, nutzbar ab 1,5-fach. Schwächen: 65 g schwerer als ohne Laser, Laufzeit sinkt von mindestens sechs auf mindestens fünf Stunden.
Platz 4: ThermTec Hunt 650 Pro, 8,3 Punkte, 2.649 Euro
640 × 512 bei 12 µm, unter 15 mK, 50 mm F1.0, 15,4 m Bildfeld, 0,24 mrad, 399 g.
Stärken: leichtestes 50-Millimeter-Gerät des Felds, beste Ansprechdistanz, zweiter Akku dabei. Schwächen: teuerstes ThermTec-Gerät, verlangt 2,5-fache Vergrößerung, schwache Preis-Leistung mit 6,9 Punkten.
Platz 5: ThermTec Hunt 650L, 8,2 Punkte, 2.449 Euro
Wie Platz 4, zusätzlich mit Laser. 463 g.
Stärken: 200 Euro günstiger als das Hunt 650 Pro und dabei mit Laser, zwei Akkus im Lieferumfang. Schwächen: 64 g schwerer als ohne Laser, Laufzeit auf fünf Stunden je Akku verkürzt.
Platz 6: HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0, 8,1 Punkte, 2.299 Euro
640 × 512 bei 12 µm, unter 15 mK, 50 mm F1.0, 15,4 m Bildfeld, 0,24 mrad, 540 g, Laser bis 1.000 m.
Stärken: günstigstes 50-Millimeter-Gerät mit Laser, volle Ausstattungspunkte, bester Wert bei Euro je Meter Ansprechdistanz unter den Lasergeräten. Schwächen: mit 540 g das zweitschwerste Gerät des Felds nach Liemke.
Platz 7: HIKMICRO THUNDER TQ50C 3.0, 8,0 Punkte, 2.599 Euro
Wie Platz 6, ohne Laser. 500 g.
Stärken: 40 g leichter als die Laserversion, sonst identische Technik. Schwächen: kostet nach aktueller Preisstellung 300 Euro mehr als die Version mit Laser. Für dieses Gerät gibt es derzeit kein Argument.
Platz 8: ThermTec Hunt 650, 7,9 Punkte, 2.299 Euro
640 × 512 bei 12 µm, unter 20 mK, 50 mm, 15,4 m Bildfeld, 0,24 mrad, 400 g.
Stärken: bestes Verhältnis von Gewicht zu Preis in der 50-Millimeter-Klasse, zwei Akkus dabei. Schwächen: Blende nicht ausgewiesen, NETD eine Stufe über den Pro Modellen, Quellen nennen widersprüchliche Gewichte.
Platz 9: ThermTec Hunt 335 Pro, 7,5 Punkte, 1.499 Euro
384 × 288 bei 12 µm, unter 15 mK, 35 mm F0.9, 13,2 m Bildfeld, 0,343 mrad, 399 g.
Stärken: volle 10 Punkte bei der Bildgüte dank der lichtstärksten Blende im Vergleich, 399 g, zweiter Akku, hervorragende Preis-Leistung mit 9,7 Punkten. Schwächen: 13,2 m Bildfeld verlangen 3-fache Vergrößerung am Glas.
Platz 10: Pulsar Krypton 2 FXG50, 7,5 Punkte, 2.549 Euro
640 × 480 bei 12 µm, bis 40 mK, 50 mm F1.0, 15,4 m Bildfeld, 0,24 mrad, 460 g.
Stärken: bis elf Stunden Laufzeit, werkzeugloser Akkuwechsel, AMOLED-Display, als Monokular umbaubar. Schwächen: schwächste Bildgüte neben Liemke, Adapter nie im Lieferumfang, keine Messbedingungen beim NETD, Sensor mit 480 statt 512 Zeilen.
Platz 11: HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0, 7,3 Punkte, 1.399 Euro
384 × 288 bei 12 µm, unter 15 mK, 35 mm F1.0, 13,2 m Bildfeld, 0,343 mrad, 460 g.
Stärken: volle 10 Punkte in der Preis-Leistung, dieselbe Ausstattung wie die großen THUNDER Modelle, 64 GB, minus 30 Grad. Schwächen: 3-fache Vergrößerung am Glas nötig, 61 g schwerer als das ThermTec-Gegenstück.
Platz 12: ThermTec Hunt 335, 6,9 Punkte, 1.349 Euro
384 × 288 bei 12 µm, unter 20 mK, 35 mm, 13,1 m Bildfeld, 0,343 mrad, 400 g.
Stärken: günstigstes Gerät im Vergleich, bester Wert bei Euro je Meter Ansprechdistanz mit 5,90 Euro, 400 g, zwei Akkus. Schwächen: Blende nicht ausgewiesen, schmalstes Bildfeld des Felds, einfachste Ausstattung.
Platz 13: Pulsar Krypton 2 FXQ35, 6,7 Punkte, 1.949 Euro
384 × 288 bei 17 µm, bis 25 mK, 35 mm F1.0, 18,7 m Bildfeld, 0,486 mrad, 440 g.
Stärken: einziges 384er Gerät, das bereits ab 2-facher Vergrößerung arbeitet, bis elf Stunden Laufzeit, großer Pixel hilft dem NETD-Wert. Schwächen: mit 0,486 mrad die kürzeste Ansprechdistanz im Feld, nur 120 bis 200 Meter, und mit 12,20 Euro je Meter der zweitschlechteste Preiswert.
Platz 14: Liemke Luchs-1, 6,4 Punkte, 3.950 Euro
640 × 512 bei 12 µm, 50 mK, 35 mm F1.0, 22 m Bildfeld, 0,34 mrad, 580 g, M43 × 0,75.
Stärken: weitestes Bildfeld im Vergleich, deutscher Hersteller, Gewindeadapter mit Konterring und Hakenschlüssel im Lieferumfang, freihändig nutzbar. Schwächen: 50 mK, fest eingebauter Akku, 580 g, und mit 17,20 Euro je Meter Ansprechdistanz der schlechteste Preiswert des Felds.
Platz 15: Liemke Luchs-2, 6,1 Punkte, 4.350 Euro
640 × 512 bei 12 µm, 50 mK, 50 mm F1.0, 15,4 m Bildfeld, 0,24 mrad, 625 g.
Stärken: beste Ansprechdistanz, deutscher Hersteller, solide Verarbeitung, auch als Beobachtungsgerät verwendbar. Schwächen: schwerstes Gerät mit 625 g, 50 mK, fester Akku, und mit 282 Euro je Meter Bildfeld der teuerste Wert im gesamten Vergleich.
Außer Konkurrenz: ThermTec Hunt 635L
Technisch wie das Hunt 635 Pro mit zusätzlichem Laser, 463 g. Kein Preis verfügbar, deshalb nicht bewertet. Sobald der Preis vorliegt, dürfte das Gerät in der Spitzengruppe landen, weil es die Stärken von Platz 2 mit einem Laser verbindet.
Was Testberichte zu Wärmebild Vorsatzgeräten typischerweise falsch machen
Wir haben die reichweitenstärksten deutschen Artikel zum Wärmebild Vorsatzgerät geprüft. Fünf Muster kehren überall wieder.
Erstens: Reichweite wird mit Ansprechdistanz verwechselt. Fast jeder Bericht übernimmt die beworbenen 1.800 bis 2.600 Meter ohne Einordnung. Diese Zahl beschreibt das Entdecken einer Wärmequelle als Fleck. Zum Beurteilen von Art und Stück kommen Sie auf 120 bis 400 Meter. Der Faktor liegt bei sechs bis acht.
Zweitens: Die Kompatibilität mit dem Zielfernrohr fehlt vollständig. Keiner der geprüften Artikel nennt die Regel, dass das Bildfeld des Geräts mindestens so groß sein muss wie das Sehfeld Ihres Glases. Dabei ist das der häufigste Grund für Rücksendungen.
Drittens: NETD-Werte verschiedener Hersteller werden direkt verglichen. Ohne gleiche Messbedingungen, also gleiche Zieltemperatur und gleiche Blende, sagt dieser Vergleich nichts. Nur einer von vier Herstellern in unserem Vergleich nennt überhaupt Bedingungen.
Viertens: Die Kosten des Adapters bleiben unerwähnt. Der Klemmadapter zum Zielfernrohr kostet 150 bis 200 Euro und liegt meist nicht bei. Bei einem Preisvergleich zwischen zwei Angeboten entscheidet das häufiger als der Gerätepreis selbst.
Fünftens: Es gibt keine offengelegte Gewichtung. Wenn ein Bericht ein Gerät zum Testsieger erklärt, ohne zu sagen, welche Eigenschaft wie stark eingeflossen ist, lässt sich das Urteil nicht nachvollziehen und nicht auf Ihr Revier übertragen.
Worauf Sie bei Testsiegeln für Wärmebild Vorsatzgeräte achten sollten
Prüfen Sie, ob eine Methode genannt wird. Kriterien, Gewichtung, Datenquelle. Fehlt das, lesen Sie eine Empfehlung, kein Testergebnis.
Prüfen Sie das Datum. Preise in diesem Segment sind zwischen 2024 und 2026 deutlich gefallen. Eine Bestenliste von 2023 bewertet Geräte, die heute ein Drittel weniger kosten, und übersieht aktuelle Modellreihen.
Prüfen Sie, ob die verglichenen Wärmebild Vorsatzgeräte vergleichbar sind. Eine Liste, die ein 384er Gerät für 1.350 Euro gegen ein 640er für 4.350 Euro stellt und beide mit Sternen bewertet, vergleicht zwei verschiedene Produktklassen.
Achten Sie auf fehlende Negativpunkte. Jedes Gerät in diesem Vergleich hat Schwächen, und wir haben sie bei jedem benannt. Eine Liste ohne Schwächen ist eine Anzeige.
Rechnen Sie selbst nach. Bei jedem Wärmebild Vorsatzgerät ergibt Pixelabstand geteilt durch Brennweite den Winkel je Bildpunkt. Mehr brauchen Sie nicht, um die Reichweitenangabe eines Herstellers einzuordnen. Den Rechenweg erklären wir im Pillar-Ratgeber zum Wärmebild Vorsatzgerät.
Was dieser Wärmebild Vorsatzgerät Test nicht bewerten konnte
Diese Lücken sollten Sie kennen, bevor Sie Ihr Wärmebild Vorsatzgerät nach diesem Ranking auswählen.
Die Bedienung. Menüführung, Tastenlage und Reaktionszeit eines Wärmebild Vorsatzgeräts lassen sich aus Datenblättern nicht ableiten. Hier helfen nur eigene Erfahrung oder ein Blick beim Händler.
Die tatsächliche Bildqualität. Zwei Geräte mit identischen Werten können unterschiedlich aussehen, weil die Bildverarbeitung verschieden arbeitet. Starke Rauschunterdrückung lässt ein Bild sauber wirken und kostet Detail.
Rückstoßfestigkeit und Höchstkaliber. Nur HIKMICRO nennt eine Zahl. Bei ThermTec, Pulsar und Liemke fanden wir keine Angabe. Wer ein schweres Kaliber führt, sollte das freigegebene Höchstkaliber beim Hersteller erfragen.
Langzeitverhalten. Wie der Akku eines Wärmebild Vorsatzgeräts nach drei Jahren trägt und wie ein Gehäuse nach zweihundert Nächten aussieht, kann ein Rechenvergleich nicht sagen.
Service und Garantie. Keiner der vier Hersteller weist eine Garantiedauer öffentlich aus. Für die Gesamtkosten über fünf Jahre ist das ein relevanter Punkt.
Häufige Fragen zum Wärmebild Vorsatzgerät Test
Welches ist das beste Wärmebildvorsatzgerät 2026?
In unserem Vergleich gewinnt das HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 mit 8,7 von 10 Punkten bei 1.999 Euro, punktgleich mit dem ThermTec Hunt 635 Pro für 2.099 Euro. Beide setzen sich durch, weil sie mit 21,9 Metern Bildfeld schon ab 1,5-facher Vergrößerung am Zielfernrohr arbeiten und dabei unter 15 Millikelvin liegen. Ein einzelnes bestes Gerät für alle gibt es nicht: Für Feldreviere mit Schüssen über 250 Metern ist das ThermTec Hunt 650 Pro die bessere Wahl.
Was ist der beste Testsieger im Preis-Leistungs-Verhältnis?
Das HIKMICRO THUNDER TH35C 3.0 für 1.399 Euro erreicht volle 10 von 10 Punkten in der Preis-Leistungs-Spalte. Es liefert dieselbe Ausstattung wie die großen Modelle der Reihe, also 64 Gigabyte Speicher, ein Display mit 1920 × 1080 Punkten und einen Betriebsbereich bis minus 30 Grad, bei einem Sensor mit 384 × 288 Bildpunkten. Die Einschränkung: 13,2 Meter Bildfeld verlangen etwa 3-fache Vergrößerung am Glas, was auf dem Ansitz passt, auf der Drückjagd nicht.
Ist ein teures Wärmebild Vorsatzgerät besser als ein günstiges?
In diesem Vergleich nicht. Die beiden teuersten Geräte, Liemke Luchs-1 für 3.950 Euro und Luchs-2 für 4.350 Euro, belegen die Plätze 14 und 15. Der Testsieger kostet 1.999 Euro. Der Grund liegt in der Rauschkennzahl und im Akkukonzept: Liemke gibt 50 Millikelvin an, wo die Konkurrenz unter 15 nennt, und verbaut einen festen Akku. Dafür sprechen bei Liemke die deutsche Herstellung und das weiteste Bildfeld des Felds mit 22 Metern.
Wie haben Sie die Punkte berechnet?
Aus sechs gewichteten Kriterien: Ansprechdistanz 25 Prozent, Bildfeld und Kompatibilität 25 Prozent, Bildgüte 15 Prozent, Handhabung 15 Prozent, Ausstattung 10 Prozent und Preis-Leistung 10 Prozent. Die Ansprechdistanz folgt aus dem Winkel je Bildpunkt, also Pixelabstand geteilt durch Brennweite. Das Bildfeld bestimmt die nötige Mindestvergrößerung am Zielfernrohr. Die Bildgüte setzt beim NETD-Wert an und korrigiert um die Blende. Alle Teilpunkte stehen in der Gesamttabelle offen.
Welches Wärmebild Vorsatzgerät passt auf ein Drückjagdglas?
Nur Geräte mit mindestens 20 Metern Bildfeld auf 100 Meter, denn ein Drückjagdglas wird meist bei 1,5-facher Vergrößerung geführt und zeigt dort rund 22 Meter Sehfeld. In Frage kommen das HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0, das TQ35CL 3.0, das ThermTec Hunt 635 Pro und das Liemke Luchs-1. Alle 50-Millimeter-Geräte mit 15,4 Metern und alle 384er Geräte mit 13,2 Metern erzeugen bei 1,5-fach einen dunklen Rahmen.
Lohnt sich ein Gerät mit Laserentfernungsmesser?
Ab etwa 150 Metern Schussentfernung ja, darunter selten, weil die Flugbahn gängiger Jagdkaliber darunter flach genug ist. Der Aufpreis liegt normalerweise bei 150 Euro. In unserem Sortiment gibt es derzeit einen Sonderfall: Das HIKMICRO THUNDER TQ50CL 3.0 mit Laser kostet 2.299 Euro, das baugleiche TQ50C 3.0 ohne Laser 2.599 Euro. Hier erhalten Sie den Laser also 300 Euro günstiger als das Gerät ohne.
Warum liegt das Pulsar Krypton 2 FXQ35 nur auf Platz 13?
Weil sein Sensor mit 17 Mikrometern Pixelabstand arbeitet, während alle anderen Geräte 12 Mikrometer haben. Daraus ergeben sich 0,486 Milliradiant je Bildpunkt und eine Ansprechdistanz von nur 120 bis 200 Metern, der kürzeste Wert im Feld. Das Gerät hat trotzdem zwei echte Vorzüge: Es ist das einzige 384er Modell, das schon ab 2-facher Vergrößerung randfrei arbeitet, und es läuft mit bis zu elf Stunden am längsten.
Wie oft aktualisieren Sie diesen Vergleich?
Wir prüfen die Preise monatlich und die Gerätedaten bei jeder neuen Modellreihe. Preise in diesem Segment sind zwischen 2024 und 2026 deutlich gefallen, weshalb ein Vergleich ohne Datum wenig wert ist. Das Datum der letzten Aktualisierung steht am Anfang dieses Beitrags. Melden Sie sich, wenn Sie eine Abweichung zwischen diesem Vergleich und unserem Shop finden.
Brauche ich zusätzlich einen Adapter?
In der Regel ja, und er ist meist nicht im Lieferumfang. Beiliegend ist oft nur ein Gewindeadapter zwischen zwei Gewindegrößen am Gerät, etwa von M43 × 0,75 auf M52 × 0,75. Die Verbindung zu Ihrem Zielfernrohr stellt ein Klemm- oder Schraubadapter her, der genau auf den Außendurchmesser Ihres Objektivs passen muss und 150 bis 200 Euro kostet. Bei Pulsar ist dieser Adapter ausdrücklich nie enthalten. Rechnen Sie ihn in jeden Preisvergleich ein.
Darf ich ein Wärmebild Vorsatzgerät in Deutschland zur Jagd nutzen?
Erwerb und Besitz sind für Jagdscheininhaber erlaubt, weil § 40 Abs. 3 WaffG seit Februar 2020 eine Ausnahme vorsieht und die Geräte kein eigenes Absehen haben. Die jagdliche Verwendung entscheidet Ihr Bundesland über § 19 BJagdG. Vierzehn Länder haben Ausnahmen für Schwarzwild erlassen, Bremen und Hamburg nicht, und Nordrhein-Westfalen nimmt Wärmebildgeräte ausdrücklich aus. Die Übersicht nach Bundesland finden Sie im Pillar-Ratgeber.
Fazit zum Wärmebild Vorsatzgerät Test 2026
Testsieger ist das HIKMICRO THUNDER TQ35C 3.0 mit 8,7 Punkten bei 1.999 Euro, punktgleich mit dem ThermTec Hunt 635 Pro für 2.099 Euro, das mit 399 Gramm das leichteste Gerät im Feld ist.
Die wichtigste Erkenntnis dieses Wärmebild Vorsatzgerät Tests ist aber keine Platzierung, sondern eine Rechnung: Reine Ansprechdistanz kaufen Sie am günstigsten mit einem 384er Gerät für rund 1.350 Euro, nämlich für 5,90 Euro je Meter. Bildbreite kaufen Sie am günstigsten mit einem 640er Gerät bei 35 Millimetern, nämlich für 91 Euro je Meter.
Entscheiden Sie beim Wärmebild Vorsatzgerät also zuerst, was Ihr Revier verlangt. Wer im Wald bei 3-facher Vergrößerung schießt und unter 200 Metern bleibt, zahlt für einen 640er Sensor 650 Euro, die seiner Ansprechdistanz nichts bringen. Wer auf der Drückjagd bei 1,5-fach arbeitet, kommt um ihn nicht herum.
Alle Wärmebild Vorsatzgeräte dieses Tests: Wärmebild Vorsatzgeräte bei Jagdsaison24, markenweise bei den ThermTec Clip-ons, den HIKMICRO Thermo-Clip-ons, der Pulsar Krypton 2 Serie und den Liemke Vorsatzgeräten. Lieferung in ganz Europa in 48 bis 72 Stunden.
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| Thema | Beitrag |
|---|---|
| Grundlagen und Rechtslage | Wärmebild Vorsatzgerät: der große Ratgeber |
| Treffpunktlage | Wärmebild Vorsatzgerät ohne Einschießen |
| Adapter wählen | Adapter für Vorsatzgeräte finden |
| Gebrauchtkauf | Wärmebild Vorsatzgerät gebraucht kaufen |
| Rauschkennzahl | NETD-Wert einer Wärmebildkamera |
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