Pulsar Thermion 2 XQ50 PRO und XQ35 PRO Wärmebild-Zielfernrohr
2.099,00 € – 2.399,00 €Preisspanne: 2.099,00 € bis 2.399,00 €
Das Pulsar Thermion 2 XQ PRO gibt es in zwei Brennweiten. Das XQ35 PRO zeigt mit 18,7 Metern auf 100 Meter den breiteren Ausschnitt für den Bestand, das XQ50 PRO reicht mit 1800 Metern weiter über offene Flächen. Beide nutzen denselben 384×288 Sensor mit 17 µm Pixelabstand und erreichen einen System-NETD von unter 18 mK, den besten Wert der Baureihe.
- 384×288 Sensor, 17 µm, System-NETD unter 18 mK
- Zwei Brennweiten: F35 oder F50, je Blende 1.0
- 10 Stunden Laufzeit bei 22 Grad
- 6000 Joule Rückstoßfestigkeit, 50 mm Augenabstand
- 880 bis 900 g ohne Akku
Welche Brennweite zu Ihrem Revier passt
Beide Geräte sehen gleich gut aus. Sie sehen nur verschieden weit und verschieden breit.
| XQ35 PRO | XQ50 PRO | |
|---|---|---|
| Objektiv | F35 / 1.0 | F50 / 1.0 |
| Vergrößerung | 2,5- bis 10-fach | 3- bis 12-fach |
| Sichtfeld auf 100 m | 18,7 m | 13,1 m |
| Erkennungsreichweite | 1350 m | 1800 m |
| Klickwert bei Grundvergrößerung | 18,2 mm | 12,7 mm |
| Verstellbereich | 3600 mm | 2600 mm |
| Gewicht ohne Wechselakku | 0,88 kg | 0,9 kg |
| Maße mit Augenmuschel | 399 × 78 × 80 mm | 412 × 78 × 83 mm |
| SKU | 76541 | 76548 |
Das XQ35 PRO für Wald, Kirrung und Bestand. Fünfeinhalb Meter mehr Sichtfeld auf 100 Meter klingen nach wenig und sind im Dickicht der Unterschied zwischen einem Stück, das im Bild bleibt, und einem, das aus dem Ausschnitt läuft. Die geringere Reichweite fällt nicht ins Gewicht, weil Sie dort selten über 150 Meter ansprechen.
Das XQ50 PRO für Feldflächen und weite Schneisen. 1800 statt 1350 Meter und eine Grundvergrößerung von dreifach statt 2,5-fach. Sie sehen früher, dass dort etwas steht, und gehen dann mit dem Zoom heran.
Wer zwischen beidem wechselt, fährt in der Regel mit dem XQ35 PRO besser. Ein enger Ausschnitt kostet im Bestand mehr Gelegenheiten, als die Mehrreichweite auf der Fläche einbringt, solange Ihre Schussdistanzen unter 200 Metern bleiben.
Der beste NETD-Wert der Reihe, in beiden Varianten
Beide Geräte erreichen Sensor-NETD unter 25 mK und System-NETD unter 18 mK. Das ist der niedrigste Systemwert der gesamten Thermion 2 Reihe und liegt gleichauf mit dem deutlich teureren XP50 PRO.
Der Grund ist der 17 µm Pixelabstand, den beide XQ-Modelle mit dem XP50 PRO teilen. Das XG50 mit seinen 12 µm liegt bei unter 20 mK.
Was Sie mit dem kleineren Sensor bezahlen, ist Auflösung. 384 × 288 gegenüber 640 × 480 heißt weniger Bildpunkte auf demselben Ausschnitt, und das merken Sie beim Ansprechen auf Distanz. Beim Auffinden schwacher Signaturen merken Sie es nicht. Welcher der beiden NETD-Werte was beschreibt, steht im Beitrag zum NETD-Wert.
Klickwerte: Warum die beiden Varianten verschieden fein verstellen
Ein Punkt, der beim Einschießen zählt und den kein deutscher Wettbewerber erklärt.
Das XQ35 PRO korrigiert in Schritten von 18,2 Millimetern auf 100 Meter bei Grundvergrößerung, das XQ50 PRO in Schritten von 12,7. Die gröbere Abstufung des 35ers folgt unmittelbar aus der kürzeren Brennweite und dem weiteren Sichtfeld: Derselbe Winkelschritt deckt bei weitem Blickfeld mehr Zentimeter auf der Scheibe ab.
Dafür hat das XQ35 PRO mit 3600 Millimetern den größeren Gesamtverstellbereich. Wer fein einschießen will, stellt vorher eine höhere Vergrößerung ein, denn der Klickwert halbiert sich mit jeder Verdopplung.
Hardware-Stand prüfen, beide Varianten betroffen
Pulsar hat beide Geräte während der Laufzeit überarbeitet, mit je eigenem Stand: ab PTV055.013 beim XQ50 PRO und ab PTV055.014 beim XQ35 PRO. Neuere Geräte tragen ein Display mit 1440 × 1080 statt 1024 × 768 Bildpunkten und feinere Klickschritte, nämlich 9 statt 12,7 Millimeter beim XQ50 PRO und 12,9 statt 18,2 beim XQ35 PRO.
Beide Stände laufen unter derselben Modellbezeichnung. Beim Gebrauchtkauf oder bei Restbeständen lohnt die Nachfrage, bei Neugeräten aus laufender Produktion ist der neuere Stand zu erwarten.
Was beide Varianten teilen
Fünf Einschießprofile mit je bis zu zehn Entfernungen, wie die ganze Thermion 2 Reihe ohne Entfernungsmesser. Die Thermion 2 LRF Baureihe speichert zehn.
Fest verbauter APS5 mit 4900 mAh plus wechselbarer APS2 oder APS3, zusammen zehn Stunden bei 22 Grad.
50 mm Augenabstand, Dioptrienausgleich von minus drei bis plus fünf, 6000 Joule Rückstoßfestigkeit, Schutzart IPX7 und 16 GB interner Speicher.
Keinen Entfernungsmesser. Wer im Zielfernrohr messen will, braucht die LRF-Baureihe, etwa das Trail 3 LRF XR50 oder das Thermion 2 LRF XP50 PRO.
Die ganze Baureihe steht unter Thermion 2, das Segment unter Wärmebild-Zielfernrohre. Wer die vorhandene Tagoptik behalten will, sieht sich unter Wärmebild-Vorsatzgeräte um. Den Ablauf nach der Montage beschreibt die Anleitung zum Einschießen von Vorsatzgeräten. Das komplette Programm führt der Pulsar Markenbereich.
Technische Daten
Werte, die sich zwischen den Varianten unterscheiden, sind mit XQ35 / XQ50 gekennzeichnet.
| Merkmal | Wert |
|---|---|
| Sensor | ungekühltes Mikrobolometer, 384 × 288 |
| Pixelabstand | 17 µm |
| NETD | Sensor unter 25 mK, System unter 18 mK |
| Bildrate | 50 Hz |
| Objektiv | XQ35: F35 / 1,0 · XQ50: F50 / 1,0 |
| Vergrößerung | XQ35: 2,5- bis 10-fach · XQ50: 3- bis 12-fach |
| Sichtfeld | XQ35: 10,7° / 18,7 m · XQ50: 7,5° / 13,1 m |
| Erkennungsreichweite | XQ35: 1350 m · XQ50: 1800 m |
| Display | AMOLED 1024 × 768, ab Hardware-Stand PTV055.013 bzw. .014: 1440 × 1080 |
| Augenabstand | 50 mm |
| Dioptrienausgleich | −3 bis +5 dpt |
| Entfernungsmesser | Keiner, siehe LRF-Baureihe. |
| Akku | APS5 4900 mAh fest verbaut plus APS2 2000 mAh oder APS3 3200 mAh wechselbar |
| Laufzeit | 10 h bei 22 °C |
| Klickwert | XQ35: 18,2 mm · XQ50: 12,7 mm auf 100 m bei Grundvergrößerung |
| Verstellbereich | XQ35: 3600 mm · XQ50: 2600 mm |
| Einschießprofile | 5, je bis zu 10 Entfernungen |
| Rückstoßfestigkeit | 6000 J, Kaliber 12 bei glatten Läufen |
| Schutzart | IPX7 |
| Interner Speicher | 16 GB |
| Betriebstemperatur | −25 bis +50 °C |
| Gewicht ohne Wechselakku | XQ35: 0,88 kg · XQ50: 0,9 kg |
| Maße mit Augenmuschel | XQ35: 399 × 78 × 80 mm · XQ50: 412 × 78 × 83 mm |
| Montage | 30 mm Ringe oder einteilige Aufnahme |
| SKU | XQ35: 76541 · XQ50: 76548 |
Häufige Fragen
Sind Wärmebild-Zielfernrohre in Deutschland zulässig?
Praktisch gibt es zwei Kundengruppen, die wir beliefern dürfen, und das folgt aus der Rechtslage. Der deutsche Fachhandel, der zu diesem Thema rankt, ordnet Zielfernrohre mit eigenem Absehen fast ausnahmslos den verbotenen Gegenständen nach Anlage 2 Abschnitt 1 Nr. 1.2.4.2 WaffG zu, und zwar mit Strafbarkeit schon beim bloßen Haben. Liefern können wir daher an Kunden, die eine behördliche Ausnahmegenehmigung vorlegen, und an Adressen in Staaten, in denen solche Geräte zulässig sind. Für alles Weitere wenden Sie sich bitte an einen Anwalt oder Ihre Waffenbehörde, wir leisten keine Rechtsberatung.
XQ35 PRO oder XQ50 PRO, welches soll ich nehmen?
Für Wald, Kirrung und Schussdistanzen unter 150 Metern das XQ35 PRO mit 18,7 Metern Sichtfeld. Für offene Feldflächen das XQ50 PRO mit 1800 Metern Erkennungsreichweite. Wer zwischen beidem wechselt, ist meist mit dem XQ35 PRO besser bedient.
Unterscheiden sich die beiden Varianten außer im Objektiv?
Ja. Neben Brennweite, Vergrößerung, Sichtfeld und Reichweite unterscheiden sich auch Klickwerte, Verstellbereich, Gewicht und Maße. Das XQ35 PRO ist 13 Millimeter kürzer, 3 Millimeter flacher und 20 Gramm leichter. Sensor, NETD, Akku, Speicher, Schutzart und Profilzahl sind identisch.
Warum haben beide Geräte einen besseren NETD-Wert als das XG50 mit größerem Sensor?
Weil sie 17 Mikrometer große Bildpunkte nutzen und das XG50 nur 12. Größere Bildpunkte nehmen mehr Wärmestrahlung auf und brauchen weniger Verstärkung, was das Rauschen senkt. Das XG50 bietet dafür mehr Auflösung, mehr Vergrößerung und mehr Reichweite.
Haben die XQ PRO Modelle einen Entfernungsmesser?
Nein. Die Thermion 2 Reihe ohne LRF im Namen führt keinen Laserentfernungsmesser. Wer im Zielfernrohr messen will, braucht ein Modell der Thermion 2 LRF Baureihe.
| Model | XQ35 PRO, XQ50 PRO |
|---|
MAECENAS IACULIS
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