ThermTec Cyclops 350D Wärmebild-Monokular mit Doppelobjektiv
2.399,00 €
Das ThermTec Cyclops 350D vergrößert optisch bis 4,8-fach und damit stärker als jedes andere Gerät der Serie, auch stärker als das Modell mit dem 70 mm Objektiv. Zwei Brennweiten, 25 und 50 Millimeter, umschaltbar am Drehring. Auslaufmodell, Restbestand.
- 4,8-fach optisch, der höchste Wert der Baureihe
- Zwei Objektive, 25 mm und 50 mm, beide bei F1.0
- 2500 m Entdeckung, 1250 m Ansprechen auf Personengröße
- 384×288 Sensor, 12 µm, NETD 25 mK bei 300 K
- Versand innerhalb der EU in 48 bis 72 Stunden
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Warum dieses Gerät stärker vergrößert als das Modell mit dem 70 mm Objektiv
Die optische Vergrößerung beträgt hier 2,4-fach im Weitwinkel und 4,8-fach im Tele. Das ist der Spitzenwert der Baureihe, und auf den ersten Blick wirkt er widersprüchlich: Das Schwestermodell mit 70 Millimetern Brennweite kommt nur auf 4,0-fach, obwohl sein Objektiv 20 Millimeter länger ist.
Die Erklärung liegt im Sensor. Vergrößerung beschreibt, wie groß ein Gegenstand im Okular gegenüber dem freien Auge erscheint, und sie ergibt sich aus dem Bildwinkel, der auf das Display abgebildet wird. Dieses Gerät trägt einen Sensor mit 384 mal 288 Bildpunkten, also eine kleinere Fläche als die 640er Modelle. Hinter derselben Brennweite erfasst eine kleinere Fläche einen engeren Winkel, und dieser engere Winkel füllt dasselbe Display aus. Das Bild wirkt deshalb größer.
Nachprüfen können Sie das an den Sichtfeldern. Im Tele umfasst dieses Gerät 5,3 mal 4,0 Grad, das Modell mit dem 70 mm Objektiv dagegen 6,3 mal 5,0 Grad. Der engere Ausschnitt gehört also tatsächlich zu diesem Gerät. Im Weitwinkel sind es 10,5 mal 7,9 Grad, auf 100 Meter demnach 18,4 mal 13,8 Meter, im Tele 9,2 mal 6,9 Meter. Alle vier Werte haben wir aus Pixelzahl, Pixelabstand und Brennweite nachgerechnet und gegen vier Händlerangaben abgeglichen.
Vergrößerung und Reichweite sind zwei verschiedene Dinge.
Aus der höheren Vergrößerung folgt keine höhere Reichweite, und das ist der Punkt, an dem Werbeaussagen im Markt regelmäßig in die Irre führen. Dieses Gerät entdeckt auf 2500 Meter, das Modell mit dem 70 mm Objektiv auf 3500.
Der Grund ist der Unterschied zwischen Abbildungsgröße und Auflösungsvermögen. Für die Reichweite zählt, welchen Winkel ein einzelner Bildpunkt abdeckt, und dieser Winkel ergibt sich aus Pixelabstand geteilt durch Brennweite. Bei 12 Mikrometern und 50 Millimetern sind das 0,24 Milliradian, bei 12 Mikrometern und 70 Millimetern nur 0,17. Das längere Objektiv legt also mehr Bildpunkte auf dasselbe Stück Wild, auch wenn sein Bild im Okular kleiner erscheint.
Praktisch heißt das: Dieses Gerät zeigt Ihnen auf mittlere Entfernung ein größeres, bequemer zu beurteilendes Bild. Auf weite Entfernung sitzen in diesem größeren Bild jedoch weniger Bildpunkte, und ab einem bestimmten Abstand sehen Sie eine große, unscharfe Wärmequelle statt eines ansprechbaren Stücks. Für Reviere mit Sichtweiten bis etwa 250 Metern ist das die angenehmere Lösung, darüber hinaus nicht.
Beide Objektive arbeiten mit Blende 1.0 und zeichnen auf die vollständige Sensorfläche. Der stufenlose Digitalzoom reicht bis sechsfach und führt damit bis 28,8-fach, wobei dabei keine zusätzliche Information entsteht.
Ausstattung, Akku und Einordnung
Das Gerät wiegt 600 Gramm bei Maßen von 200 mal 66 mal 62 Millimetern. Sie blicken auf ein AMOLED-Display mit 1024 mal 768 Punkten auf 0,39 Zoll, bei 40 Millimetern Augenabstand, 6 Millimetern Austrittspupille und einem Dioptrienausgleich von minus fünf bis plus fünf.
Zur Entfernung gibt es eine KI-gestützte Schätzung: Das Gerät erkennt bis zu sechs Tier- und Personentypen und rechnet aus der Bildgröße eine Distanz. Ein Händler gibt die Genauigkeit mit etwa plus minus 25 Metern an und schreibt ausdrücklich, dass dies einen Laserentfernungsmesser nicht ersetzt. Einen Laser trägt kein Modell dieser Serie. Wenn Sie messen statt schätzen wollen, führen die Cyclops 3.0 Serie und die Wild Pro Reihe einen Laser bis 1000 Meter.
Der Stromspeicher besteht aus zwei fest verbauten 18650-Zellen. Geladen wird über USB-C, auch an einer Powerbank. Herstellerseitig sind zwölf Stunden angegeben, gemessen bei 24 Grad; ein Händler nennt aus einer Kältekammer 9,2 Stunden bei 0 Grad. Wechseln können Sie die Zellen nicht, und für lange Ansitze ohne Ladegelegenheit ist das der Punkt gegen dieses Gerät.
Dazu sechs Farbpaletten, die Bildmodi WDR, Objektbetonung und Zielkontur, sieben verstellbare Absehen, Bild-im-Bild, Wärmespurverfolgung, elektronische Bildstabilisierung, 32 Gigabyte Speicher, WLAN mit App, GPS, IP67 und ein 1/4-Zoll-Stativgewinde, freigegeben von minus 20 bis plus 50 Grad.
Innerhalb der Cyclops-D Serie ist das zweite Modell mit kleinem Sensor das Cyclops 340D, die großen Sensoren tragen Cyclops 650D und Cyclops 670D. Der aktuelle Nachfolger mit demselben Sensor und denselben Brennweiten ist das Wild 350D aus der Wild D Serie. Jedes Handgerät der Marke steht in ThermTec Wärmebild-Monokulare, die Marke vollständig im ThermTec Bereich. Geräte mit 384er Sensor anderer Hersteller führen HIKMICRO und Nocpix. Wie Vergrößerung und Auflösung zusammenhängen, führt ein eigener Beitrag aus.
Technische Daten
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Werkskennung | CP350D |
| Sensor | 384 × 288, VOx ungekühlt |
| Pixelabstand | 12 µm |
| NETD | 25 mK bei 300 K, siehe Abschnitt 8 |
| Bildrate | 50 Hz |
| Spektralbereich | 8 bis 14 µm |
| Objektive | 25 mm und 50 mm, beide F1.0, umschaltbar |
| Optische Vergrößerung | 2,4-fach und 4,8-fach, Höchstwert der Serie |
| Digitalzoom | stufenlos 1- bis 6-fach, gesamt bis 28,8-fach |
| Sichtfeld Weitwinkel | 10,5° × 7,9°, 18,4 × 13,8 m auf 100 m, nachgerechnet |
| Sichtfeld Tele | 5,3° × 4,0°, 9,2 × 6,9 m auf 100 m, nachgerechnet |
| Winkel je Bildpunkt | 0,48 mrad im Weitwinkel, 0,24 mrad im Tele |
| Entdeckungsreichweite | 2500 m |
| Ansprechen Personengröße | 1250 m |
| Display | AMOLED, 0,39 Zoll, 1024×768 |
| Augenabstand | 40 mm |
| Austrittspupille | 6 mm |
| Dioptrienausgleich | −5 bis +5 dpt |
| Entfernungsmessung | KI-Schätzung über Bildgröße, kein Laser, bis 6 Objekttypen |
| Farbpaletten | 6, dazu Bildmodi WDR, Objektbetonung und Zielkontur |
| Absehen | 7. Koordinaten verstellbar |
| Aufnahme | Foto und Video, WLAN mit App, GPS, analoger Videoausgang |
| Akku | zwei 18650-Zellen, fest verbaut |
| Laufzeit | 12 h bei 24 °C nach Herstellerangabe, 9,2 h bei 0 °C laut Händlermessung |
| Laden | USB-C |
| Schutzart | IP67 |
| Interner Speicher | 32 GB |
| Betriebstemperatur | −20 bis +50 °C |
| Gewicht | 600 g, siehe Abschnitt 8 zur Händlerabweichung |
| Maße | 200 × 66 × 62 mm |
| Gehäuse | von keiner Quelle angegeben, siehe Abschnitt 8 |
| Garantie | zwischen 2 und 3 Jahren je Händler, siehe Abschnitt 8 |
Häufige Fragen
Welches Gerät der Cyclops-D Serie vergrößert am stärksten?
Das Cyclops 350D mit 4,8-fach optisch im Tele, und zwar stärker als das Modell mit dem längeren 70 mm Objektiv, das bei 4,0-fach bleibt. Der Grund ist der kleinere Sensor mit 384 mal 288 Punkten: Hinter derselben Brennweite erfasst eine kleinere Sensorfläche einen engeren Bildwinkel, und dieser engere Winkel füllt dasselbe Display aus. Nachprüfbar ist das am Sichtfeld, das im Tele 5,3 Grad umfasst gegenüber 6,3 Grad beim 70 mm Gerät.
Bedeutet mehr Vergrößerung auch mehr Reichweite?
Nein, und das sind zwei getrennte Eigenschaften. Die Vergrößerung beschreibt, wie groß das Bild im Okular erscheint. Die Reichweite hängt davon ab, welchen Winkel ein einzelner Bildpunkt abdeckt, also von Pixelabstand geteilt durch Brennweite. Das Cyclops 350D vergrößert mit 4,8-fach stärker als das 670D mit 4,0-fach, entdeckt aber nur auf 2500 statt 3500 Meter, weil sein 50 mm Objektiv je Bildpunkt 0,24 Milliradiant abdeckt und das 70 mm Objektiv nur 0,17. Ein stark vergrößertes Bild mit wenigen Bildpunkten zeigt eine große, aber unscharfe Wärmequelle.
Cyclops 350D oder Wild 350D?
Beide tragen denselben 384×288 Sensor und dieselben Brennweiten von 25 und 50 Millimetern. Das aktuelle Wild 350D verbessert den NETD-Wert auf unter 18 Millikelvin, öffnet das Weitwinkel auf Blende 0.9 und bringt zwei wechselbare Akkuzellen mit. Das Cyclops 350D behält den größeren Digitalzoom bis sechsfach und das kompaktere Gehäuse, und es ist als Auslaufmodell günstiger. Wer bei Nässe und flauem Kontrast jagt oder im Revier Zellen wechseln muss, nimmt den Nachfolger.
Wie groß ist das Sichtfeld des Cyclops 350D auf 100 Meter?
Im Weitwinkel mit 25 Millimetern sehen Sie auf 100 Meter eine Fläche von 18,4 mal 13,8 Metern, entsprechend 10,5 mal 7,9 Grad. Im Tele mit 50 Millimetern sind es 9,2 mal 6,9 Meter, entsprechend 5,3 mal 4,0 Grad. Diese Werte haben wir aus der Sensorgeometrie nachgerechnet und gegen vier unabhängige Händlerangaben geprüft, die alle übereinstimmen. Ein Gerät mit 640×512 Sensor und denselben Objektiven zeigt an derselben Stelle 30,7 beziehungsweise 15,4 Meter.
Ist der Cyclops 350D in Deutschland erlaubnisfrei?
Ja. Als Handgerät ohne eigenes Absehen zur Zielerfassung und ohne Vorrichtung zum Anbau an eine Schusswaffe unterliegt es nicht dem Verbot für Nachtzieltechnik nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 des Waffengesetzes. Erwerb und Besitz setzen keinen Nachweis und keinen Jagdschein voraus. Die wählbaren Absehen und die KI-Entfernungsschätzung dienen der Beurteilung im Beobachtungsbild. Für den jagdlichen Einsatz gelten gesondert § 19 des Bundesjagdgesetzes und das Jagdrecht Ihres Bundeslandes. Dies ist keine Rechtsberatung.
MAECENAS IACULIS
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